Ein eige­ner Weg zur Solo-Mut­ter­schaft

Immer mehr Frau­en ent­schei­den sich bewusst dafür, ihren Kin­der­wunsch unab­hän­gig von einer Part­ner­schaft zu ver­wirk­li­chen. Dank moder­ner Repro­duk­ti­ons­me­di­zin und geprüf­ter Samen­spen­den ste­hen Sin­gle-Frau­en heu­te ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten offen, die­sen Weg zu gehen.

Je nach indi­vi­du­el­ler Situa­ti­on kom­men unter­schied­li­che Behand­lungs­for­men infra­ge. Bei regel­mä­ßi­gem Zyklus ist häu­fig eine Inse­mi­na­ti­on ohne hor­mo­nel­le Unter­stüt­zung mög­lich. Bei schwan­ken­den Zyklen kann eine sanf­te hor­mo­nel­le Sti­mu­la­ti­on sinn­voll sein. In bestimm­ten Fäl­len kommt auch eine IVF-Behand­lung infra­ge.

Typi­sche Fra­gen und Unsi­cher­hei­ten:

  • Kann ich die­sen Weg allei­ne gehen?
  • Wel­che recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen gel­ten bei einer Samen­spen­de?
  • Wel­che Behand­lung ist für mich geeig­net?
  • Wie gehe ich mit emo­tio­na­ler Belas­tung und gesell­schaft­li­chem Druck um?
  • Wel­che Unter­stüt­zung gibt es auf dem Weg zur Behand­lung?
Im persönlichen Gespräch klärt Dr. Corinna Mann eine Single-Frau über Optionen und den weiteren Ablauf beim Kinderwunsch auf.
Glückliche Frau hält nach Kinderwunschbehandlung das Ultraschallbild Ihres Kindes in der Hand

Erfolgs­ra­ten einer künst­li­chen Befruch­tung

Die Erfolgs­chan­cen einer IVF-Behand­lung hän­gen stark vom Alter und der Eizell­qua­li­tät ab: Wäh­rend Frau­en Anfang 30 oft noch eine Erfolgs­ra­te von rund 40 % pro Behand­lungs­zy­klus errei­chen, lie­gen die Chan­cen mit 35–30 bei 25–35 %. Ab 40 Jah­ren sinkt die Erfolgs­ra­te auf etwa 22 % und mit 42 Jah­ren auf etwa 15 % – ab 45 ist eine Kin­der­wunsch­be­hand­lung kaum noch erfolg­ver­spre­chend und führt nur noch sehr sel­ten zur Schwan­ger­schaft.

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Chan­cen auf eine natür­li­che Schwan­ger­schaft & mit IVF

Bei Ihrem Bera­tungs­ter­min erläu­tern wir Ihnen Ihre per­sön­li­chen Erfolgs­chan­cen im Detail.

Diagramm - Fehlgeburtenrisiko

Berech­nen Sie Ihre Erfolgs­chan­cen

Ergeb­nis­se basie­rend auf Ihrem Alter

Nach 1 IVF/ICSI-Zyklus
0% Schwan­ger­schafts­ra­te
0% Gebur­ten­ra­te
Nach 4 IVF-/ICSI-Zyklen
0% Schwan­ger­schafts­ra­te
0% Gebur­ten­ra­te

Quel­le: Deut­sche IVF-Regis­ter

Emp­foh­le­ne Schrit­te – Ihr Weg zur Schwan­ger­schaft als Sin­gle-Frau

Moder­ne Repro­duk­ti­ons­me­di­zin, kla­re Abläu­fe und indi­vi­du­el­le Bera­tung – struk­tu­riert und trans­pa­rent umge­setzt.

  1. Erst­be­ra­tung

    Im Erst­ge­spräch klä­ren wir Ihre per­sön­li­che Situa­ti­on und beant­wor­ten offe­ne Fra­gen. Häu­fig erfol­gen bereits eine Ultra­schall­un­ter­su­chung und eine ers­te Hor­mon­be­stim­mung.

    Ter­min ver­ein­ba­ren
  2. Indi­vi­du­el­le Dia­gnos­tik

    Im nächs­ten Schritt füh­ren wir die not­wen­di­gen Unter­su­chun­gen durch, etwa eine Zyklus­dia­gnos­tik und wei­ter­füh­ren­de Hor­mon­ana­ly­sen.

