War­um es zu einer Fehl­ge­burt kom­men kann

Eine Fehl­ge­burt bezeich­net den spon­ta­nen Ver­lust einer Schwan­ger­schaft vor der 24. Woche. Vie­le Fehl­ge­bur­ten ent­ste­hen durch Stö­run­gen der frü­hen Embryo­nal­ent­wick­lung und blei­ben ein ein­ma­li­ges Ereig­nis. In die­sen Fäl­len ist eine wei­ter­füh­ren­de Dia­gnos­tik häu­fig noch nicht not­wen­dig, da vie­le Frau­en anschlie­ßend erneut pro­blem­los schwan­ger wer­den.

Tre­ten Fehl­ge­bur­ten wie­der­holt auf, kann eine geziel­te Abklä­rung sinn­voll sein. Mög­li­che Ursa­chen rei­chen von gene­ti­schen Ver­än­de­run­gen über hor­mo­nel­le oder ana­to­mi­sche Fak­to­ren bis hin zu Stö­run­gen der Blut­ge­rin­nung oder immu­no­lo­gi­schen Ein­flüs­sen. Ziel der Dia­gnos­tik ist es, mög­li­che Risi­ko­fak­to­ren früh­zei­tig zu erken­nen und die wei­te­re Fami­li­en­pla­nung indi­vi­du­ell zu beglei­ten.

Je nach indi­vi­du­el­ler Situa­ti­on kön­nen bei wie­der­hol­ten Fehl­ge­bur­ten auch spe­zia­li­sier­te Unter­su­chun­gen aus dem Bereich der Immu­no­lo­gie sinn­voll sein. Die­se kön­nen zusätz­li­che Hin­wei­se auf mög­li­che Ursa­chen lie­fern, ins­be­son­de­re wenn bis­lang kei­ne ein­deu­ti­ge Erklä­rung gefun­den wur­de. In einem ver­trau­li­chen Gespräch bera­ten wir betrof­fe­ne Frau­en, Paa­re und Ster­nen­el­tern indi­vi­du­ell dazu, wel­che dia­gnos­ti­schen Schrit­te medi­zi­nisch sinn­voll sein kön­nen.

Für wen sich eine immu­no­lo­gi­sche Dia­gnos­tik eig­net

Logo Ikon Frau­en mit wie­der­hol­ten Fehl­ge­bur­ten

Habi­tu­el­le Abor­te lie­gen vor, wenn es in der­sel­ben Part­ner­schaft zu zwei oder mehr auf­ein­an­der­fol­gen­den Fehl­ge­bur­ten vor der 20. Schwan­ger­schafts­wo­che kommt. Mit zuneh­men­der Zahl vor­aus­ge­gan­ge­ner Fehl­ge­bur­ten steigt das Wie­der­ho­lungs­ri­si­ko deut­lich an. Daher ist eine wei­ter­füh­ren­de Abklä­rung häu­fig sinn­voll.

Logo Ikon Frau­en oder Paa­re mit bestimm­ten Vor­er­kran­kun­gen

Schlecht ein­ge­stell­te Erkran­kun­gen wie Schild­drü­sen­stö­run­gen, Dia­be­tes mel­li­tus, Auto­im­mun­erkran­kun­gen (z. B. Hash­i­mo­to-Thy­reo­idi­tis), Gerin­nungs­stö­run­gen oder Endo­me­trio­se kön­nen das Risi­ko einer Fehl­ge­burt erhö­hen. Die­se Erkran­kun­gen kön­nen die Ein­nis­tung, die frü­he Pla­zen­ta­bil­dung oder die Auf­recht­erhal­tung der Schwan­ger­schaft beein­träch­ti­gen.

Logo Ikon Frau­en mit höhe­rem Alter bei Kin­der­wunsch

Grund­sätz­lich steigt das Risi­ko für eine Fehl­ge­burt mit zuneh­men­dem Alter deut­lich an. Wäh­rend es bei Frau­en unter 35 Jah­ren bei etwa 15 Pro­zent liegt, erhöht es sich zwi­schen 35 und 39 Jah­ren auf rund 25 Pro­zent und erreicht zwi­schen 40 und 44 Jah­ren etwa 50 Pro­zent. Ursa­che hier­für ist vor allem das stei­gen­de Risi­ko chro­mo­so­ma­ler Ver­än­de­run­gen der Eizel­len. Gleich­zei­tig nimmt die ova­ri­el­le Reser­ve ab, sodass Zeit ein wich­ti­ger Fak­tor wird und eine rasche Abklä­rung sinn­voll sein kann.

