Vie­le Frau­en wün­schen sich auch mit 40+ noch ein Kind

Häu­fig ent­steht die­ser Wunsch erst im Lau­fe des Lebens – etwa durch eine neue Part­ner­schaft, beruf­li­che Ver­än­de­run­gen oder die bewuss­te Ent­schei­dung für einen spä­te­ren Fami­li­en­start.

Eine Schwan­ger­schaft mit 40 ist grund­sätz­lich mög­lich. Die Chan­cen hän­gen jedoch stark von der Eizell­re­ser­ve, der Eizell­qua­li­tät, hor­mo­nel­len Fak­to­ren und der all­ge­mei­nen Gesund­heit ab – eben­so spie­len auch die Vor­aus­set­zun­gen des Part­ners eine Rol­le.

Häu­fi­ge Fra­gen und Unsi­cher­hei­ten

  • Bin ich zu spät dran?
  • Wie stark beein­flusst die Eizell­qua­li­tät mei­ne Chan­cen?
  • War­um hat es bis­her nicht geklappt?
  • War­um bekom­me ich unter­schied­li­che ärzt­li­che Ein­schät­zun­gen?
  • Wie viel Zeit habe ich noch für eine Ent­schei­dung?
Dott. Mag. Sara Comploj berät bei „Die Kinderwunschärztin“ in München eine Single-Frau mit Kinderwunsch.

Wie wahr­schein­lich ist eine Schwan­ger­schaft mit 40?

Mit 40 sinkt die Wahr­schein­lich­keit, spon­tan schwan­ger zu wer­den, deut­lich. Der wich­tigs­te Ein­fluss­fak­tor ist dabei die Anzahl und Qua­li­tät der Eizel­len. Bereits ab Anfang 30 nimmt die Frucht­bar­keit lang­sam ab – ab 40 Jah­ren spür­bar stär­ker. Wäh­rend Frau­en mit Mit­te 20 pro Zyklus etwa 25 % Chan­ce auf eine Schwan­ger­schaft haben, liegt sie mit 40 bei etwa 5–8 %. Ab 45 Jah­ren ist eine natür­li­che Emp­fäng­nis nur noch sel­ten mög­lich.

Das bedeu­tet nicht, dass es zu spät ist – son­dern, dass eine geziel­te medi­zi­ni­sche Ein­ord­nung wich­tig wird. Ihre per­sön­li­che Eizell­re­ser­ve, Hor­mon­wer­te und all­ge­mei­ne Gesund­heit bestim­men maß­geb­lich, wel­che Optio­nen für Sie infra­ge kom­men. Auch mit medi­zi­ni­scher Unter­stüt­zung kön­nen sich die Chan­cen ver­bes­sern: Bei einer IVF-Behand­lung liegt die Erfolgs­ra­te mit 40 Jah­ren im Durch­schnitt bei etwa 23 %, wäh­rend sie mit 35–39 Jah­ren noch rund 31 % beträgt. Ab 45 Jah­ren sin­ken die Erfolgs­chan­cen jedoch auf unter 6 %.

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Chan­cen auf eine natür­li­che Schwan­ger­schaft & mit IVF

Bei Ihrem Bera­tungs­ter­min erläu­tern wir Ihnen Ihre per­sön­li­chen Erfolgs­chan­cen im Detail.

Diagramm - Fehlgeburtenrisiko

Berech­nen Sie Ihre Erfolgs­chan­cen

Ergeb­nis­se basie­rend auf Ihrem Alter

Nach 1 IVF/ICSI-Zyklus
0% Schwan­ger­schafts­ra­te
0% Gebur­ten­ra­te
Nach 4 IVF-/ICSI-Zyklen
0% Schwan­ger­schafts­ra­te
0% Gebur­ten­ra­te

Quel­le: Deut­sche IVF-Regis­ter

War­um nimmt die Frucht­bar­keit ab?

Die Eizel­len einer Frau sind bereits bei der Geburt ange­legt, neue kom­men im Lau­fe des Lebens nicht hin­zu. Mit den Jah­ren nimmt ihre Anzahl kon­ti­nu­ier­lich ab – ab etwa 40 deut­lich spür­bar. Wie schnell die­ser Pro­zess ver­läuft, ist indi­vi­du­ell unter­schied­lich. Die Eizell­re­ser­ve lässt sich durch Ultra­schall und Hor­mon­ana­ly­sen ein­schät­zen.

