Was bedeu­tet Unfrucht­bar­keit beim Mann?

Unfrucht­bar­keit beim Mann liegt vor, wenn eine Schwan­ger­schaft trotz regel­mä­ßi­gem unge­schütz­tem Geschlechts­ver­kehr über einen Zeit­raum von zwölf Mona­ten nicht ein­tritt und die Ursa­che ganz oder teil­wei­se beim Mann zu fin­den ist. Etwa jedes sieb­te Paar ist betrof­fen – in rund einem Drit­tel der Fäl­le spielt die männ­li­che Frucht­bar­keit eine ent­schei­den­de Rol­le, häu­fig bedingt durch Ver­än­de­run­gen der Sper­mi­en­bil­dung oder der Sper­mi­en­qua­li­tät.

Wor­an erkennt man eine ein­ge­schränk­te Frucht­bar­keit?

In eini­gen Fäl­len kön­nen jedoch fol­gen­de Hin­wei­se auf­tre­ten:

  • tast­ba­re Krampf­adern am Hoden (Vari­ko­ze­le)
  • Schmer­zen oder Aus­fluss
  • Beschwer­den beim Was­ser­las­sen

Da eine ein­ge­schränk­te Frucht­bar­keit aber oft sym­ptom­los ver­läuft, ist eine medi­zi­ni­sche Dia­gnos­tik ent­schei­dend für eine ver­läss­li­che Beur­tei­lung.

Wann eine ärzt­li­che Abklä­rung sinn­voll ist

Eine Unter­su­chung der männ­li­chen Frucht­bar­keit ist beson­ders emp­feh­lens­wert, wenn:

  • trotz regel­mä­ßi­gem unge­schütz­tem Geschlechts­ver­kehr seit etwa 12 Mona­ten kei­ne Schwan­ger­schaft ein­tritt
  • bereits bekann­te Vor­er­kran­kun­gen vor­lie­gen (z. B. Mumps, Hoden­hoch­stand)
  • Che­mo­the­ra­pien oder Bestrah­lun­gen durch­ge­führt wur­den
  • repro­duk­ti­ons­me­di­zi­ni­sche Behand­lun­gen bis­her erfolg­los waren

Ursa­chen für Unfrucht­bar­keit beim Mann

Die Ursa­chen für eine Unfrucht­bar­keit beim Mann sind viel­fäl­tig und nicht immer ein­deu­tig zuzu­ord­nen. Häu­fig lie­gen orga­ni­sche, gene­ti­sche oder hor­mo­nel­le Fak­to­ren vor, in vie­len Fäl­len spie­len jedoch auch Umwelt- und Lebens­stil­fak­to­ren eine ent­schei­den­de Rol­le. Eine früh­zei­ti­ge fach­ärzt­li­che Abklä­rung kann hel­fen, behan­del­ba­re Ursa­chen zu erken­nen und die Chan­cen auf eine Schwan­ger­schaft zu ver­bes­sern.

1. Orga­ni­sche Ursa­chen

Orga­ni­sche Ursa­chen betref­fen kör­per­li­che oder hor­mo­nel­le Stö­run­gen, die die Bil­dung, Rei­fung oder den Trans­port der Sper­mi­en beein­träch­ti­gen kön­nen. Dazu zäh­len unter ande­rem

  • Infek­tio­nen in der Kind­heit, ins­be­son­de­re Mumps, die die Hoden­funk­ti­on dau­er­haft schä­di­gen kön­nen
  • Aku­te oder chro­ni­sche Ent­zün­dun­gen der Hoden oder der Pro­sta­ta
  • Hoden­hoch­stand in der Kind­heit, auch nach ope­ra­ti­ver Kor­rek­tur mit mög­li­cher Ein­schrän­kung der Sper­mi­en­pro­duk­ti­on
  • Krampf­adern im Hoden (Vari­ko­ze­le), die die Samen­pro­duk­ti­on beein­träch­ti­gen kön­nen – häu­fig ohne direk­te Aus­wir­kun­gen auf die Samen­qua­li­tät
  • Hor­mon­stö­run­gen, z. B. bei Erkran­kun­gen der Schild­drü­se, der Hirn­an­hangs­drü­se oder durch gut­ar­ti­ge Hypo­phy­sen­tu­mo­ren
  • Erek­ti­ons­stö­run­gen, die den Geschlechts­ver­kehr erschwe­ren oder unmög­lich machen
  • Retro­gra­de Eja­ku­la­ti­on, bei der das Eja­ku­lat in die Harn­bla­se gelangt (z. B. nach Pro­sta­ta­ope­ra­tio­nen, bei Dia­be­tes, neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kun­gen oder Ent­zün­dun­gen)
  • Vor­an­ge­gan­ge­ne Che­mo­the­ra­pien oder Bestrah­lun­gen, die die Sper­mi­en­bil­dung vor­über­ge­hend oder dau­er­haft beein­träch­ti­gen kön­nen
2. Gene­ti­sche Ursa­chen