Schwangere Frau nach erfolgreicher PICSI Behandlung
Frau macht sich Notizen zu Social Freezing Vorgang

Exper­ten­ein­schät­zung bei wie­der­hol­ten Fehl­ge­bur­ten

Wie­der­hol­te Fehl­ge­bur­ten kön­nen unter­schied­li­che Ursa­chen haben. Dazu zäh­len hor­mo­nel­le Stö­run­gen wie Schild­drü­sen­er­kran­kun­gen, Gelb­kör­per­schwä­che, Eizell­rei­fungs­stö­run­gen oder das PCO-Syn­drom eben­so wie gene­ti­sche Ver­än­de­run­gen, ana­to­mi­sche Auf­fäl­lig­kei­ten der Gebär­mut­ter, Gerin­nungs­stö­run­gen oder immu­no­lo­gi­sche Fak­to­ren. Nicht immer lässt sich eine ein­deu­ti­ge Ursa­che fest­stel­len, moder­ne dia­gnos­ti­sche Ver­fah­ren ermög­li­chen heu­te jedoch häu­fig eine geziel­te Abklä­rung und indi­vi­du­el­le Bera­tung.

Da wie­der­hol­te Fehl­ge­bur­ten oft durch meh­re­re Fak­to­ren beein­flusst wer­den, ist eine erfah­re­ne medi­zi­ni­sche Beur­tei­lung beson­ders wich­tig. Auch nach meh­re­ren Fehl­ge­bur­ten besteht in vie­len Fäl­len wei­ter­hin die Mög­lich­keit einer erfolg­rei­chen Schwan­ger­schaft.

Dia­gnos­ti­sche Ver­fah­ren im Über­blick

Die Dia­gnos­tik dient dazu, mög­li­che Ursa­chen wie­der­hol­ter Fehl­ge­bur­ten gezielt abzu­klä­ren und indi­vi­du­el­le Behand­lungs­an­sät­ze zu prü­fen. In vie­len Fäl­len las­sen sich mög­li­che Ursa­chen gezielt ein­gren­zen.

Ana­to­mi­sche Dia­gnos­tik

Fehl­bil­dun­gen der Gebär­mut­ter fin­den sich bei rund 20 Pro­zent der Frau­en mit wie­der­hol­ten Fehl­ge­bur­ten. Mit­hil­fe einer Gebär­mut­ter­spie­ge­lung (Hys­tero­sko­pie) kön­nen wir Ver­än­de­run­gen der Gebär­mut­ter­höh­le erken­nen und – wenn mög­lich – direkt wäh­rend der­sel­ben Unter­su­chung behan­deln.

Auch fei­ne Trenn­wän­de (Sep­ten), Myo­me oder Ver­wach­sun­gen las­sen sich mit­tels Hys­tero­sko­pie oder Ultra­schall erken­nen und hin­sicht­lich ihres mög­li­chen Ein­flus­ses auf die Schwan­ger­schaft beur­tei­len. Ergän­zend nut­zen wir einen hoch­auf­lö­sen­den 3‑D-Ultra­schall, der eine beson­ders prä­zi­se Dar­stel­lung der ana­to­mi­schen Struk­tu­ren ermög­licht.

Gerin­nungs­dia­gnos­tik

Bestimm­te Gerin­nungs­stö­run­gen kön­nen die Durch­blu­tung der Pla­zen­ta beein­träch­ti­gen und dadurch das Risi­ko einer Fehl­ge­burt erhö­hen. Dazu zählt bei­spiels­wei­se die Fak­tor-V-Lei­den-Muta­ti­on – eine meist ange­bo­re­ne Ver­än­de­rung der Blut­ge­rin­nung, die zu klei­nen Gefäß­ver­schlüs­sen in der Pla­zen­ta füh­ren kann. Dadurch kön­nen Ein­nis­tung und Ver­sor­gung des Embry­os beein­träch­tigt wer­den. Mit­hil­fe spe­zi­el­ler Blut­un­ter­su­chun­gen prü­fen wir, ob eine Throm­bo­phi­lie oder ande­re Gerin­nungs­stö­rung vor­liegt.

