Was ist die Inse­mi­na­ti­on (IUI)?

Die intrau­te­ri­ne Inse­mi­na­ti­on (IUI) ist eine eta­blier­te und ver­gleichs­wei­se ein­fa­che Metho­de der Kin­der­wunsch­be­hand­lung. Dabei wer­den auf­be­rei­te­te Samen­zel­len zum opti­ma­len Zeit­punkt direkt in die Gebär­mut­ter ein­ge­bracht. Dadurch ver­kürzt sich der Weg zur Eizel­le, und die Wahr­schein­lich­keit einer Befruch­tung steigt. Das Ver­fah­ren dau­ert nur weni­ge Minu­ten, ist in der Regel schmerz­frei und kann im natür­li­chen Zyklus oder kom­bi­niert mit einer leich­ten hor­mo­nel­len Unter­stüt­zung durch­ge­führt wer­den.

  • Homo­lo­ge Inse­mi­na­ti­on

    Sper­mi­en des Part­ners wer­den auf­be­rei­tet und direkt in die Gebär­mut­ter ein­ge­bracht. Geeig­net bei leicht ein­ge­schränk­ter Samen­qua­li­tät, unge­klär­ter Ste­ri­li­tät oder wenn der opti­ma­le Zeit­punkt für den Geschlechts­ver­kehr schwer bestimm­bar ist.

  • Dono­ge­ne / hete­ro­lo­ge Inse­mi­na­ti­on

    Sper­mi­en eines Spen­ders wer­den ver­wen­det, zum Bei­spiel wenn beim Part­ner kei­ne Sper­mi­en vor­han­den sind oder les­bi­sche Paa­re sich ein Kind wün­schen.

  • Inse­mi­na­ti­on im natür­li­chen oder unter­stütz­ten Zyklus

    Die Behand­lung kann ohne hor­mo­nel­le Unter­stüt­zung erfol­gen, wenn ein natür­li­cher Eisprung gut erkenn­bar ist. Alter­na­tiv kann der Zyklus durch eine leich­te Sti­mu­la­ti­on sta­bi­li­siert und der Eisprung gezielt aus­ge­löst wer­den, um den opti­ma­len Zeit­punkt exakt zu bestim­men.

Wann wird die Inse­mi­na­ti­on emp­foh­len?

  • Leicht ein­ge­schränk­te Samen­qua­li­tät, bei der aus­rei­chend beweg­li­che Sper­mi­en vor­han­den sind, eine natür­li­che Befruch­tung aber erschwert ist
  • Zer­vix­fak­tor, z. B. zäher oder ungüns­ti­ger Zer­vix­sch­leim, der den Weg der Sper­mi­en durch den Gebär­mut­ter­hals behin­dert
  • Die Eilei­ter sind durch­gän­gig, der opti­ma­le Zeit­punkt für die Befruch­tung lässt sich jedoch nur schwer vor­her­sa­gen
  • Eine leich­te hor­mo­nel­le Unter­stüt­zung, um den Eisprung prä­zi­ser steu­er­bar zu machen
  • Unter­stüt­zung einer Schwan­ger­schaft im natür­li­chen Zyklus, bei mög­lichst gerin­ger medi­zi­ni­scher Belas­tung
  • Inse­mi­na­ti­on mit Spen­der­sa­men, z. B. bei les­bi­schen Paa­ren oder wenn kei­ne eige­nen Sper­mi­en vor­han­den sind
  • Uner­klär­ter Kin­der­wunsch, wenn trotz unauf­fäl­li­ger Dia­gnos­tik kei­ne Schwan­ger­schaft ein­ge­tre­ten ist

Für wen ist die Inse­mi­na­ti­on geeig­net?

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Für hete­ro­se­xu­el­le Paa­re mit leich­ter männ­li­cher Fer­ti­li­täts­stö­rung, ein­ge­schränk­ter Sper­mi­en­qua­li­tät oder unge­klär­ter Kin­der­lo­sig­keit kann die Inse­mi­na­ti­on (IUI) eine scho­nen­de ers­te Behand­lungs­mög­lich­keit sein.

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Im Rah­men einer Kin­der­wunsch­be­hand­lung mit Spen­der­sa­men bie­tet die Inse­mi­na­ti­on eine medi­zi­nisch beglei­te­te und zeit­lich exakt abge­stimm­te Mög­lich­keit, eine Schwan­ger­schaft her­bei­zu­füh­ren.