Gene­ti­sche Ver­än­de­run­gen kön­nen die Sper­mi­en­pro­duk­ti­on oder ‑rei­fung direkt beein­flus­sen. Zu den wich­tigs­ten gene­ti­schen Ursa­chen der männ­li­chen Unfrucht­bar­keit zäh­len:

  • Kline­fel­ter-Syn­drom (zusätz­li­ches X‑Chromosom)
  • AZF-Dele­tio­nen auf dem Y‑Chromosom, die die Sper­mi­en­bil­dung stö­ren
  • CFTR-Muta­tio­nen, wie sie bei Muko­vis­zi­do­se vor­kom­men kön­nen

3. Alter und Sper­mi­en­qua­li­tät

Das Alter wirkt sich bei Män­nern weni­ger stark auf die Frucht­bar­keit aus als bei Frau­en, den­noch nimmt die Sper­mi­en­qua­li­tät mit zuneh­men­dem Lebens­al­ter mess­bar ab. Ver­än­de­run­gen betref­fen vor allem Beweg­lich­keit, DNA-Inte­gri­tät und Befruch­tungs­fä­hig­keit der Sper­mi­en.

4. Oat-Syn­drom

In man­chen Fäl­len liegt ein soge­nann­tes OAT-Syn­drom vor. Dabei sind alle wesent­li­chen Para­me­ter des Sper­mio­gramms ein­ge­schränkt:

  • Oli­go­zoo­sper­mie (zu gerin­ge Sper­mi­en­an­zahl)
  • Asthe­no­zoo­sper­mie (ver­min­der­te Beweg­lich­keit)
  • Tera­to­zoo­sper­mie (ver­än­der­te Form der Sper­mi­en)

Das OAT-Syn­drom erfor­dert eine geziel­te dia­gnos­ti­sche und the­ra­peu­ti­sche Abklä­rung.

5. Umwelt- und Lebens­stil­fak­to­ren

Auch Lebens­stil und Umwelt­fak­to­ren kön­nen die männ­li­che Frucht­bar­keit deut­lich beein­flus­sen. Zu den rele­van­ten Fak­to­ren gehö­ren:

  • Rau­chen, das die Sper­mi­en­kon­zen­tra­ti­on um bis zu 25 % sen­ken kann und die Beweg­lich­keit redu­ziert
  • Alko­hol­kon­sum und Dro­gen
  • Über- oder Unter­ge­wicht
  • Hit­ze­ein­wir­kung, z. B. durch häu­fi­ge hei­ße Bäder oder lan­ges Rad­fah­ren
  • Bewe­gungs­man­gel

Dar­über hin­aus deu­ten Stu­di­en dar­auf hin, dass soge­nann­te endo­kri­ne Dis­rup­t­o­ren wie BPA oder Phtha­la­te, die in vie­len Plas­tik­pro­duk­ten ent­hal­ten sind, die Sper­mi­en­qua­li­tät und männ­li­che Frucht­bar­keit nega­tiv beein­flus­sen kön­nen.

Dia­gnos­tik der männ­li­chen Frucht­bar­keit im Über­blick

Zur Abklä­rung der männ­li­chen Frucht­bar­keit ste­hen unter­schied­li­che Unter­su­chun­gen zur Ver­fü­gung. Grund­la­ge ist das Sper­mio­gramm, das zen­tra­le Para­me­ter der Sper­mi­en­qua­li­tät beur­teilt.

Je nach indi­vi­du­el­ler Fra­ge­stel­lung kön­nen ergän­zen­de Unter­su­chun­gen sinn­voll sein, um die Frucht­bar­keit dif­fe­ren­zier­ter ein­zu­ord­nen und mög­li­che Ursa­chen genau­er zu erken­nen.