Gleich­zei­tig ver­än­dert sich auch die Qua­li­tät der Eizel­len. Der Anteil von Eizel­len mit gene­ti­schen Ver­än­de­run­gen steigt, wodurch es häu­fi­ger vor­kommt, dass es gar nicht erst zu einer Befruch­tung kommt oder sich eine befruch­te­te Eizel­le nicht wei­ter­ent­wi­ckelt. Auch hor­mo­nel­le Ver­än­de­run­gen kön­nen dazu füh­ren, dass der Eisprung aus­bleibt.

Die­se Fak­to­ren erklä­ren, war­um es ab 40 deut­lich schwie­ri­ger wird, schwan­ger zu wer­den. Gleich­zei­tig hängt die indi­vi­du­el­le Situa­ti­on stark von den per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen ab und kann medi­zi­nisch gezielt ein­ge­ord­net wer­den. Dar­auf auf­bau­end ste­hen heu­te Behand­lungs­op­tio­nen zur Ver­fü­gung, mit denen sich die Chan­cen auf eine Schwan­ger­schaft auch mit 40 deut­lich ver­bes­sern kön­nen.

Ihr Weg zur Kin­der­wunsch­be­hand­lung ab 40

Im Pri­vat­zen­trum Die Kin­der­wunsch­ärz­tin in Mün­chen beglei­ten wir Sie Schritt für Schritt auf Ihrem indi­vi­du­el­len Weg zur Schwan­ger­schaft. Wel­che Behand­lung sinn­voll ist, hängt von Ihren per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen ab – häu­fig kom­men ab 40 Ver­fah­ren wie IVF oder ICSI zum Ein­satz, da sie höhe­re Erfolgs­chan­cen bie­ten.

  1. Erst­ge­spräch

    Im per­sön­li­chen Gespräch bespre­chen wir Ihre Wün­sche, bis­he­ri­gen Erfah­run­gen und Ihre medi­zi­ni­sche Vor­ge­schich­te.

    Eine Ultra­schall­un­ter­su­chung und ers­te Hor­mon­ana­ly­sen geben Auf­schluss über Ihre aktu­el­le Frucht­bar­keit und Ihre indi­vi­du­el­len Chan­cen.

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  2. Indi­vi­du­el­le Dia­gnos­tik

    Anhand der Ergeb­nis­se füh­ren wir eine geziel­te Dia­gnos­tik durch – etwa Hor­mon­sta­tus, AMH-Wert (Eizell­re­ser­ve), Sper­mio­gramm und ggf. Prü­fung der Eilei­ter­durch­gän­gig­keit.

    So erken­nen wir die Ursa­chen des uner­füll­ten Kin­der­wunschs und kön­nen Ihre Behand­lung opti­mal pla­nen.

  3. Per­sön­li­cher Behand­lungs­plan

    Gemein­sam ent­wi­ckeln wir Ihren maß­ge­schnei­der­ten The­ra­pie­plan – abge­stimmt auf Alter, Hor­mon­wer­te, Zyklus und per­sön­li­che Lebens­um­stän­de.

    Je nach Befund kön­nen hor­mo­nel­le Sti­mu­la­ti­on, Inse­mi­na­ti­on (IUI) oder IVF/ICSI die pas­sen­de Metho­de sein.

    Ziel ist immer: eine effek­ti­ve, aber mög­lichst scho­nen­de Behand­lung.

  4. Kon­ti­nu­ier­li­che ärzt­li­che Betreu­ung

    Wäh­rend der gesam­ten Behand­lung haben Sie eine fes­te Ärz­tin an Ihrer Sei­te.

    So ent­steht ein ver­läss­li­cher Rah­men, in dem Ihre Fra­gen geklärt und Ent­schei­dun­gen nach­voll­zieh­bar getrof­fen wer­den kön­nen.

  1. Ano­ther title

    Text for tre­at­ment 2’s first item.

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  2. Fer­ti­liza­ti­on (IVF/ICSI)

    Lab step; We update you.

  3. Egg retrie­val (short out­pa­ti­ent)

    You rest; We coll­ect oocytes.

  4. Sti­mu­la­ti­on & moni­to­ring (10–12 days)

    We tail­or meds; You attend scans.

Union

Behand­lungs­mög­lich­kei­ten bei Kin­der­wunsch ab 40

Die Wahl der pas­sen­den The­ra­pie hängt immer von Ihrer indi­vi­du­el­len Situa­ti­on als Paar ab. Am Anfang steht eine gründ­li­che Dia­gnos­tik, um die Ursa­chen für den uner­füll­ten Kin­der­wunsch genau zu ver­ste­hen. Erst danach wäh­len wir die sanf­tes­te und zugleich effek­tivs­te Metho­de, die zu Ihnen passt.

