Wech­sel­jah­re ver­ste­hen – was im Kör­per pas­siert

Die Wech­sel­jah­re (Kli­mak­te­ri­um) sind eine natür­li­che Lebens­pha­se, die mit hor­mo­nel­len Ver­än­de­run­gen ein­her­geht. Bei vie­len Frau­en beginnt die­ser Pro­zess bereits ab dem 40. Lebens­jahr – oft all­mäh­lich und mit sehr unter­schied­li­chen Beschwer­den. Eine indi­vi­du­ell abge­stimm­te medi­zi­ni­sche Beglei­tung kann hel­fen, Sym­pto­me gezielt zu lin­dern und das Wohl­be­fin­den zu unter­stüt­zen.

In unse­rer gynä­ko­lo­gi­schen Pra­xis in Mün­chen beglei­ten wir Sie mit fach­ärzt­li­cher Exper­ti­se, moder­ner Hor­mon­dia­gnos­tik und einem ganz­heit­li­chen Blick in die­ser Lebens­pha­se.

Die vier Pha­sen der Wech­sel­jah­re

Die Wech­sel­jah­re erstre­cken sich über einen Zeit­raum von etwa 10 bis 15 Jah­ren und glie­dern sich in meh­re­re Pha­sen, in denen sich der Hor­mon­haus­halt all­mäh­lich umstellt.

  • Prä­me­no­pau­se (ca. 40–45 Jah­re)

    In die­ser frü­hen Pha­se ver­än­dert sich die Frucht­bar­keit zuneh­mend. Die bereits abneh­men­de Eizell­re­ser­ve führt zu ers­ten hor­mo­nel­len Ver­än­de­run­gen, und die hor­mo­nel­len Abläu­fe wer­den unre­gel­mä­ßi­ger. Ers­te Anzei­chen kön­nen kür­ze­re Zyklen oder ver­län­ger­te Blu­tun­gen sein. Auch ein unauf­fäl­li­ger Hor­mon­wert schließt begin­nen­de Wech­sel­jah­re nicht aus.

  • Peri­me­no­pau­se (ca. 45–51 Jah­re)

    Die hor­mo­nel­len Schwan­kun­gen neh­men zu. Typi­sche Beschwer­den wie Hit­ze­wal­lun­gen, Schlaf­stö­run­gen, Stim­mungs­schwan­kun­gen oder unre­gel­mä­ßi­ge Blu­tun­gen tre­ten häu­fi­ger und inten­si­ver auf.

  • Meno­pau­se (durch­schnitt­lich mit 51 Jah­ren)

    Die Meno­pau­se bezeich­net die letz­te natür­li­che Regel­blu­tung und mar­kiert das Ende der hor­mo­nel­len Akti­vi­tät der Eier­stö­cke.

  • Post­me­no­pau­se

    Etwa zwölf Mona­te nach der letz­ten Peri­ode beginnt die Post­me­no­pau­se. Der Kör­per stellt sich auf die ver­än­der­te hor­mo­nel­le Situa­ti­on ein – man­che Beschwer­den bes­sern sich, ande­re wie Schlaf­pro­ble­me oder Hit­ze­wal­lun­gen kön­nen wei­ter­hin bestehen blei­ben.

Dott. Mag. Sara Comploj begleitet bei „Die Kinderwunschärztin“ in München eine Patientin mit Kinderwunsch ab 40 – und bespricht die nächsten sinnvollen Schritte der Behandlung.

Typi­sche Sym­pto­me der Wech­sel­jah­re

Vie­le Frau­en erle­ben in den Wech­sel­jah­ren Ver­än­de­run­gen, die sich ganz unter­schied­lich äußern kön­nen. Schät­zun­gen zufol­ge berich­ten etwa drei von vier Frau­en zwi­schen 45 und 60 Jah­ren über ent­spre­chen­de Beschwer­den.

Beson­ders häu­fig sind Hit­ze­wal­lun­gen, Schlaf­stö­run­gen, inne­re Unru­he oder Erschöp­fung. Auch Kon­zen­tra­ti­ons­pro­ble­me („Brain Fog“), kör­per­li­che Beschwer­den wie Gelenk- oder Mus­kel­schmer­zen sowie Ver­än­de­run­gen im Zyklus kön­nen auf­tre­ten.