Sper­mio­gramm

Das Sper­mio­gramm ist die wich­tigs­te Unter­su­chung zur Beur­tei­lung der männ­li­chen Frucht­bar­keit. Dabei wer­den Anzahl, Beweg­lich­keit und Form der Sper­mi­en unter­sucht. Das Sper­mio­gramm wird direkt in unse­rem Kin­der­wunsch­zen­trum Die Kin­der­wunsch­ärz­tin durch­ge­führt und ärzt­lich aus­ge­wer­tet.

DNA-Frag­men­tie­rung

Ein unauf­fäl­li­ges Sper­mio­gramm schließt eine ein­ge­schränk­te Frucht­bar­keit nicht in allen Fäl­len aus, da Brü­che in der Sper­mi­en-DNA mit der klas­si­schen Eja­ku­lat­ana­ly­se nicht erfasst wer­den. Bei wie­der­hol­ten erfolg­lo­sen Kin­der­wunsch­be­hand­lun­gen oder unge­klär­ter männ­li­cher Unfrucht­bar­keit kann ein DNA-Frag­men­tie­rungs­test sinn­voll sein. Die­ser ermög­licht eine dif­fe­ren­zier­te­re Beur­tei­lung der Sper­mi­en­qua­li­tät und kann wich­ti­ge Hin­wei­se für die wei­te­re The­ra­pie lie­fern.

Andro­lo­gi­sche Abklä­rung

Bei auf­fäl­li­gen Befun­den oder unkla­ren Ursa­chen kann in bestimm­ten Fäl­len eine ergän­zen­de andro­lo­gi­sche Abklä­rung sinn­voll sein.

Die­se dient dazu, mög­li­che kör­per­li­che oder hor­mo­nel­le Ursa­chen genau­er zu unter­su­chen. Dazu zäh­len unter ande­rem eine ver­tief­te Ana­mne­se, kör­per­li­che Unter­su­chung sowie – je nach Fra­ge­stel­lung – Hor­mon­ana­ly­sen und Ultra­schall­un­ter­su­chun­gen von Hoden, Neben­ho­den und Pro­sta­ta.

Eine Über­wei­sung erfolgt gezielt, wenn sich im Rah­men der Dia­gnos­tik ent­spre­chen­de Hin­wei­se erge­ben.

Ablauf der Frucht­bar­keits­un­ter­su­chung beim Mann

Im Pri­vat­zen­trum ‘Die Kin­der­wunsch­ärz­tin’ in Mün­chen erhal­ten Sie eine struk­tu­rier­te, ärzt­lich beglei­te­te Ein­schät­zung Ihrer Frucht­bar­keit – von der Blut­ab­nah­me bis zur Aus­wer­tung.

  1. Erst­ge­spräch

    Das Erst­ge­spräch erfolgt per­sön­lich in unse­rem Pri­vat­zen­trum und dient der sys­te­ma­ti­schen Erfas­sung Ihrer medi­zi­ni­schen Vor­ge­schich­te, sowie bis­he­ri­ger Unter­su­chun­gen und Behand­lun­gen.

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  2. Pro­ben­ge­win­nung

    Die Gewin­nung der Samen­pro­be erfolgt ent­we­der dis­kret in unse­ren Räum­lich­kei­ten oder – bei kur­zer Anfahrts­zeit – auch bei Ihnen zu Hau­se.

  3. Aus­wer­tung

    Die Samen­ana­ly­se erfolgt nach aktu­el­len WHO-Kri­te­ri­en und beur­teilt Sper­mi­en­an­zahl, Beweg­lich­keit und Form. Die Ergeb­nis­se lie­gen in der Regel inner­halb kur­zer Zeit vor.

  4. Wei­ter­füh­ren­de Unter­su­chun­gen

    Bei Bedarf kön­nen ergän­zen­de Unter­su­chun­gen erfol­gen, dar­un­ter Blut­ana­ly­sen zur Hor­mon­be­stim­mung, Ultra­schall­un­ter­su­chun­gen sowie wei­ter­füh­ren­de Tests wie die DNA-Frag­men­tie­rung.