  3. Per­sön­li­cher Behand­lungs­plan

    Auf Basis aller Befun­de erläu­tern wir Ihnen ver­ständ­lich, wel­che Behand­lungs­mög­lich­kei­ten sinn­voll sind – etwa eine Inse­mi­na­ti­on oder IVF.

  4. Beglei­tung auf Ihrem Weg

    Die Behand­lung wird indi­vi­du­ell geplant und Schritt für Schritt umge­setzt. Bei einer Inse­mi­na­ti­on wer­den Spen­der­sper­mi­en zum Zeit­punkt des Eisprungs direkt in die Gebär­mut­ter ein­ge­bracht.

    Alter­na­tiv kann eine IVF-Behand­lung durch­ge­führt wer­den, bei der Eizel­len außer­halb des Kör­pers befruch­tet und anschlie­ßend in die Gebär­mut­ter ein­ge­setzt wer­den. In bestimm­ten Fäl­len kann dabei auch eine ICSI ein­ge­setzt wer­den.

  1. Ano­ther title

    Text for tre­at­ment 2’s first item.

    Ter­min ver­ein­ba­ren
  2. Fer­ti­liza­ti­on (IVF/ICSI)

    Lab step; We update you.

  3. Egg retrie­val (short out­pa­ti­ent)

    You rest; We coll­ect oocytes.

  4. Sti­mu­la­ti­on & moni­to­ring (10–12 days)

    We tail­or meds; You attend scans.

Der ers­te Schritt: Ihre Frucht­bar­keit ein­schät­zen

Wenn Sie sich mit dem Gedan­ken an ein eige­nes Kind beschäf­ti­gen, ist ein Frucht­bar­keits­test oft ein sinn­vol­ler ers­ter Schritt. Er gibt Auf­schluss über Ihre Eizell­re­ser­ve und hilft, die nächs­ten Schrit­te bes­ser zu pla­nen.

Sie kön­nen zwi­schen zwei Optio­nen wäh­len: einem Frucht­bar­keits­test für zuhau­se oder einem per­sön­li­chen Ter­min in unse­rem Kin­der­wunsch­zen­trum..

Zum Frucht­bar­keits­test
Union

Behand­lungs­mög­lich­kei­ten für Sin­gle-Frau­en

Am Anfang steht immer eine gründ­li­che Dia­gnos­tik, um zu ver­ste­hen, wel­che Vor­aus­set­zun­gen Sie mit­brin­gen und wel­che Behand­lung für Ihre Situa­ti­on am bes­ten geeig­net ist. Je nach Befund reicht das Spek­trum von einer ein­fa­chen hor­mo­nel­len Zyklus­un­ter­stüt­zung bis hin zu einer Inse­mi­na­ti­on (IUI) mit Spen­der­sa­men oder einer künst­li­chen Befruch­tung wie IVF oder ICSI.

Hor­mo­nel­le Sti­mu­la­ti­on

Eine hor­mo­nel­le Sti­mu­la­ti­on wird ein­ge­setzt, wenn der Eisprung unre­gel­mä­ßig statt­fin­det oder aus­bleibt. Sie sta­bi­li­siert den Zyklus, för­dert die Eizell­rei­fung und kann die Chan­ce auf eine Schwan­ger­schaft erhö­hen.

Inse­mi­na­ti­on (IUI)

Für vie­le Sin­gle-Frau­en ist die Inse­mi­na­ti­on eine nahe­lie­gen­de ers­te Behand­lungs­op­ti­on. Dabei wer­den auf­be­rei­te­te Spen­der­sper­mi­en zum opti­ma­len Zeit­punkt direkt in die Gebär­mut­ter ein­ge­bracht – eine scho­nen­de und bewähr­te Metho­de, vor­aus­ge­setzt, die Eilei­ter sind durch­gän­gig und der Zyklus ent­spre­chend vor­be­rei­tet ist.

IVF/ICSI

Wenn eine Inse­mi­na­ti­on nicht erfolg­ver­spre­chend ist oder medi­zi­ni­sche Grün­de dage­gen spre­chen, kann eine IVF oder ICSI infra­ge kom­men. In bestimm­ten Situa­tio­nen – etwa abhän­gig vom Alter und der Eizell­qua­li­tät – kann eine IVF-Behand­lung auch von Anfang an sinn­voll sein.

