Vie­le les­bi­sche Paa­re wün­schen sich ein gemein­sa­mes Kind.

Der Wunsch, eine Fami­lie zu grün­den, ist für vie­le Frau­en­paa­re ein bedeu­ten­der Schritt. Der Weg dort­hin ist oft mit beson­de­ren Fra­gen ver­bun­den – nicht nur medi­zi­nisch, son­dern auch recht­lich und orga­ni­sa­to­risch. Vie­le Paa­re ste­hen zum ers­ten Mal vor The­men wie Samen­spen­de, Behand­lungs­op­tio­nen oder recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen und wün­schen sich eine kla­re Ori­en­tie­rung.

Dabei ste­hen wir Ihnen von Beginn mit kla­ren Infor­ma­tio­nen zu wich­ti­gen The­men zur Sei­te

Typi­sche Fra­gen und Unsi­cher­hei­ten

  • Wel­che recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen gel­ten für uns als Paar?
  • Müs­sen wir ver­hei­ra­tet sein, um eine Behand­lung zu begin­nen?
  • Wie funk­tio­niert eine Behand­lung mit Spen­der­sa­men?
  • Woher stammt der Spen­der­sa­men und wie wird er aus­ge­wählt?
  • Wel­che Mög­lich­kei­ten haben wir, schwan­ger zu wer­den?
  • Wer von uns trägt die Schwan­ger­schaft?
  • Wer über­nimmt die Kos­ten der Behand­lung?
Dr. Corinna Mann berät im Kinderwunschzentrum in München ein lesbisches Paar zum Kinderwunsch und den nächsten Behandlungsschritten.
Glückliche Frau hält nach Kinderwunschbehandlung das Ultraschallbild Ihres Kindes in der Hand

Wel­che recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen gel­ten

Für les­bi­sche Paa­re sind vor Beginn der Behand­lung eini­ge recht­li­che Punk­te zu klä­ren. Die­se betref­fen ins­be­son­de­re die gemein­sa­me Eltern­schaft und Sor­ge­rechts­re­ge­lun­gen.

Wenn Sie ver­hei­ra­tet sind, unter­schrei­ben bei­de Frau­en den Behand­lungs­ver­trag. Damit ver­pflich­ten sich bei­de Part­ne­rin­nen zur Unter­halts­zah­lung. Gleich­zei­tig erklärt die Part­ne­rin, die das Kind nicht aus­trägt, ihre Bereit­schaft zur spä­te­ren Adop­ti­on.

Auch eine ein­ge­tra­ge­ne Lebens­part­ner­schaft ermög­licht die Behand­lung. In die­sem Fall kön­nen Unter­halts­ver­pflich­tung und Adop­ti­ons­ab­sicht über eine nota­ri­el­le Ver­ein­ba­rung gere­gelt wer­den.

Die kon­kre­ten Schrit­te und Mög­lich­kei­ten bespre­chen wir im Erst­ge­spräch aus­führ­lich und ver­ständ­lich mit Ihnen.

Wie hoch sind die Erfolgs­chan­cen einer Behand­lung?

Die Erfolgs­ra­te hängt – wie bei allen Behand­lun­gen – vom Alter, der Eizell­re­ser­ve und der gewähl­ten Metho­de ab. Jün­ge­re Frau­en haben bei einer IVF im Durch­schnitt deut­lich höhe­re Chan­cen als Frau­en ab Mit­te 30. Bei Frau­en Anfang 30 lie­gen die Schwan­ger­schafts­ra­ten pro IVF-Zyklus bei rund 40 %, zwi­schen 35 und 39 Jah­ren meist bei etwa 25–35 %, mit 40 Jah­ren bei rund 22 % und ab 42 Jah­ren bei etwa 15 %.

Für die Inse­mi­na­ti­on sind je nach Alter 3 bis 6 Behand­lungs­zy­klen üblich, bevor über eine IVF nach­ge­dacht wird.

Im per­sön­li­chen Gespräch bespre­chen wir Ihre indi­vi­du­el­len Chan­cen und erstel­len einen rea­lis­ti­schen Behand­lungs­plan.