Die­se Sym­pto­me ste­hen in engem Zusam­men­hang mit den hor­mo­nel­len Ver­än­de­run­gen im Kör­per – und las­sen sich in vie­len Fäl­len gezielt behan­deln oder deut­lich lin­dern.

Wei­te­re mög­li­che Beschwer­den:

  • Gewichts­zu­nah­me
  • Libi­do­ver­än­de­run­gen
  • Haut- und Haar­ver­än­de­run­gen

Sym­pto­me in der Post­me­no­pau­se

  • Vagi­na­le Tro­cken­heit & Schmer­zen beim Geschlechts­ver­kehr
  • Häu­fi­ge Bla­sen­ent­zün­dun­gen
  • Harn­in­kon­ti­nenz
  • Tro­cken­heit von Haut und Augen

Die­se Sym­pto­me sind häu­fig Fol­ge des sin­ken­den Östro­gen- und Pro­ges­te­ron­spie­gels und bil­den sich nicht immer von selbst zurück.

Beschwer­den in den Wech­sel­jah­ren behan­deln – Ihre The­ra­pie­op­tio­nen

Jede Frau erlebt die Wech­sel­jah­re auf ihre eige­ne Wei­se. Ent­spre­chend indi­vi­du­ell soll­te auch die Behand­lung sein. Nach einer sorg­fäl­ti­gen Dia­gnos­tik und per­sön­li­chen Bera­tung ent­wi­ckeln wir ein The­ra­pie­kon­zept, das sich an Ihren Beschwer­den, Ihrer Lebens­si­tua­ti­on und Ihren Bedürf­nis­sen ori­en­tiert – mit dem Ziel, Sie wirk­sam und zugleich scho­nend zu beglei­ten.

Lebens­stil & Basis­the­ra­pie

Eine bewuss­te Lebens­füh­rung bil­det die Grund­la­ge jeder Behand­lung von Wech­sel­jah­res­be­schwer­den. Bereits geziel­te Ver­än­de­run­gen im All­tag kön­nen hel­fen, hor­mo­nel­le Schwan­kun­gen aus­zu­glei­chen und das all­ge­mei­ne Wohl­be­fin­den zu ver­bes­sern. Eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung, regel­mä­ßi­ge Bewe­gung und eine sta­bi­le Schlaf­rou­ti­ne unter­stüt­zen den Kör­per in die­ser Umstel­lungs­pha­se. Auch der Umgang mit Stress spielt eine zen­tra­le Rol­le, da anhal­ten­de Belas­tung vie­le Beschwer­den ver­stär­ken kann. Ent­span­nungs­ver­fah­ren und acht­sa­me Pau­sen im All­tag tra­gen dazu bei, inne­re Unru­he zu redu­zie­ren und neue Ener­gie zu gewin­nen. Je nach Aus­prä­gung der Sym­pto­me kann die­se Basis­the­ra­pie allein aus­rei­chend sein oder sinn­voll mit wei­te­ren Behand­lungs­for­men kom­bi­niert wer­den.

Pflanz­li­che & nicht-hor­mo­nel­le The­ra­pie

Bei leich­ten bis mäßi­gen Beschwer­den kön­nen nicht-hor­mo­nel­le Behand­lungs­an­sät­ze eine hilf­rei­che Unter­stüt­zung sein. Dazu zäh­len sowohl pflanz­li­che Prä­pa­ra­te als auch ande­re medi­ka­men­tö­se Optio­nen ohne Hor­mo­ne.

Pflanz­li­che Prä­pa­ra­te kön­nen bei­spiels­wei­se Hit­ze­wal­lun­gen, inne­re Unru­he oder Stim­mungs­schwan­kun­gen lin­dern. Ande­re nicht-hor­mo­nel­le Medi­ka­men­te kom­men je nach Beschwer­de­bild gezielt zum Ein­satz.

Auch die­se The­ra­pien soll­ten sorg­fäl­tig aus­ge­wählt und ärzt­lich beglei­tet wer­den. In der per­sön­li­chen Bera­tung klä­ren wir gemein­sam, wel­che Optio­nen für Sie sinn­voll sind und wie die­se sicher ange­wen­det wer­den kön­nen.