Bei der IVF wer­den Eizel­len im Labor mit Spen­der­sa­men befruch­tet und anschlie­ßend als Embryo in die Gebär­mut­ter ein­ge­setzt. Bei der ICSI wird ein ein­zel­nes Sper­mi­um direkt in die Eizel­le inji­ziert.

Ganz­heit­li­che Beglei­tung

Wenn eine Inse­mi­na­ti­on nicht erfolg­ver­spre­chend ist oder medi­zi­ni­sche Grün­de dage­gen spre­chen, kann eine IVF oder ICSI infra­ge kom­men. In bestimm­ten Situa­tio­nen – etwa abhän­gig vom Alter und der Eizell­qua­li­tät – kann eine IVF-Behand­lung auch von Anfang an sinn­voll sein.

Bei der IVF wer­den Eizel­len im Labor mit Spen­der­sa­men befruch­tet und anschlie­ßend als Embryo in die Gebär­mut­ter ein­ge­setzt. Bei der ICSI wird ein ein­zel­nes Sper­mi­um direkt in die Eizel­le inji­ziert.

Recht­li­che Grund­la­gen für Sin­gle-Frau­en mit Kin­der­wunsch

Für Sin­gle-Frau­en, die sich mit­hil­fe einer Samen­spen­de ihren Kin­der­wunsch erfül­len möch­ten, sind in Deutsch­land eini­ge recht­li­che Aspek­te zu beach­ten. Vor Beginn der Behand­lung klä­ren wir die­se im Rah­men der Bera­tung gemein­sam mit Ihnen.

In der Regel wer­den dabei auch Fra­gen zur recht­li­chen Absi­che­rung bespro­chen, etwa durch eine Vor­sor­ge- oder Hand­lungs­voll­macht. Ziel ist es, die recht­li­che Situa­ti­on von Anfang an klar und ver­läss­lich zu gestal­ten. Auch The­men, die häu­fig im Vor­feld Unsi­cher­heit aus­lö­sen – etwa ob eine zusätz­li­che Garan­tie­per­son erfor­der­lich ist – spre­chen wir offen an. In den meis­ten Fäl­len ist dies nicht not­wen­dig.

Ergän­zend kann eine psy­cho­so­zia­le Bera­tung sinn­voll sein. Sie greift Fra­gen rund um die spä­te­re Auf­klä­rung des Kin­des, den Umgang mit dem per­sön­li­chen Umfeld und die emo­tio­na­le Situa­ti­on wäh­rend der Behand­lung auf.

Dott. Mag. Sara Comploj berät bei „Die Kinderwunschärztin“ in München eine Single-Frau mit Kinderwunsch.
Schwangere Frau nach PRP Behandlung an den Eierstöcken

War­um Pati­en­tin­nen sich für uns ent­schei­den

Ter­min ver­ein­ba­ren
  • Lang­jäh­ri­ge Erfah­rung

    Unse­re Ärz­tin­nen sind spe­zia­li­sier­te Repro­duk­ti­ons­me­di­zi­ne­rin­nen und ver­fü­gen über lang­jäh­ri­ge Erfah­rung in der Behand­lung von Sin­gle-Frau­en mit Kin­der­wunsch.

  • Per­sön­li­che Betreu­ung

    Ihre per­sön­li­che Ärz­tin beglei­tet Sie vom Erst­ge­spräch an und betreut Sie kon­ti­nu­ier­lich wäh­rend Ihrer gesam­ten Behand­lung.

  • Hohe Stan­dard

    Wir arbei­ten nach aktu­el­len wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen und gewähr­leis­ten eine hohe medi­zi­ni­sche und labor­tech­ni­sche Qua­li­tät.

  • Zen­tra­le Lage

    Unser Zen­trum liegt zen­tral in Mün­chen und ist gut erreich­bar – auch für Pati­en­tin­nen aus Bay­ern sowie aus Öster­reich und der Schweiz.

Das sagen unse­re Patient:innen

Single Mom mit Baby auf dem Arm nach künstlicher Befruchtung beim Kinderwunschzentrum in München

Häu­fi­ge Fra­gen von Sin­gle-Frau­en mit Kin­der­wunsch

Ist eine Samen­spen­de für Sin­gle-Frau­en mög­lich?