Ter­min ver­ein­ba­ren
Logo Ikon

Chan­cen auf eine natür­li­che Schwan­ger­schaft & mit IVF

Bei Ihrem Bera­tungs­ter­min erläu­tern wir Ihnen Ihre per­sön­li­chen Erfolgs­chan­cen im Detail.

Diagramm - Fehlgeburtenrisiko

Berech­nen Sie Ihre Erfolgs­chan­cen

Ergeb­nis­se basie­rend auf Ihrem Alter

Nach 1 IVF/ICSI-Zyklus
0% Schwan­ger­schafts­ra­te
0% Gebur­ten­ra­te
Nach 4 IVF-/ICSI-Zyklen
0% Schwan­ger­schafts­ra­te
0% Gebur­ten­ra­te

Quel­le: Deut­sche IVF-Regis­ter

So läuft die Kin­der­wunsch­be­hand­lung für les­bi­sche Paa­re ab

Im Pri­vat­zen­trum Die Kin­der­wunsch­ärz­tin in Mün­chen beglei­ten wir Sie Schritt für Schritt durch Ihre Kin­der­wunsch­be­hand­lung – indi­vi­du­ell, trans­pa­rent und mit größ­ter Sorg­falt.

  1. Erst­ge­spräch

    Zu Beginn füh­ren wir ein aus­führ­li­ches Gespräch, in dem wir Ihre medi­zi­ni­sche Vor­ge­schich­te, Ihre Wün­sche und Ihre Fra­gen klä­ren. Meist fin­det bereits eine Ultra­schall­un­ter­su­chung sowie eine ers­te Hor­mon­be­stim­mung statt. Wir bespre­chen gemein­sam alle recht­li­chen Grund­la­gen und erklä­ren ver­ständ­lich, wie die Behand­lung abläuft.

    Ter­min ver­ein­ba­ren
  2. Indi­vi­du­el­le Dia­gnos­tik

    Anschlie­ßend fol­gen die medi­zi­nisch not­wen­di­gen Unter­su­chun­gen: Zyklus­dia­gnos­tik, Hor­mon­ana­ly­se sowie gege­be­nen­falls die Prü­fung der Eilei­ter­durch­gän­gig­keit. Auf Basis die­ser Ergeb­nis­se kön­nen wir ein­schät­zen, wel­che Behand­lungs­me­tho­de medi­zi­nisch sinn­voll sind und wie Ihre indi­vi­du­el­len Erfolgs­chan­cen aus­se­hen.

  3. Behand­lungs­pla­nung

    Wenn alle Befun­de vor­lie­gen, bespre­chen wir gemein­sam, wel­che Optio­nen für Sie infra­ge kom­men – etwa Inse­mi­na­ti­on oder IVF/ICSI. Je nach Situa­ti­on kann eine hor­mo­nel­le Unter­stüt­zung sinn­voll sein, um den Zyklus gezielt zu steu­ern.

    Sie erhal­ten einen indi­vi­du­el­len Behand­lungs­plan, der medi­zi­ni­sche und orga­ni­sa­to­ri­sche Aspek­te berück­sich­tigt.

  4. Typi­sche Behand­lungs­we­ge

    Die Inse­mi­na­ti­on ist häu­fig der ers­te und nahe­lie­gen­de Behand­lungs­schritt. Dabei wer­den Spen­der­sper­mi­en über einen dün­nen Kathe­ter direkt in die Gebär­mut­ter ein­ge­bracht. Wenn die Eilei­ter ver­schlos­sen sind oder eine Inse­mi­na­ti­on nicht zum Erfolg führt, kann eine IVF sinn­voll sein.

    Wel­che Behand­lung im Ein­zel­fall geeig­net ist, hängt von den medi­zi­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen und Ihren per­sön­li­chen Zie­len ab.

  1. Ano­ther title

    Text for tre­at­ment 2’s first item.

    Ter­min ver­ein­ba­ren
  2. Fer­ti­liza­ti­on (IVF/ICSI)

    Lab step; We update you.

  3. Egg retrie­val (short out­pa­ti­ent)

    You rest; We coll­ect oocytes.