Gene­ti­sche Dia­gnos­tik

Gene­ti­sche Ver­än­de­run­gen zäh­len zu den häu­figs­ten Ursa­chen frü­her Fehl­ge­bur­ten. Häu­fig han­delt es sich dabei um zufäl­li­ge Ver­än­de­run­gen der Chro­mo­so­men­zahl oder ‑struk­tur des Embry­os, deren Risi­ko mit zuneh­men­dem Alter der Frau steigt.

In eini­gen Fäl­len kön­nen jedoch auch gene­ti­sche Ver­än­de­run­gen bei den Eltern eine Rol­le spie­len – selbst dann, wenn bei­de gesund sind. Zur wei­te­ren Abklä­rung kann daher eine Chro­mo­so­men­ana­ly­se bei­der Eltern sinn­voll sein. Zusätz­lich kön­nen gene­ti­sche Unter­su­chun­gen des Schwan­ger­schafts­ge­we­bes Hin­wei­se auf mög­li­che Ursa­chen lie­fern. Wir arbei­ten hier­für mit spe­zia­li­sier­ten human­ge­ne­ti­schen Insti­tu­ten zusam­men.

Auch die Sper­mi­en­qua­li­tät des Man­nes kann bei wie­der­hol­ten Fehl­ge­bur­ten eine Rol­le spie­len. Spe­zi­el­le Unter­su­chun­gen wie ein DNA-Frag­men­ta­ti­ons­test kön­nen mög­li­che Schä­den des Erb­guts der Sper­mi­en sicht­bar machen.

Immu­no­lo­gi­sche Dia­gnos­tik

Das Immun­sys­tem spielt eine wich­ti­ge Rol­le bei der Ein­nis­tung und dem Erhalt einer Schwan­ger­schaft. In eini­gen Fäl­len kön­nen immu­no­lo­gi­sche Fak­to­ren dazu bei­tra­gen, dass eine Schwan­ger­schaft erschwert wird oder wie­der­holt Fehl­ge­bur­ten auf­tre­ten.

Zu den mög­li­chen Ursa­chen zäh­len bestimm­te Auto­im­mun­erkran­kun­gen, Ver­än­de­run­gen der Immun­ant­wort oder das soge­nann­te Anti­phos­pho­li­pid-Syn­drom – eine Erkran­kung, bei der bestimm­te Anti­kör­per die Schwan­ger­schaft beein­träch­ti­gen kön­nen. Mit­hil­fe spe­zi­el­ler Blut­un­ter­su­chun­gen prü­fen wir, ob immu­no­lo­gi­sche Fak­to­ren bei wie­der­hol­ten Fehl­ge­bur­ten oder uner­füll­tem Kin­der­wunsch eine Rol­le spie­len könn­ten. Die Ana­ly­se erfolgt in Zusam­men­ar­beit mit spe­zia­li­sier­ten Labo­ren, anschlie­ßend bespre­chen wir die Ergeb­nis­se aus­führ­lich mit Ihnen.

Hor­mo­nel­le Dia­gnos­tik

Hor­mo­ne spie­len eine zen­tra­le Rol­le beim Auf­bau der Gebär­mut­ter­schleim­haut und bei der Sta­bi­li­sie­rung der frü­hen Schwan­ger­schaft. Beson­ders Pro­ges­te­ron ist wich­tig, damit sich der Embryo ein­nis­ten und die Schwan­ger­schaft sta­bil ent­wi­ckeln kann. Bei Ver­dacht auf eine Gelb­kör­per­schwä­che oder ande­re hor­mo­nel­le Stö­run­gen kann daher eine geziel­te hor­mo­nel­le Abklä­rung sinn­voll sein.

Auch Schild­drü­sen­funk­ti­ons­stö­run­gen, Eizell­rei­fungs­stö­run­gen oder das PCO-Syn­drom kön­nen das Risi­ko wie­der­hol­ter Fehl­ge­bur­ten erhö­hen. Mit­hil­fe spe­zi­el­ler Hor­mon­un­ter­su­chun­gen prü­fen wir, ob hor­mo­nel­le Fak­to­ren bei uner­füll­tem Kin­der­wunsch oder Fehl­ge­bur­ten eine Rol­le spie­len könn­ten.

Hil­fe nach einer Fehl­ge­burt: Der Weg zur indi­vi­du­el­len Abklä­rung

Mit moder­ner Dia­gnos­tik und lang­jäh­ri­ger Erfah­rung unter­stüt­zen wir Sie bei der Abklä­rung wie­der­hol­ter Fehl­ge­bur­ten.