Hor­mon­the­ra­pie in den Wech­sel­jah­ren

Die Hor­mon­the­ra­pie gehört zu den wirk­sams­ten Behand­lungs­op­tio­nen bei aus­ge­präg­ten Wech­sel­jah­res­be­schwer­den. Sie kann ins­be­son­de­re Hit­ze­wal­lun­gen, nächt­li­che Schweiß­aus­brü­che, Schlaf­stö­run­gen und Beschwer­den wie Tro­cken­heit oder Schmer­zen beim Geschlechts­ver­kehr deut­lich lin­dern.

Nach heu­ti­gem medi­zi­ni­schem Kennt­nis­stand kann die Hor­mon­the­ra­pie bei gesun­den Frau­en unter 60 Jah­ren oder in den ers­ten zehn Jah­ren nach der Meno­pau­se bei sorg­fäl­ti­ger Indi­ka­ti­ons­stel­lung und unter ärzt­li­cher Beglei­tung gut ver­träg­lich ein­ge­setzt wer­den.

Vor Beginn der Behand­lung neh­men wir uns Zeit, mög­li­che Risi­ken, Vor­er­kran­kun­gen und per­sön­li­che Beden­ken aus­führ­lich zu bespre­chen. Ziel ist eine indi­vi­du­ell abge­stimm­te The­ra­pie, die wirk­sam ist und Sie gut durch die­se Pha­se beglei­tet.

Bio­iden­ti­sche Hor­mon­the­ra­pie

Zur Behand­lung von Wech­sel­jah­res­be­schwer­den kön­nen im Rah­men der Hor­mon­the­ra­pie auch soge­nann­te bio­iden­ti­sche Prä­pa­ra­te ein­ge­setzt wer­den. Sie ent­spre­chen in ihrer che­mi­schen Struk­tur den kör­per­ei­ge­nen Boten­stof­fen und ent­fal­ten ihre Wir­kung über die glei­chen bio­lo­gi­schen Mecha­nis­men. Vie­le Frau­en emp­fin­den die­se Form der Behand­lung als gut ver­träg­lich.

Die The­ra­pie wird indi­vi­du­ell auf Ihre Wer­te und Sym­pto­me abge­stimmt und regel­mä­ßig kon­trol­liert. Ger­ne bera­ten wir Sie aus­führ­lich, ob eine ent­spre­chen­de Behand­lung für Sie geeig­net ist.

Ergän­zen­de & ganz­heit­li­che Ver­fah­ren

Ergän­zend zur medi­zi­ni­schen Behand­lung kön­nen ganz­heit­li­che Ver­fah­ren eine wert­vol­le Unter­stüt­zung dar­stel­len. Sie zie­len dar­auf ab, Kör­per und Psy­che glei­cher­ma­ßen zu sta­bi­li­sie­ren und das per­sön­li­che Wohl­be­fin­den zu stär­ken. Regel­mä­ßi­ge Bewe­gung sowie Ent­span­nungs- oder Acht­sam­keits­ver­fah­ren kön­nen hel­fen, Stress abzu­bau­en, den Schlaf zu ver­bes­sern und den Umgang mit den Ver­än­de­run­gen die­ser Lebens­pha­se zu erleich­tern.

Die­se Ansät­ze erset­zen kei­ne ärzt­li­che The­ra­pie, kön­nen die­se jedoch sinn­voll ergän­zen und indi­vi­du­ell ange­passt wer­den.

Schwangere Frau nach PRP Behandlung an den Eierstöcken

Wech­sel­jah­res­be­schwer­den behan­deln in Mün­chen – war­um zu uns?

Ter­min ver­ein­ba­ren
  • Per­sön­li­che Betreu­ung

    Durch­ge­hen­de Beglei­tung von der ers­ten Bera­tung bis zur lau­fen­den The­ra­pie durch die­sel­be Ärz­tin.

  • Spe­zia­li­sier­te Hor­mon­ex­per­ti­se

    Lang­jäh­ri­ge Erfah­rung in gynä­ko­lo­gi­scher Endo­kri­no­lo­gie (Hor­mon­me­di­zin) und der Behand­lung von Wech­sel­jah­res­be­schwer­den.

  • Ganz­heit­li­cher Ansatz

    Berück­sich­ti­gung hor­mo­nel­ler, kör­per­li­cher und emo­tio­na­ler Aspek­te die­ser Lebens­pha­se.

  • Eige­nes Hor­mon­la­bor

    Schnel­le und prä­zi­se Ergeb­nis­se für eine geziel­te und zeit­na­he The­ra­pie­an­pas­sung.