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Auch allein­ste­hen­de Frau­en kön­nen mit­hil­fe einer Inse­mi­na­ti­on mit Spen­der­sa­men ihren Kin­der­wunsch umset­zen.

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Logo Ikon Frau­en über 40

Bei Frau­en über 40 kann eine Inse­mi­na­ti­on in aus­ge­wähl­ten Fäl­len sinn­voll sein, sofern eine aus­rei­chen­de Eizell­re­ser­ve besteht und die Eilei­ter durch­gän­gig sind. Auf­grund der alters­be­dingt abneh­men­den Eizell­qua­li­tät prü­fen wir jedoch indi­vi­du­ell, ob eine Inse­mi­na­ti­on erfolg­ver­spre­chend ist oder ob eine IVF/ICSI medi­zi­nisch sinn­vol­ler wäre.

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Risi­ken & Ein­schrän­kun­gen

  • Rei­chen die Sper­mi­en­wer­te für eine Inse­mi­na­ti­on aus?
  • Ist die Durch­gän­gig­keit der Eilei­ter aus­rei­chend gege­ben?
  • Wie wir­ken sich Alter und Zyklus­qua­li­tät auf die Erfolgs­chan­cen aus?
  • Sind meh­re­re Behand­lungs­zy­klen not­wen­dig, bevor sich ein Erfolg ein­stellt?
  • Ist die IUI die rich­ti­ge Wahl – oder wäre eine IVF erfolg­ver­spre­chen­der?
  • Wie hoch sind die Chan­cen, wenn vor­he­ri­ge Ver­su­che nicht erfolg­reich waren?
Schwangere Frau nach erfolgreicher PICSI Behandlung Frau macht sich Notizen zu Social Freezing Vorgang Frau macht sich Notizen zu Social Freezing Vorgang

Exper­ten­ein­schät­zung

Gold­stan­dard

Die Inse­mi­na­ti­on zählt zu den schon­ends­ten und zugleich am häu­figs­ten ein­ge­setz­ten Kin­der­wunsch­be­hand­lun­gen. Sie eig­net sich beson­ders, wenn nur leich­te Ein­schrän­kun­gen der Frucht­bar­keit vor­lie­gen – etwa eine redu­zier­te Samen­qua­li­tät, ein ungüns­ti­ges Zer­vix­se­kret oder ein unre­gel­mä­ßi­ger Zyklus, der das opti­ma­le Timing erschwert. In die­sen Situa­tio­nen kann die IUI den natür­li­chen Befruch­tungs­pro­zess gezielt unter­stüt­zen und die Chan­cen pro Zyklus spür­bar erhö­hen.

Unse­re Erfah­rung zeigt, dass die Inse­mi­na­ti­on vor allem dann wir­kungs­voll ist, wenn alle grund­le­gen­den Vor­aus­set­zun­gen erfüllt sind: durch­gän­gi­ge Eilei­ter, aus­rei­chend gute Sper­mi­en­qua­li­tät und ein gut plan­ba­rer Eisprung. In Kom­bi­na­ti­on mit einem eng­ma­schi­gen Zyklus­mo­ni­to­ring oder einer leich­ten hor­mo­nel­len Unter­stüt­zung lässt sich der idea­le Zeit­punkt sehr prä­zi­se bestim­men – ein zen­tra­ler Fak­tor für den Erfolg der Behand­lung.

Ergän­zen­de Behand­lun­gen & Zusatz­op­tio­nen

Zyklus­mo­ni­to­ring

Mit regel­mä­ßi­gen Ultra­schall- und Hor­mon­kon­trol­len lässt sich der Eisprung prä­zi­se bestim­men. So wird sicher­ge­stellt, dass die Inse­mi­na­ti­on zum opti­ma­len Zeit­punkt statt­fin­det – ein ent­schei­den­der Fak­tor für den Behand­lungs­er­folg.

Hor­mo­nel­le Sti­mu­la­ti­on

Wenn der Eisprung schwer vor­her­seh­bar ist oder die Fol­li­kel­rei­fung ver­bes­sert wer­den soll, kann eine sanf­te hor­mo­nel­le Sti­mu­la­ti­on ein­ge­setzt wer­den. Sie sta­bi­li­siert den Zyklus und erleich­tert die zeit­li­che Pla­nung der IUI.