  4. Sti­mu­la­ti­on & moni­to­ring (10–12 days)

    We tail­or meds; You attend scans.

Union

Behand­lungs­mög­lich­kei­ten für les­bi­sche Paa­re

Am Anfang steht eine gründ­li­che Dia­gnos­tik, um zu ver­ste­hen, wel­che Behand­lung geeig­net ist. Danach wäh­len wir gemein­sam die Metho­de, die zu Ihrer Situa­ti­on passt.

Hor­mo­nel­le Unter­stüt­zung des Zyklus

Bei einem unre­gel­mä­ßi­gen Zyklus kann eine hor­mo­nel­le Unter­stüt­zung hel­fen, den Eisprung bes­ser zu steu­ern und den opti­ma­len Zeit­punkt für eine Inse­mi­na­ti­on zu nut­zen. Sie wird häu­fig ergän­zend ein­ge­setzt, um die Behand­lung plan­ba­rer zu machen.

Inse­mi­na­ti­on (IUI)

Eine scho­nen­de Metho­de, bei der Spen­der­sper­mi­en zum opti­ma­len Zeit­punkt direkt in die Gebär­mut­ter ein­ge­bracht wer­den. Vie­le les­bi­sche Paa­re begin­nen mit die­ser Behand­lung, da sie kör­per­lich wenig belas­tend ist.

IVF/ICSI

Wenn eine Inse­mi­na­ti­on nicht zum Erfolg führt oder medi­zi­ni­sche Grün­de dage­gen spre­chen, ist eine IVF oder ICSI die geeig­ne­te Alter­na­ti­ve. Dabei wer­den Eizel­len ent­nom­men, im Labor befruch­tet und anschlie­ßend als Embryo ein­ge­setzt.

Ergän­zen­de Maß­nah­men

Auf Wunsch ergän­zen wir die medi­zi­ni­sche Behand­lung durch Ernäh­rungs­be­ra­tung, psy­cho­lo­gi­sche Unter­stüt­zung und natur­heil­kund­li­che Ansät­ze, damit Sie auf Ihrem Weg zum Wunsch­kind umfas­send beglei­tet sind.

Schwangere Frau nach PRP Behandlung an den Eierstöcken

War­um les­bi­sche Paa­re zu uns kom­men

Kla­re Ori­en­tie­rung, struk­tu­rier­te Abläu­fe und eine Behand­lung, die auf Sie als Paar abge­stimmt ist.

Ter­min ver­ein­ba­ren
  • Kla­re Per­spek­ti­ve

    Wir geben Ihnen von Anfang an eine rea­lis­ti­sche Ein­schät­zung Ihrer Chan­cen und zei­gen Ihnen, wel­che nächs­ten Schrit­te sinn­voll sind.

  • Kon­stan­te Betreu­ung

    Sie wer­den durch­ge­hend von der­sel­ben Ärz­tin betreut, die Ihre Vor­ge­schich­te kennt und Ihre Behand­lung Schritt für Schritt auf Sie bei­de abstimmt.

  • Ruhi­ge und per­sön­li­che Umge­bung

    Wir schaf­fen einen Rah­men, in dem Sie offen spre­chen, nach­fra­gen und Ent­schei­dun­gen in Ihrem eige­nen Tem­po tref­fen kön­nen – ohne Druck.

  • Ganz­heit­li­cher Blick

    Neben der medi­zi­ni­schen Behand­lung bezie­hen wir bei Bedarf auch wei­te­re Aspek­te wie Ernäh­rung oder men­ta­le Belas­tung in die Betrach­tung mit ein.

Das sagen unse­re Patient:innen

Single Mom mit Baby auf dem Arm nach künstlicher Befruchtung beim Kinderwunschzentrum in München

Häu­fi­ge Fra­gen zur Kin­der­wunsch­be­hand­lung für les­bi­sche Paa­re

Wie kön­nen les­bi­sche Paa­re schwan­ger wer­den?

Les­bi­sche Paa­re kön­nen mit­hil­fe einer Samen­spen­de schwan­ger wer­den. Am häu­figs­ten wird eine Inse­mi­na­ti­on durch­ge­führt, bei der auf­be­rei­te­te Spen­der­sper­mi­en direkt in die Gebär­mut­ter ein­ge­bracht wer­den.