  • Zen­tral & fle­xi­bel

    Unse­re Pra­xis in Mün­chen ist gut erreich­bar und bie­tet Ter­min­zei­ten, die sich fle­xi­bel in Ihren All­tag inte­grie­ren las­sen.

Single Mom mit Baby auf dem Arm nach künstlicher Befruchtung beim Kinderwunschzentrum in München

Häu­fi­ge Fra­gen zu Wech­sel­jah­ren und Meno­pau­se

Was sind die ers­ten Anzei­chen für die Wech­sel­jah­re?

Typi­sche frü­he Anzei­chen sind unre­gel­mä­ßi­ge Mens­trua­ti­on, Hit­ze­wal­lun­gen, Schlaf­stö­run­gen, Stim­mungs­schwan­kun­gen, Reiz­bar­keit und Kon­zen­tra­ti­ons­pro­ble­me. Auch Gewichts­zu­nah­me, ver­min­der­te Libi­do oder vagi­na­le Tro­cken­heit kön­nen manch­mal bereits in der Prä­me­no­pau­se auf­tre­ten – also vor der eigent­li­chen Meno­pau­se. Eine ärzt­li­che Abklä­rung kann hel­fen, die Beschwer­den ein­zu­ord­nen und mög­li­che hor­mo­nel­le Ver­än­de­run­gen zu erken­nen.

Wie tes­tet der Frau­en­arzt, ob man in den Wech­sel­jah­ren ist?

Zunächst spricht die Ärz­tin mit Ihnen über typi­sche Beschwer­den und Ver­än­de­run­gen des Zyklus. Die­se geben oft bereits wich­ti­ge Hin­wei­se.

Ergän­zend kann eine Hor­mon­ana­ly­se durch­ge­führt wer­den, zum Bei­spiel des FSH-Werts. Erhöh­te Wer­te kön­nen auf hor­mo­nel­le Ver­än­de­run­gen im Rah­men der Wech­sel­jah­re hin­wei­sen, sind jedoch nicht immer ein­deu­tig.

Ent­schei­dend ist daher die Gesamt­ein­schät­zung aus Beschwer­den, Zyklus­ver­lauf und gege­be­nen­falls Labor­wer­ten. Bei Bedarf wer­den wei­te­re Unter­su­chun­gen durch­ge­führt, um ande­re Ursa­chen aus­zu­schlie­ßen.

Wie lan­ge dau­ern die Wech­sel­jah­re?

Die Wech­sel­jah­re ver­lau­fen in meh­re­ren Pha­sen und dau­ern ins­ge­samt häu­fig meh­re­re Jah­re. Vie­le Frau­en erle­ben Beschwer­den über etwa 4–8 Jah­re, bei man­chen auch kür­zer oder län­ger – indi­vi­du­ell abhän­gig von Hor­mon­ver­lauf und Beschwer­den.

In wel­cher Pha­se der Wech­sel­jah­re tre­ten die meis­ten Beschwer­den auf?

Für vie­le Frau­en ist die soge­nann­te Peri­me­no­pau­se die belast­ends­te Pha­se. Hier tre­ten die stärks­ten hor­mo­nel­len Schwan­kun­gen auf, was kör­per­li­che und emo­tio­na­le Beschwer­den inten­si­vie­ren kann. Sym­pto­me wie Hit­ze­wal­lun­gen, Schlaf­stö­run­gen und depres­si­ve Ver­stim­mun­gen errei­chen in die­ser Zeit häu­fig ihren Höhe­punkt. Eine indi­vi­du­el­le Behand­lung kann aber spür­ba­re Lin­de­rung ver­schaf­fen.

Wie lan­ge dau­ert die inten­sivs­te Pha­se der Wech­sel­jah­re?

Die inten­sivs­te Pha­se der Wech­sel­jah­re dau­ert meist zwi­schen 6 Mona­te bis 4 Jah­re. In der soge­nann­ten Peri­me­no­pau­se schwan­ken die Hor­mon­spie­gel stark. Beschwer­den wie Hit­ze­wal­lun­gen und Stim­mungs­schwan­kun­gen sind hier am inten­sivs­ten. Nach der Meno­pau­se neh­men sie dann in der Regel wie­der ab.

Wann soll­te man Wech­sel­jah­res­be­schwer­den ärzt­lich abklä­ren las­sen?