  1. Erst­ge­spräch

    Zu Beginn füh­ren wir ein aus­führ­li­ches Gespräch, um Ihre medi­zi­ni­sche Vor­ge­schich­te, frü­he­re Schwan­ger­schaf­ten und mög­li­che Risi­ko­fak­to­ren gemein­sam ein­zu­ord­nen.

    Ter­min ver­ein­ba­ren
  2. Blut­dia­gnos­tik

    Im nächs­ten Schritt wer­den wich­ti­ge Labor­un­ter­su­chun­gen durch­ge­führt. Wir prü­fen Hor­mo­ne, immu­no­lo­gi­sche Para­me­ter und Gerin­nungs­fak­to­ren, um mög­li­che Stö­run­gen zu erken­nen.

  3. Kör­per­li­che Unter­su­chung (falls erfor­der­lich)

    Bei Bedarf füh­ren wir einen Ultra­schall oder eine Gebär­mut­ter­spie­ge­lung durch, um mög­li­che ana­to­mi­sche Ver­än­de­run­gen der Gebär­mut­ter genau­er zu beur­tei­len.

  4. Gene­ti­sche Unter­su­chun­gen (falls erfor­der­lich)

    Bei Bedarf unter­su­chen wir Schwan­ger­schafts­ge­we­be nach der Fehl­ge­burt oder füh­ren eine Chro­mo­so­men­ana­ly­se bei­der Part­ner durch, um mög­li­che gene­ti­sche Ursa­chen abzu­klä­ren.

  5. Zusam­men­füh­rung der Befun­de

    Alle Ergeb­nis­se wer­den sorg­fäl­tig aus­ge­wer­tet, um ein umfas­sen­des Bild der mög­li­chen Ursa­chen zu erhal­ten.

  6. Indi­vi­du­el­le Emp­feh­lung

    Auf Grund­la­ge der Befun­de bespre­chen wir gemein­sam, wel­che wei­te­ren dia­gnos­ti­schen oder the­ra­peu­ti­schen Schrit­te in Ihrer indi­vi­du­el­len Situa­ti­on sinn­voll sein kön­nen.

  1. Ano­ther title

    Text for tre­at­ment 2’s first item.

    Ter­min ver­ein­ba­ren
  2. Fer­ti­liza­ti­on (IVF/ICSI)

    Lab step; We update you.

  3. Egg retrie­val (short out­pa­ti­ent)

    You rest; We coll­ect oocytes.

  4. Sti­mu­la­ti­on & moni­to­ring (10–12 days)

    We tail­or meds; You attend scans.

Ten­der Loving Care: Raum für Trau­er, Zeit für neue Per­spek­ti­ven

Eine Fehl­ge­burt kann emo­tio­nal sehr belas­tend sein und vie­le Fra­gen offen­las­sen. Des­halb neh­men wir uns Zeit für eine ein­fühl­sa­me und indi­vi­du­el­le Beglei­tung – mit Raum für Ihre Sor­gen, Ihre Trau­er und Ihre wei­te­ren Wün­sche im Umgang mit dem Kin­der­wunsch.

Neben der medi­zi­ni­schen Abklä­rung ste­hen für uns auch Ver­trau­en, Ruhe und eine per­sön­li­che Betreu­ung im Mit­tel­punkt. Gemein­sam bespre­chen wir, wel­che wei­te­ren Schrit­te in Ihrer indi­vi­du­el­len Situa­ti­on sinn­voll sein kön­nen.

Union

Kin­der­wunsch nach wie­der­hol­ten Fehl­ge­bur­ten: Mög­li­che The­ra­pie­an­sät­ze

Je nach Ursa­che und indi­vi­du­el­ler Situa­ti­on kom­men unter­schied­li­che the­ra­peu­ti­sche Ansät­ze infra­ge, um eine Schwan­ger­schaft gezielt zu unter­stüt­zen.

Hor­mo­nel­le Unter­stüt­zung

Bei einem nach­ge­wie­se­nen Pro­ges­te­ron­man­gel kann eine geziel­te Hor­mon­ga­be hel­fen, die Gebär­mut­ter­schleim­haut auf­zu­bau­en und die frü­he Schwan­ger­schaft zu sta­bi­li­sie­ren.