Wenn eine Inse­mi­na­ti­on nicht erfolg­reich ist oder medi­zi­ni­sche Grün­de dage­gen spre­chen, kann eine IVF sinn­voll sein. In bestimm­ten Fäl­len wird dabei auch eine ICSI ein­ge­setzt.

Woher stammt der Spen­der­sa­men?

Für die Behand­lung ver­wen­den wir Spen­der­sa­men von aner­kann­ten Samen­ban­ken, die stren­ge medi­zi­ni­sche und gesetz­li­che Vor­ga­ben erfül­len. Die Spen­der wer­den umfas­send unter­sucht, unter ande­rem auf gene­ti­sche und chro­ni­sche Erkran­kun­gen sowie auf über­trag­ba­re Infek­tio­nen.

Dadurch ist sicher­ge­stellt, dass sowohl medi­zi­ni­sche als auch recht­li­che Stan­dards ein­ge­hal­ten wer­den. Auf Wunsch bera­ten wir Sie aus­führ­lich zum Aus­wahl­pro­zess und den ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten.

Wann ist eine IVF sinn­voll?

Eine IVF (In-vitro-Fer­ti­li­sa­ti­on) kann für les­bi­sche Paa­re dann sinn­voll sein, wenn eine Inse­mi­na­ti­on (IUI) medi­zi­nisch nicht mög­lich ist oder trotz meh­re­rer Ver­su­che nicht zum Erfolg geführt hat.

Typi­sche Situa­tio­nen, in denen wir eher zur IVF raten, sind z. B.:

  • Ver­schlos­se­ne oder ein­ge­schränk­te Eilei­ter­durch­gän­gig­keit
    (dann ist eine Inse­mi­na­ti­on oft nicht erfolg­ver­spre­chend)
  • Meh­re­re erfolg­lo­se Inse­mi­na­tio­nen
    Häu­fig sind – je nach Alter – 3 bis 6 IUI-Zyklen üblich, bevor man über IVF nach­denkt.
  • Alter und Erfolgs­aus­sich­ten
    Da die Schwan­ger­schafts­ra­te mit zuneh­men­dem Alter sinkt, kann eine IVF bei fort­ge­schrit­te­nem Alter schnel­ler sinn­voll wer­den, um Zeit zu gewin­nen.
  • Indi­vi­du­el­le medi­zi­ni­sche Fak­to­ren
    z. B. Auf­fäl­lig­kei­ten in der Hor­mon­la­ge, ver­min­der­te Eizell­re­ser­ve oder ande­re Befun­de aus der Dia­gnos­tik.

Im Erst­ge­spräch und nach der Dia­gnos­tik erstel­len wir mit Ihnen einen rea­lis­ti­schen, indi­vi­du­el­len

Müs­sen wir ver­hei­ra­tet sein, um eine Behand­lung zu begin­nen?

Sie müs­sen nicht ver­hei­ra­tet sein, um eine Kin­der­wunsch­be­hand­lung zu star­ten. Vor dem Beginn der Behand­lung soll­ten jedoch die recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen, ins­be­son­de­re in Bezug auf die ange­streb­te gemein­sa­me Eltern­schaft, ver­bind­lich geklärt und doku­men­tiert wer­den. Wel­che Vor­aus­set­zun­gen hier­für im Ein­zel­fall rele­vant sind, rich­tet sich nach Ihrer per­sön­li­chen Aus­gangs­si­tua­ti­on und den vor­ge­se­he­nen Behand­lungs­schrit­ten und wird im Rah­men der ärzt­li­chen Bera­tung indi­vi­du­ell erläu­tert.

Wie wird die recht­li­che Eltern­schaft bei les­bi­schen Paa­ren gere­gelt?