  5. Ärzt­li­che Ein­ord­nung

    Die Bespre­chung der Ergeb­nis­se erfolgt per­sön­lich und schließt mit einer indi­vi­du­el­len Emp­feh­lung zu den nächs­ten sinn­vol­len Schrit­ten ab – von Lebens­stil­emp­feh­lun­gen bis hin zu wei­ter­füh­ren­den Kin­der­wunsch­be­hand­lun­gen.

  1. Ano­ther title

    Text for tre­at­ment 2’s first item.

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  2. Fer­ti­liza­ti­on (IVF/ICSI)

    Lab step; We update you.

  3. Egg retrie­val (short out­pa­ti­ent)

    You rest; We coll­ect oocytes.

  4. Sti­mu­la­ti­on & moni­to­ring (10–12 days)

    We tail­or meds; You attend scans.

Union

Wel­che Behand­lungs­mög­lich­kei­ten gibt es bei männ­li­cher Frucht­bar­keits­stö­rung?

Die Behand­lungs­mög­lich­kei­ten bei ein­ge­schränk­ter Frucht­bar­keit des Man­nes hän­gen von der zugrun­de lie­gen­den Ursa­che ab. In vie­len Fäl­len las­sen sich kör­per­li­che oder hor­mo­nel­le Ver­än­de­run­gen gezielt behan­deln.

Infek­tio­nen der Hoden oder der Pro­sta­ta – auch bis­lang unbe­merk­te – kön­nen häu­fig medi­ka­men­tös the­ra­piert wer­den. Hor­mon­stö­run­gen, etwa im Bereich der Schild­drü­se oder der Hirn­an­hangs­drü­se, las­sen sich durch indi­vi­du­ell ange­pass­te The­ra­pien aus­glei­chen.

Bleibt der gewünsch­te Erfolg aus oder liegt kei­ne ein­deu­tig behan­del­ba­re Ursa­che vor, kön­nen repro­duk­ti­ons­me­di­zi­ni­sche Ver­fah­ren die Chan­cen auf eine Schwan­ger­schaft erhö­hen.

Inse­mi­na­ti­on (IUI)

Bei der Inse­mi­na­ti­on wer­den die Sper­mi­en in einem spe­zi­el­len Labor­ver­fah­ren auf­be­rei­tet. Dabei wer­den die beweg­lichs­ten und qua­li­ta­tiv bes­ten Sper­mi­en selek­tiert und mit einem fei­nen Kathe­ter direkt in die Gebär­mut­ter ein­ge­bracht. Die­ses Ver­fah­ren eig­net sich, wenn die Sper­mi­en­qua­li­tät nur leicht ein­ge­schränkt ist und die Eilei­ter der Part­ne­rin durch­gän­gig sind.

In-vitro-Fer­ti­li­sa­ti­on (IVF)

Bei der IVF wer­den die Sper­mi­en im Labor mit zuvor im Rah­men der Behand­lung gewon­ne­nen Eizel­len zusam­men­ge­bracht. Die­ses Ver­fah­ren kommt unter ande­rem infra­ge, wenn die Eilei­ter der Part­ne­rin ver­schlos­sen sind oder ande­re Grün­de gegen eine Inse­mi­na­ti­on spre­chen. Auch bei leicht bis mode­rat ein­ge­schränk­ter Sper­mi­en­qua­li­tät kann eine IVF sinn­voll sein.

Intra­zy­to­plas­ma­ti­sche Sper­mi­en­in­jek­ti­on (ICSI)

Die Intra­zy­to­plas­ma­ti­sche Sper­mi­en­in­jek­ti­on (ICSI) ist eine Wei­ter­ent­wick­lung der IVF. Ein ein­zel­nes Sper­mi­um wird dabei direkt unter dem Mikro­skop in die Eizel­le inji­ziert – vor allem wenn die Sper­mi­en­qua­li­tät ein­ge­schränkt ist oder eine IVF zuvor nicht erfolg­reich war.

tes­ti­ku­lä­re Sper­mi­en­ex­trak­ti­on (Tese)

Sind im Eja­ku­lat kei­ne Sper­mi­en nach­weis­bar (Azoo­sper­mie), kön­nen Sper­mi­en mit­tels einer Hoden­bi­op­sie (TESE) direkt aus dem Hoden­ge­we­be gewon­nen wer­den. Die ent­nom­me­nen Sper­mi­en kön­nen für eine ICSI-Behand­lung ver­wen­det oder kryo­kon­ser­viert wer­den. Soll­ten auch hier­bei kei­ne Sper­mi­en gefun­den wer­den, kann in bestimm­ten Fäl­len eine Samen­spen­de als Alter­na­ti­ve in Betracht gezo­gen wer­den.