Gerin­nungs­hem­men­de The­ra­pie

Liegt eine gesi­cher­te Gerin­nungs­stö­rung vor, kann eine gerin­nungs­hem­men­de Behand­lung das Risi­ko von Durch­blu­tungs­pro­ble­men in der Pla­zen­ta ver­rin­gern.

Immun­mo­du­lie­ren­de Behand­lung

Bei immu­no­lo­gi­schen Auf­fäl­lig­kei­ten kön­nen spe­zi­el­le The­ra­pien dazu bei­tra­gen, die Vor­aus­set­zun­gen für eine sta­bi­le Schwan­ger­schaft zu ver­bes­sern.

Ope­ra­ti­on der Gebär­mut­ter

Bei kla­ren ana­to­mi­schen Ver­än­de­run­gen der Gebär­mut­ter kann eine Ope­ra­ti­on die Ein­nis­tung und den Erhalt der Schwan­ger­schaft ver­bes­sern.

Indi­vi­du­el­le Beglei­tung in der Früh­schwan­ger­schaft

Eng­ma­schi­ge Kon­trol­len und eine per­sön­li­che Betreu­ung in den ers­ten Schwan­ger­schafts­wo­chen ermög­li­chen es, Auf­fäl­lig­kei­ten früh­zei­tig zu erken­nen und indi­vi­du­ell zu beglei­ten.

Wei­ter­füh­ren­de Kin­der­wunsch­be­hand­lun­gen

In bestimm­ten Fäl­len kön­nen zusätz­li­che Maß­nah­men wie eine In-vitro-Fer­ti­li­sa­ti­on (IVF) oder ande­re repro­duk­ti­ons­me­di­zi­ni­sche Ver­fah­ren sinn­voll sein, um eine Schwan­ger­schaft gezielt zu unter­stüt­zen.

Schwangere Frau nach PRP Behandlung an den Eierstöcken

Hil­fe nach einer Fehl­ge­burt in Mün­chen: Wir sind für Ster­nen­el­tern da!

Mit viel Erfah­rung unter­stüt­zen wir Frau­en, Paa­re und Ster­nen­el­tern dabei, mög­li­che Ursa­chen bes­ser zu ver­ste­hen und neue Per­spek­ti­ven zu ent­wi­ckeln.

Bera­tungs­ter­min ver­ein­ba­ren
  • Moder­ne Behand­lung

    Wir arbei­ten mit moder­nen dia­gnos­ti­schen und the­ra­peu­ti­schen Ver­fah­ren und ver­fü­gen über beson­de­re Erfah­rung in der Abklä­rung wie­der­hol­ter Fehl­ge­bur­ten – ins­be­son­de­re im Bereich der immu­no­lo­gi­schen Dia­gnos­tik.

  • Psy­cho­lo­gi­sche Unter­stüt­zung

    Auf Wunsch unter­stüt­zen wir Sie auch bei der psy­cho­lo­gi­schen Ver­ar­bei­tung der Fehl­ge­bur­ten und ver­mit­teln beglei­ten­de Gesprä­che oder psy­cho­lo­gi­sche Bera­tung.

  • Per­sön­li­che Atmo­sphä­re

    Wir neh­men uns Zeit für Ihre Fra­gen und beglei­ten Sie in einer ruhi­gen und ver­trau­ens­vol­len Atmo­sphä­re – ohne Hek­tik und mit per­sön­li­cher Betreu­ung.

Das sagen unse­re Patient:innen

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Immu­no­lo­gie & Co.: Kos­ten der Kin­der­wunsch-Dia­gnos­tik

Die Kos­ten für die Dia­gnos­tik nach einer Fehl­ge­burt hän­gen davon ab, wel­che Unter­su­chun­gen durch­ge­führt wer­den. Bit­te beach­ten Sie, dass wir nur mit pri­va­ten Ver­si­che­run­gen abrech­nen kön­nen. Sie über­neh­men oft die Kos­ten von Stan­dard­un­ter­su­chun­gen, spe­zi­el­le Dia­gnos­tik gilt häu­fig als Selbst­zah­ler­leis­tung.

Kos­ten auf­lis­ten
HIn­weis zu den Kos­ten

Die Abrech­nung erfolgt in der Regel nach der Gebüh­ren­ord­nung für Ärz­te (GOÄ). Da es sich häu­fig um eine indi­vi­du­el­le dia­gnos­ti­sche Leis­tung han­delt, über­neh­men gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen die Kos­ten häu­fig nicht oder nur teil­wei­se. Ger­ne infor­mie­ren wir Sie vor­ab trans­pa­rent über die zu erwar­ten­den Kos­ten.