Je nach Befund kann das Spek­trum von einer ein­fa­chen hor­mo­nel­len Zyklus­un­ter­stüt­zung bis hin zu Inse­mi­na­ti­on (IUI) oder künst­li­cher Befruch­tung (IVF/ICSI) rei­chen.

Hor­mo­nel­le Sti­mu­la­ti­on

Eine hor­mo­nel­le Sti­mu­la­ti­on kann hel­fen, wenn der Eisprung unre­gel­mä­ßig oder aus­bleibt. Sie unter­stützt den natür­li­chen Zyklus und ver­bes­sert die Chan­ce auf eine spon­ta­ne Schwan­ger­schaft.

Inse­mi­na­ti­on (IUI)

Bei durch­gän­gi­gen Eilei­tern und guten Samen­pa­ra­me­tern kann eine Inse­mi­na­ti­on sinn­voll sein. Dabei wer­den auf­be­rei­te­te Sper­mi­en zum opti­ma­len Zeit­punkt direkt in die Gebär­mut­ter ein­ge­bracht – eine sanf­te und häu­fig erfolg­rei­che Metho­de.

Künst­li­che Befruch­tung (IVF/ICSI)

Wenn die Eilei­ter ver­schlos­sen sind, die Sper­mi­en­qua­li­tät ein­ge­schränkt ist oder ande­re Ursa­chen bestehen, kann eine IVF oder ICSI die Chan­cen deut­lich erhö­hen. Die Erfolgs­ra­te liegt mit 40 Jah­ren im Schnitt bei rund 23 % (Deut­sches IVF-Regis­ter) – also gerin­ger als in jün­ge­ren Jah­ren, aber wei­ter­hin rea­lis­tisch.

Ganz­heit­li­che Beglei­tung

Ergän­zend bie­ten wir Ernäh­rungs­be­ra­tung, psy­cho­lo­gi­sche Unter­stüt­zung und natur­heil­kund­li­che Beglei­tung an, um Sie ganz­heit­lich auf Ihrem Weg zum Wunsch­kind zu unter­stüt­zen.

Was kön­nen Sie selbst tun, um Ihre Chan­cen auf eine Schwan­ger­schaft mit 40 zu ver­bes­sern?

Das Alter ist ein wich­ti­ger Fak­tor, der die Frucht­bar­keit beein­flusst. Gleich­zei­tig gibt es Lebens­stil­fak­to­ren, die Sie selbst beein­flus­sen kön­nen. Die­se kön­nen dazu bei­tra­gen, Ihre Vor­aus­set­zun­gen für eine Schwan­ger­schaft zu ver­bes­sern.

  • Eine aus­rei­chen­de Ver­sor­gung mit Vit­amin D kann sinn­voll sein.
  • Ein regel­mä­ßi­ger Zyklus und das Wis­sen um die frucht­ba­ren Tage sind hilf­reich.
  • Rau­chen soll­te ver­mie­den wer­den, da es die Frucht­bar­keit nach­weis­lich beein­träch­tigt.
  • Ein mode­ra­ter Kaf­fee­kon­sum (etwa ein bis zwei Tas­sen täg­lich) wird emp­foh­len.
  • Alko­hol soll­te in der Kin­der­wunsch­zeit mög­lichst redu­ziert wer­den.
  • Ein gesun­des Kör­per­ge­wicht unter­stützt die Frucht­bar­keit.
  • Regel­mä­ßi­ge Bewe­gung ist sinn­voll, Extrem­sport soll­te ver­mie­den wer­den.
  • Eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung mit viel Gemü­se, gesun­den Fet­ten (z. B. aus Oli­ven­öl oder Nüs­sen) und hoch­wer­ti­gem Eiweiß kann sich posi­tiv auf die Frucht­bar­keit aus­wir­ken.

Ernäh­ren Sie sich medi­ter­ran, bevor­zu­gen Sie Fisch statt Fleisch, ver­mei­den Sie Fast­food und wäh­len Sie Voll­wert­pro­duk­te mit nied­ri­gem glyk­ämischen Index anstel­le von Reis und Kar­tof­feln.

Kinderwunschberatung bei Dott. Mag. Sara Comploj im Kinderwunschzentrum Die Kinderwunschärztin in München.