Schwangere Frau nach PRP Behandlung an den Eierstöcken

War­um zum Pri­vat­zen­trum Die Kin­der­wunsch­ärz­tin in Mün­chen?

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  • Stan­dar­di­sier­te Sper­mi­en­dia­gnos­tik

    Die Unter­su­chung erfolgt nach aner­kann­ten medi­zi­ni­schen Stan­dards und lie­fert eine ver­läss­li­che Grund­la­ge für die wei­te­re Pla­nung.

  • Geprüf­te Qua­li­tät

    Regel­mä­ßi­ge inter­ne Kon­trol­len sowie exter­ne Qua­De­Ga-Ring­ver­su­che sichern eine gleich­blei­bend hohe Qua­li­tät.

  • Dis­kre­te Pro­ben­ge­win­nung

    Die Pro­ben­ab­ga­be ist fle­xi­bel zu Hau­se oder dis­kret vor Ort in unse­ren Räum­lich­kei­ten mög­lich.

  • Eige­nes Labor

    Sper­mi­en­dia­gnos­tik und Auf­be­rei­tung fin­den direkt vor Ort statt – für eine schnel­le, zuver­läs­si­ge Aus­wer­tung.

  • Ärzt­li­che Ein­ord­nung

    Im per­sön­li­chen Gespräch wer­den die Ergeb­nis­se ver­ständ­lich erläu­tert und kon­kre­te Emp­feh­lun­gen für die nächs­ten Schrit­te gege­ben.

Das sagen unse­re Patient:innen

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Kos­ten für das Sper­mio­gramm

Die Kos­ten für ein Sper­mio­gramm unter­schei­den sich je nach­dem, ob Sie die Durch­füh­rung vor Ort in unse­rem Münch­ner Pri­vat­zen­trum oder fle­xi­bel zuhau­se wäh­len. Bei­de Vari­an­ten bie­ten Ihnen eine zuver­läs­si­ge medi­zi­ni­sche Aus­wer­tung nach aktu­el­len WHO-Kri­te­ri­en.

In unse­rem Pri­vat­zen­trum Die Kin­der­wunsch­ärz­tin in Mün­chen erhal­ten Sie eine fach­ärzt­lich geprüf­te Ana­ly­se nach aktu­el­len WHO-Kri­te­ri­en.

Sper­mio­gramm (Basis­un­ter­su­chung) — ca. €163

Die Pro­ben­ge­win­nung erfolgt in unse­rem Münch­ner Pri­vat­zen­trum in ruhi­ger, geschütz­ter Atmo­sphä­re. Sie pro­fi­tie­ren von einer direk­ten medi­zi­ni­schen Betreu­ung vor Ort.

Die anschlie­ßen­de Ana­ly­se erfolgt in unse­rem Andro­lo­gie-Labor und wird ärzt­lich aus­ge­wer­tet. Den Befund erhal­ten Sie in der Regel inner­halb von etwa fünf Tagen ver­schlüs­selt per E‑Mail.

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Sper­mio­gramm zuhau­se — ca. €172

Sie gewin­nen die Samen­pro­be dis­kret zuhau­se und brin­gen sie anschlie­ßend inner­halb von maxi­mal 40 Minu­ten zu uns. So lässt sich der Test fle­xi­bel in Ihren All­tag inte­grie­ren.

Wir stel­len Ihnen vor­ab ein geeig­ne­tes Gefäß zur Ver­fü­gung und infor­mie­ren Sie über den Ablauf. Die Ana­ly­se erfolgt in unse­rem Andro­lo­gie-Labor und wird ärzt­lich aus­ge­wer­tet. Den Befund erhal­ten Sie in der Regel inner­halb von etwa fünf Tagen ver­schlüs­selt per E‑Mail.

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HIn­weis zu den Kos­ten

Die Abrech­nung erfolgt gemäß der Gebüh­ren­ord­nung für Ärz­te (GOÄ). Daher kön­nen wir kei­nen ver­bind­li­chen Fest­preis nen­nen. In den meis­ten Fäl­len ent­spre­chen die genann­ten Beträ­ge jedoch den tat­säch­li­chen Kos­ten.