Single Mom mit Baby auf dem Arm nach künstlicher Befruchtung beim Kinderwunschzentrum in München

Häu­fi­ge Fra­gen nach einer Fehl­ge­burt

Wann kann man nach einer Fehl­ge­burt wie­der schwan­ger wer­den?

Vie­le Frau­en kön­nen bereits weni­ge Wochen nach einer Fehl­ge­burt erneut schwan­ger wer­den. Wann der rich­ti­ge Zeit­punkt ist, hängt jedoch von ver­schie­de­nen Fak­to­ren ab – etwa vom kör­per­li­chen Hei­lungs­ver­lauf, dem Alter oder mög­li­chen Grund­er­kran­kun­gen. Nach einer Aus­scha­bung wird häu­fig emp­foh­len, zunächst eine Regel­blu­tung abzu­war­ten.

Nach wie­der­hol­ten Fehl­ge­bur­ten oder bei bestehen­dem Kin­der­wunsch kann eine geziel­te Dia­gnos­tik sinn­voll sein, um mög­li­che Ursa­chen bes­ser ein­zu­ord­nen. Tritt erneut eine Schwan­ger­schaft ein, beglei­ten wir vie­le Frau­en ins­be­son­de­re in den ers­ten Wochen eng­ma­schig und mit regel­mä­ßi­gen Kon­trol­len.

WAS LÖST EINE FEHLGEBURT AM HÄUFIGSTEN AUS?

Die häu­figs­te Ursa­che frü­her Fehl­ge­bur­ten sind gene­ti­sche Ver­än­de­run­gen des Embry­os. In vie­len Fäl­len han­delt es sich dabei um zufäl­li­ge Ver­än­de­run­gen der Chro­mo­so­men­zahl oder ‑struk­tur, die mit einer nor­ma­len Ent­wick­lung nicht ver­ein­bar sind. Die Schwan­ger­schaft endet dann häu­fig sehr früh, oft noch bevor eine Frau über­haupt bemerkt, dass sie schwan­ger ist.

Dane­ben kön­nen auch hor­mo­nel­le, ana­to­mi­sche, immu­no­lo­gi­sche oder gerin­nungs­be­ding­te Fak­to­ren eine Rol­le spie­len – ins­be­son­de­re bei wie­der­hol­ten Fehl­ge­bur­ten.

Wie fühlt sich eine Fehl­ge­burt an? Wie merkt man eine Fehl­ge­burt?

Eine Fehl­ge­burt kann sich durch unter­schied­li­che Sym­pto­me bemerk­bar machen. Häu­fig tre­ten Blu­tun­gen, krampf­ar­ti­ge Schmer­zen im Unter­leib oder Rücken­schmer­zen auf. Auch ein plötz­li­ches Nach­las­sen von Schwan­ger­schafts­sym­pto­men wie Übel­keit oder Brust­span­nen kann ein Hin­weis sein.

Nicht jede Fehl­ge­burt ver­ur­sacht jedoch Beschwer­den. Bei einer soge­nann­ten ver­hal­te­nen Fehl­ge­burt bleibt die Schwan­ger­schaft zunächst bestehen, obwohl sich der Embryo nicht wei­ter­ent­wi­ckelt. Die Dia­gno­se erfolgt dann häu­fig erst im Ultra­schall.

Wie sieht das Blut bei einer Fehl­ge­burt aus?

Bei einer Fehl­ge­burt kann die Blu­tung sehr unter­schied­lich aus­se­hen, je nach Schwan­ger­schafts­sta­di­um und Ursa­che:

  • Far­be: Das Blut ist meist hell- bis dun­kel­rot, kann aber auch bräun­lich oder leicht schlei­mig sein.
  • Kon­sis­tenz: Oft ent­hält es Blut­ge­rinn­sel oder Gewe­be­res­te, ins­be­son­de­re bei fort­ge­schrit­te­ne­ren Fehl­ge­bur­ten.
  • Stär­ke: Die Blu­tung kann leicht wie eine nor­ma­le Peri­ode begin­nen, manch­mal aber auch stär­ker und krampf­ar­tig sein.

Wie lan­ge die Blu­tung nach einer Fehl­ge­burt andau­ern kann, ist unter­schied­lich – es kann sich um eini­ge Tage bis über eine Woche han­deln.