Wenn Beschwer­den stark belas­ten (z. B. Schlaf­stö­run­gen, Hit­ze­wal­lun­gen, Stim­mungs­schwan­kun­gen), neu auf­tre­ten oder sich deut­lich ver­schlim­mern, ist eine ärzt­li­che Abklä­rung sinn­voll. Eben­so bei Blu­tungs­stö­run­gen (häu­fig, sehr stark, unre­gel­mä­ßig oder nach län­ge­rer Pau­se), Schmer­zen oder wenn Sie unsi­cher sind, ob die Sym­pto­me wirk­lich von den Wech­sel­jah­ren kom­men.

Wel­che Medi­ka­men­te hel­fen bei Beschwer­den in den Wech­sel­jah­ren?

Die wirk­sams­te medi­ka­men­tö­se Behand­lung der Wech­sel­jah­re ist die Hor­mon­er­satz­the­ra­pie (HRT), etwa mit Östro­gen-Ges­ta­gen-Prä­pa­ra­ten. Alter­na­ti­ven sind bio­iden­ti­sche Hor­mo­ne, die etwa aus der Yams­wur­zel gewon­nen wer­den. Auch pflanz­li­che Mit­tel wie Mönchs­pfef­fer und Johan­nis­kraut kön­nen gegen bestimm­te Sym­pto­me hel­fen. Die Wahl hängt von Sym­pto­men, Risi­ken und indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen ab – ärzt­li­che Bera­tung ist uner­läss­lich.

Wie ver­än­dert sich der Kör­per in den Wech­sel­jah­ren?

Vie­le Frau­en neh­men an Bauch und Tail­le zu. Der sin­ken­de Östro­gen­spie­gel beein­flusst Fett­ver­tei­lung, Mus­kel­mas­se und Stoff­wech­sel. Der Kör­per spei­chert leich­ter Fett, wäh­rend die Mus­kel­mas­se abnimmt. Auch Was­ser­ein­la­ge­run­gen, Träg­heit und hor­mon­be­ding­te Heiß­hun­ger­at­ta­cken kön­nen die Figur ver­än­dern. Schlaf­man­gel und Reiz­bar­keit kön­nen außer­dem Stress ver­ur­sa­chen – der nun stei­gen­de Kor­ti­sol­spie­gel hemmt die Fett­ver­bren­nung.

Kann man nach den Wech­sel­jah­ren wie­der abneh­men?

Ja, Abneh­men ist auch nach den Wech­sel­jah­ren mög­lich, aller­dings oft schwie­ri­ger. Ent­schei­dend sind auch nach den Wech­sel­jah­ren Mus­kel­auf­bau, gesun­de Ernäh­rung, Bewe­gung und aus­rei­chend Schlaf. Ein geziel­ter Umgang mit Stress und Hor­mon­schwan­kun­gen unter­stützt den Stoff­wech­sel. Diä­ten allein sind meist wenig nach­hal­tig – ein lang­fris­ti­ger Lebens­stil­wech­sel ist effek­ti­ver.

Was soll­te man in den Wech­sel­jah­ren mög­lichst ver­mei­den?

Ein gesun­der Lebens­stil kann hel­fen, Beschwer­den in den Wech­sel­jah­ren posi­tiv zu beein­flus­sen. Dazu gehört, dau­er­haf­ten Stress, Niko­tin, über­mä­ßi­gen Alko­hol­kon­sum, Bewe­gungs­man­gel und extre­me Diä­ten mög­lichst zu ver­mei­den.

Statt­des­sen lohnt es sich, auf den eige­nen Kör­per zu ach­ten und bei stär­ke­ren Beschwer­den ärzt­li­chen Rat ein­zu­ho­len. Regel­mä­ßi­ge Bewe­gung, aus­rei­chend Schlaf und eine aus­ge­wo­ge­ne Lebens­wei­se unter­stüt­zen dabei, sta­bil durch die­se Lebens­pha­se zu kom­men.

Was bedeu­tet eine Blu­tung nach den Wech­sel­jah­ren?

Eine erneu­te Blu­tung nach 12 Mona­ten ohne Peri­ode gilt als post­me­no­pau­sal und soll­te sofort ärzt­lich abge­klärt wer­den. Mög­li­che Ursa­chen sind harm­lo­se Schleim­haut­ver­än­de­run­gen, aber auch ernst­haf­te Erkran­kun­gen wie Gebär­mut­ter­krebs.