Soll­te es zu Abwei­chun­gen kom­men, infor­mie­ren wir Sie vor­ab.

Single Mom mit Baby auf dem Arm nach künstlicher Befruchtung beim Kinderwunschzentrum in München

Häu­fi­ge Fra­gen zur Unfrucht­bar­keit beim Mann

Wor­an erkennt man Unfrucht­bar­keit beim Mann?

In aller Regel sind kei­ne kör­per­li­chen Sym­pto­me zu erken­nen. Manch­mal kann eine Krampf­ader am Hoden, Aus­fluss oder Schmer­zen beim Was­ser­las­sen auf orga­ni­sche Pro­ble­me hin­deu­ten, die die Frucht­bar­keit ein­schrän­ken kön­nen. Wenn Sie und Ihre Part­ne­rin bereits seit mehr als einem Jahr erfolg­los ver­su­chen, ein Kind zu zeu­gen, soll­ten Sie sich bei­de unter­su­chen las­sen, ob eine Ursa­che für den bis­lang uner­füll­ten Kin­der­wunsch vor­liegt.

Wie häu­fig ist Unfrucht­bar­keit bei Män­nern?

Jedes sieb­te Paar war­tet ver­geb­lich dar­auf, dass der Schwan­ger­schafts­test posi­tiv ist. Unfrucht­bar­keit ist also sehr häu­fig. In einem Drit­tel der Fäl­le sind die Grün­de beim Mann zu suchen. Bei einem wei­te­ren Drit­tel sind die Ursa­chen für die unge­woll­te Kin­der­lo­sig­keit sowohl bei der Frau als auch beim Mann zu fin­den.

Was bedeu­tet ein OAT-Syn­drom kon­kret für mei­ne Frucht­bar­keit?

Ein OAT-Syn­drom (Oli­go­asthe­notera­to­zoo­sper­mie) liegt vor, wenn Sper­mi­en­an­zahl, Beweg­lich­keit und Form gleich­zei­tig ein­ge­schränkt sind. Je nach Aus­prä­gung kann die Wahr­schein­lich­keit einer natür­li­chen Schwan­ger­schaft redu­ziert sein. Die Dia­gno­se bedeu­tet jedoch nicht auto­ma­tisch Unfrucht­bar­keit. Ent­schei­dend sind der Schwe­re­grad der Befun­de, mög­li­che behan­del­ba­re Ursa­chen sowie die indi­vi­du­el­le Situa­ti­on des Paa­res.

War­um neh­men Fer­ti­li­täts­stö­run­gen bei Män­nern zu?

Seit Jah­ren nimmt die Sper­mi­en­an­zahl bei Män­nern aus west­li­chen Indus­trie­na­tio­nen ab. Zwar liegt die durch­schnitt­li­che Sper­mi­en­an­zahl bei 47 Mil­lio­nen pro Mil­li­li­ter Eja­ku­lat. Damit befin­den sich die meis­ten Män­ner über der Gren­ze von 39 Mil­lio­nen, unter der nach den WHO-Kri­te­ri­en eine ein­ge­schränk­te Sper­mi­en­an­zahl vor­han­den ist. Aber die Sper­mi­en­an­zahl ist zwi­schen 1973 und 2011 laut einer gro­ßen Stu­die, die Daten aus einer gro­ßen Anzahl ande­rer Stu­di­en sys­te­ma­tisch zusam­men­ge­fasst hat und Sper­mio­gramm­da­ten von über 42.000 Män­nern ent­hält, in west­li­chen Län­dern um knapp 60 % Pro­zent gesun­ken. Mög­li­che Ursa­chen die­ser Abnah­me der Sper­mi­en­an­zahl kön­nen sein: Stress, Über­ge­wicht, Pes­ti­zi­de, Ernäh­rung und Che­mi­ka­li­en. Auch die WHO hat in einer Stu­die her­aus­ge­fun­den, dass die Frucht­bar­keit von unter 30-jäh­ri­gen Män­nern seit den 80er Jah­ren um 15 Pro­zent abge­nom­men hat

Wel­che The­ra­pie­op­tio­nen gibt es?

Je nach Ursa­che kom­men Lebens­sti­län­de­run­gen, Medi­ka­men­te, ope­ra­ti­ve Ein­grif­fe oder Kin­der­wunsch­be­hand­lun­gen wie IVF und ICSI infra­ge.