Wel­che Risi­ken bestehen bei einer Schwan­ger­schaft mit 40?

Mit zuneh­men­dem Alter steigt die Wahr­schein­lich­keit für Fehl­ge­bur­ten. Bei Frau­en um das 40. Lebens­jahr liegt die Fehl­ge­burts­ra­te bei etwa 30 %, mit 42 Jah­ren bei rund 50 %. Häu­fig liegt dies dar­an, dass sich nicht jede befruch­te­te Eizel­le sta­bil wei­ter­ent­wi­ckelt – und die­ser Effekt mit stei­gen­dem Alter deut­lich häu­fi­ger auf­tritt.

Wei­te­re Risi­ken, die mit dem Alter zuneh­men kön­nen, sind:

  • Früh­ge­bur­ten
  • Schwan­ger­schafts­dia­be­tes
  • schwan­ger­schafts­be­ding­ter Blut­hoch­druck

Wel­che Risi­ken im Ein­zel­fall rele­vant sind, hängt stark von Ihrer per­sön­li­chen gesund­heit­li­chen Situa­ti­on ab und lässt sich im Rah­men einer ärzt­li­chen Bera­tung genau­er ein­schät­zen.

Schwangere Frau nach PRP Behandlung an den Eierstöcken

Gute Grün­de für unser Kin­der­wunsch­zen­trum bei Kin­der­wunsch ab 40

Medi­zi­ni­sche Klar­heit, per­sön­li­che Betreu­ung und ein klar struk­tu­rier­ter Behand­lungs­weg.

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  • Rea­lis­ti­sche Ein­schät­zung

    Wir geben Ihnen eine kla­re medi­zi­ni­sche Ein­ord­nung Ihrer indi­vi­du­el­len Chan­cen.

  • Eine Ärz­tin, ein kla­rer Plan

    Sie wer­den durch­ge­hend von der­sel­ben Kin­der­wunsch­ärz­tin betreut – mit einem Behand­lungs­plan, der auf Ihre Situa­ti­on abge­stimmt ist.

  • Ruhi­ge und pri­va­te Umge­bung

    In unse­rer Pra­xis schaf­fen wir eine Atmo­sphä­re, in der Sie Fra­gen stel­len und Ent­schei­dun­gen ohne Druck tref­fen kön­nen.

  • Unter­stüt­zung über die Behand­lung hin­aus

    Wir beglei­ten Sie auch über die medi­zi­ni­sche Behand­lung hin­aus bei Ihren Fra­gen und Ent­schei­dun­gen. Bei Bedarf emp­feh­len wir ergän­zen­de Ange­bo­te wie Ernäh­rungs­be­ra­tung oder psy­cho­lo­gi­sche Unter­stüt­zung.

Das sagen unse­re Patient:innen

Single Mom mit Baby auf dem Arm nach künstlicher Befruchtung beim Kinderwunschzentrum in München

Häu­fi­ge Fra­gen zur Kin­der­wunsch­be­hand­lung ab 40

Ist es mit 40 noch rea­lis­tisch, schwan­ger zu wer­den?

Die monat­li­che Chan­ce auf eine natür­li­che Schwan­ger­schaft liegt mit 40 bei etwa 5–8 %. Durch unter­stüt­zen­de Behand­lun­gen wie eine hor­mo­nel­le Sti­mu­la­ti­on oder IVF kön­nen sich die Erfolgs­chan­cen ver­bes­sern. Bei einer IVF liegt die durch­schnitt­li­che Schwan­ger­schafts­ra­te mit 40 Jah­ren bei etwa 23 % – abhän­gig von der indi­vi­du­el­len Aus­gangs­la­ge.

Wie ver­än­dert sich der Eisprung ab 40?

Ab 40 kön­nen Zyklus­ver­än­de­run­gen häu­fi­ger auf­tre­ten. Der Eisprung ist oft unre­gel­mä­ßi­ger oder bleibt gele­gent­lich aus, was die natür­li­che Emp­fäng­nis erschwe­ren kann. Hor­mon­un­ter­su­chun­gen und Ultra­schall hel­fen dabei, die indi­vi­du­el­le Situa­ti­on bes­ser ein­zu­schät­zen.

Ist ICSI bei Kin­der­wunsch ab 40 erfolg­rei­cher als IVF?

Ein kla­rer Vor­teil der ICSI gegen­über der IVF besteht bei Frau­en über 40 in der Regel nicht. Ent­schei­dend für den Behand­lungs­er­folg sind vor allem das Alter der Frau, die Eizell­re­ser­ve und die Qua­li­tät der ent­ste­hen­den Embryo­nen.