Ja. In Deutsch­land ist eine Behand­lung mit Samen­spen­de auch für allein­ste­hen­de Frau­en grund­sätz­lich mög­lich. Vor­aus­set­zung ist eine ärzt­li­che Bera­tung sowie die Behand­lung in einem ent­spre­chend qua­li­fi­zier­ten Kin­der­wunsch­zen­trum. Die Samen­spen­de erfolgt über eine zuge­las­se­ne Samen­bank. Das Kind hat spä­ter das Recht, die Iden­ti­tät des Spen­ders zu erfah­ren.

Wie hoch sind die Kos­ten für eine Kin­der­wunsch­be­hand­lung als Sin­gle?

Die Kos­ten set­zen sich aus meh­re­ren Bestand­tei­len zusam­men:
der ärzt­li­chen Behand­lung (z. B. Inse­mi­na­ti­on oder IVF), even­tu­ell benö­tig­ten Medi­ka­men­ten und den Kos­ten für die Samen­spen­de über eine zer­ti­fi­zier­te Samen­bank.

Da gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen die Behand­lung bei allein­ste­hen­den Frau­en in der Regel nicht über­neh­men, sind die Kos­ten meist selbst zu tra­gen. Die genaue Höhe hängt von der gewähl­ten Metho­de und dem indi­vi­du­el­len Behand­lungs­plan ab. Wir bera­ten Sie hier­zu trans­pa­rent und indi­vi­du­ell im per­sön­li­chen Gespräch.

Wie wählt man einen Samen­spen­der aus?

Sie kön­nen den Samen­spen­der selbst aus­wäh­len. Wir arbei­ten mit renom­mier­ten Samen­ban­ken in Deutsch­land und Däne­mark zusam­men. Dort haben Sie die Mög­lich­keit, anhand ver­schie­de­ner Kri­te­ri­en wie Haar­far­be, Augen­far­be, Kör­per­grö­ße oder Bil­dungs­stand einen pas­sen­den Spen­der aus­zu­wäh­len.

Alle Spen­der wer­den vor­ab umfas­send medi­zi­nisch unter­sucht. Die Samen­bank stellt sicher, dass kei­ne chro­ni­schen, gene­ti­schen oder über­trag­ba­ren Erkran­kun­gen vor­lie­gen und eine gute Sper­mi­en­qua­li­tät gege­ben ist. Auch per­sön­li­che Merk­ma­le und Lebens­um­stän­de wer­den berück­sich­tigt.

Falls Sie einen pri­va­ten Samen­spen­der haben, kann die­ser – nach ent­spre­chen­der medi­zi­ni­scher und recht­li­cher Prü­fung – eben­falls in die Behand­lung ein­ge­bun­den wer­den.

Wel­che recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen gel­ten bei einer Samen­spen­de für Sin­gle-Frau­en?

Typi­sche The­men sind die recht­li­che Absi­che­rung (z. B. über eine Vor­sor­ge- oder Hand­lungs­voll­macht) sowie häu­fi­ge Fra­gen aus dem Vor­feld – etwa, ob eine zusätz­li­che Garan­tie­per­son nötig ist. In den meis­ten Fäl­len ist das nicht erfor­der­lich

Wie hoch sind die Erfolgs­chan­cen einer Kin­der­wunsch­be­hand­lung bei Sin­gle-Frau­en?

Die Erfolgs­chan­cen einer Kin­der­wunsch­be­hand­lung hän­gen maß­geb­lich vom Alter der Frau, der Eizell­re­ser­ve, der hor­mo­nel­len Situa­ti­on und der gewähl­ten Metho­de ab.

Bei einer Inse­mi­na­ti­on mit Samen­spen­de liegt die Schwan­ger­schafts­ra­te pro Zyklus – je nach Alter – durch­schnitt­lich bei etwa 10–20 %.

Bei einer IVF-Behand­lung (künst­li­che Befruch­tung) sind die Erfolgs­ra­ten höher und kön­nen bei jün­ge­ren Frau­en pro Behand­lungs­zy­klus bei etwa 30–40 % lie­gen. Mit zuneh­men­dem Alter sin­ken die Erfolgs­chan­cen jedoch deut­lich.

In einem per­sön­li­chen Bera­tungs­ge­spräch geben wir Ihnen eine rea­lis­ti­sche Ein­schät­zung Ihrer indi­vi­du­el­len Erfolgs­aus­sich­ten.