Recht­lich ist die Frau, die das Kind aus­trägt, zunächst als Mut­ter zuge­ord­net. Für die nicht aus­tra­gen­de Part­ne­rin ist je nach Kon­stel­la­ti­on eine zusätz­li­che recht­li­che Absi­che­rung erfor­der­lich, damit die Eltern­schaft ein­deu­tig und dau­er­haft gere­gelt ist. Die kon­kre­te Vor­ge­hens­wei­se hängt unter ande­rem davon ab, ob eine Ehe oder eine ande­re recht­li­che Part­ner­schaft besteht und wel­che for­ma­len Erklä­run­gen im Zusam­men­hang mit der Behand­lung und der Samen­spen­de vor­lie­gen. Da die recht­li­che Ein­ord­nung von indi­vi­du­el­len Vor­aus­set­zun­gen abhängt und sich Rah­men­be­din­gun­gen ändern kön­nen, ist eine früh­zei­ti­ge, ein­zel­fall­be­zo­ge­ne Bera­tung sinn­voll, um die erfor­der­li­chen Schrit­te und Unter­la­gen vor Beginn der Behand­lung klar fest­zu­le­gen.

Wel­che Kos­ten ent­ste­hen bei einer Kin­der­wunsch­be­hand­lung für les­bi­sche Paa­re?

Die Kos­ten hän­gen von der gewähl­ten Behand­lungs­me­tho­de ab. Eine Inse­mi­na­ti­on mit Spen­der­sa­men liegt in unse­rem Zen­trum meist zwi­schen 470 und 540 Euro pro Ver­such.

Eine IVF ist deut­lich auf­wen­di­ger und kos­tet in der Regel etwa 3.200 bis 3.600 Euro pro Zyklus. In beson­de­ren Fäl­len kann eine ICSI erfor­der­lich sein, wodurch zusätz­li­che Kos­ten ent­ste­hen.

Hin­zu kom­men Aus­ga­ben für Spen­der­sa­men, Medi­ka­men­te sowie dia­gnos­ti­sche Unter­su­chun­gen wie Hor­mon­ana­ly­sen oder Zyklus­mo­ni­to­ring.

Da les­bi­sche Paa­re die Behand­lung selbst finan­zie­ren, erhal­ten Sie vor Beginn einen indi­vi­du­el­len, trans­pa­ren­ten Kos­ten­plan, der alle Schrit­te über­sicht­lich zusam­men­fasst.

Vor Beginn der Behand­lung erhal­ten Sie einen indi­vi­du­el­len, trans­pa­ren­ten Kos­ten­plan, der alle Schrit­te über­sicht­lich zusam­men­fasst.

Über­nimmt die Kran­ken­kas­se die Kos­ten für eine Kin­der­wunsch­be­hand­lung?

Für gleich­ge­schlecht­li­che weib­li­che Paa­re über­neh­men die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen die Kos­ten einer Kin­der­wunsch­be­hand­lung aktu­ell nicht. Sowohl Dia­gnos­tik als auch Inse­mi­na­ti­on, IVF oder ICSI müs­sen daher pri­vat finan­ziert wer­den. Wir erstel­len vor Beginn der Behand­lung einen trans­pa­ren­ten Kos­ten­plan, damit Sie alle Pos­ten nach­voll­zie­hen und gut infor­miert ent­schei­den kön­nen.

Bis zu wel­chem Alter ist eine Kin­der­wunsch­be­hand­lung mög­lich?

Recht­lich gibt es in Deutsch­land kei­ne fest­ge­leg­te Alters­gren­ze für Kin­der­wunsch­be­hand­lun­gen. Medi­zi­nisch sin­ken die Erfolgs­chan­cen jedoch mit zuneh­men­dem Alter deut­lich.

Frau­en Anfang 30 haben bei einer IVF im Schnitt noch etwa 40 % Schwan­ger­schafts­chan­ce pro Zyklus, zwi­schen 35 und 39 Jah­ren etwa 25–35 %, mit 40 Jah­ren rund 20–25 % und dar­über zuneh­mend weni­ger. Ab etwa 45 Jah­ren ist die Erfolgs­ra­te sehr gering.

Wie sich die­se Zah­len auf Ihre per­sön­li­che Situa­ti­on über­tra­gen las­sen, bespre­chen wir am bes­ten im gemein­sa­men Gespräch.