Die Wahl zwi­schen IVF und ICSI spielt dage­gen meist eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le und wird indi­vi­du­ell anhand der jewei­li­gen Befun­de – auch der Sper­mi­en­qua­li­tät – getrof­fen.

Ab wann ist eine Abklä­rung beim Kin­der­wunsch ab 40 sinn­voll?

Sind Sie über 40 und bleibt eine Schwan­ger­schaft trotz regel­mä­ßi­ger Ver­su­che über 6 Mona­te aus, ist es emp­feh­lens­wert, die Ursa­chen medi­zi­nisch abklä­ren zu las­sen.

Wel­che Unter­su­chun­gen sind ab 40 bei Kin­der­wunsch sinn­voll?

Zu den wich­tigs­ten Unter­su­chun­gen gehö­ren eine Hor­mon­ana­ly­se – ins­be­son­de­re der AMH-Wert zur Ein­schät­zung der Eizell­re­ser­ve – sowie eine Ultra­schall­un­ter­su­chung der Eier­stö­cke, bei der Fol­li­kel­an­zahl und Ova­ri­en­struk­tur beur­teilt wer­den. Zusätz­lich soll­te geprüft wer­den, ob die Eilei­ter durch­gän­gig sind, da Ver­kle­bun­gen oder Ver­schlüs­se häu­fi­ger auf­tre­ten. Auch ein Sper­mio­gramm des Part­ners ist sinn­voll, um die Sper­mien­men­ge, Beweg­lich­keit und Qua­li­tät sicher zu beur­tei­len.

Wel­che Mög­lich­kei­ten habe ich, wenn es auf natür­li­chem Weg nicht klappt?

Je nach Befund ste­hen ver­schie­de­ne Optio­nen zur Ver­fü­gung: Bei hor­mo­nel­len Auf­fäl­lig­kei­ten kann eine hor­mo­nel­le Sti­mu­la­ti­on hel­fen, den Eisprung zu unter­stüt­zen. Sind die Eilei­ter frei und die Samen­qua­li­tät gut, kommt häu­fig eine Inse­mi­na­ti­on (IUI) infra­ge, bei der die Sper­mi­en zum opti­ma­len Zeit­punkt direkt in die Gebär­mut­ter ein­ge­bracht wer­den. Wenn die Eilei­ter ver­schlos­sen sind, die Sper­mi­en­qua­li­tät ein­ge­schränkt ist oder frü­he­re Behand­lun­gen nicht erfolg­reich waren, erhö­hen IVF oder ICSI meist die Chan­cen auf eine Schwan­ger­schaft deut­lich. Wel­che The­ra­pie im Ein­zel­fall am geeig­nets­ten ist, wird immer indi­vi­du­ell auf Basis der dia­gnos­ti­schen Ergeb­nis­se ent­schie­den.

Spielt das Alter mei­nes Part­ners eine Rol­le?

Män­ner kön­nen auch im höhe­ren Alter noch Kin­der zeu­gen, da die Frucht­bar­keit lang­sa­mer abnimmt als bei Frau­en. Den­noch zeigt sich ab etwa 40 Jah­ren auch beim Mann ein Rück­gang der Sper­mi­en­an­zahl und ‑qua­li­tät. Damit ver­bun­den steigt auch das Risi­ko für Fehl­ge­bur­ten sowie in gerin­ge­rem Maße das Risi­ko für gene­ti­sche Erkran­kun­gen des Kin­des.

Zahlt die Kran­ken­kas­se Kin­der­wunsch­be­hand­lun­gen ab 40?

Die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen (GKV) über­neh­men die Kos­ten für Kin­der­wunsch­be­hand­lun­gen in der Regel antei­lig bis zum Alter von 40 Jah­ren bei Frau­en und 50 Jah­ren bei Män­nern.

Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­run­gen (PKV) kön­nen je nach Tarif auch dar­über hin­aus Leis­tun­gen erbrin­gen. Eine indi­vi­du­el­le Prü­fung ist daher sinn­voll.

Als pri­va­tes Kin­der­wunsch­zen­trum rech­nen wir unse­re Behand­lun­gen grund­sätz­lich pri­vat ab. Ger­ne bera­ten wir Sie indi­vi­du­ell zu den Mög­lich­kei­ten und Rah­men­be­din­gun­gen in Ihrer per­sön­li­chen Situa­ti­on.