Spen­der­sa­men­be­hand­lung

Bei hete­ro­lo­ger Inse­mi­na­ti­on beglei­ten wir Sie medi­zi­nisch und orga­ni­sa­to­risch durch den gesam­ten Behand­lungs­pro­zess.

Kom­ple­men­tä­re Unter­stüt­zung

Auf Wunsch kön­nen ergän­zen­de Ange­bo­te wie Ernäh­rungs­be­ra­tung, TCM oder psy­cho­lo­gi­sche Beglei­tung in die Behand­lung inte­griert wer­den.

Ablauf der Inse­mi­na­ti­on bei Kin­der­wunsch

Im Kin­der­wunsch­zen­trum Die Kin­der­wunsch­ärz­tin beglei­ten wir Sie durch jede Pha­se der Behand­lung und sor­gen für einen kla­ren, gut plan­ba­ren Ablauf der Inse­mi­na­ti­on.

  1. Vor­be­rei­tung und Samen­pro­be

    Der Part­ner gibt eine Samen­pro­be ab – ent­we­der direkt im Andro­lo­gie­raum der Pra­xis oder mit­hil­fe eines von uns bereit­ge­stell­ten Behäl­ters. Vor der Pro­be soll­ten 2 bis 5 Tage sexu­el­le Ent­halt­sam­keit ein­ge­hal­ten wer­den. Bei einer dono­ge­nen Inse­mi­na­ti­on wird die Spen­der­sa­men­pro­be ver­wen­det.

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  2. Auf­be­rei­tung der Sper­mi­en

    Die Samen­pro­be wird im Labor inner­halb von etwa 1,5 bis 2 Stun­den spe­zi­ell auf­be­rei­tet. Dabei wer­den die beweg­lichs­ten Sper­mi­en iso­liert und kon­zen­triert, um opti­ma­le Bedin­gun­gen für die Befruch­tung zu schaf­fen.

  3. Ultra­schall und Timing

    Kurz vor der Inse­mi­na­ti­on erfolgt ein Ultra­schall, um die Fol­li­kel­rei­fung und den Zustand der Gebär­mut­ter­schleim­haut zu beur­tei­len. Die IUI kann im natür­li­chen Zyklus, nach spon­ta­nem Eisprung oder nach hor­mo­nell aus­ge­lös­tem Eisprung statt­fin­den.

  4. Die Inse­mi­na­ti­on

    Mit einem dün­nen, wei­chen Kathe­ter wer­den die auf­be­rei­te­ten Sper­mi­en vor­sich­tig in die Gebär­mut­ter ein­ge­bracht. Die Behand­lung dau­ert nur weni­ge Minu­ten und ist in der Regel schmerz­frei. Anschlie­ßend kön­nen Sie noch kurz lie­gen blei­ben.

  5. Ver­hal­ten nach der Behand­lung

    Nach der Inse­mi­na­ti­on kön­nen Sie Ihrem gewohn­ten All­tag nach­ge­hen. Eine gesun­de Lebens­wei­se, aus­rei­chend Fol­säu­re und der Ver­zicht auf Niko­tin und Alko­hol unter­stüt­zen die Behand­lung sinn­voll.

  6. Schwan­ger­schafts­test

    Etwa 12 bis 14 Tage nach der Inse­mi­na­ti­on kann ein Urin­test zu Hau­se oder eine Blut­ab­nah­me in der Pra­xis durch­ge­führt wer­den. Danach bespre­chen wir gemein­sam die Ergeb­nis­se und das wei­te­re Vor­ge­hen.

  1. Ano­ther title

    Text for tre­at­ment 2’s first item.

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  2. Fer­ti­liza­ti­on (IVF/ICSI)

    Lab step; We update you.

  3. Egg retrie­val (short out­pa­ti­ent)

    You rest; We coll­ect oocytes.

  4. Sti­mu­la­ti­on & moni­to­ring (10–12 days)

    We tail­or meds; You attend scans.

Schwangere Frau nach PRP Behandlung an den Eierstöcken

War­um wir der rich­ti­ge Ansprech­part­ner für Ihre Inse­mi­na­ti­on sind

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  • Per­sön­li­che Betreu­ung

    Wäh­rend der gesam­ten Kin­der­wunsch­be­hand­lung beglei­tet Sie eine fes­te Ärz­tin, die Ihre Situa­ti­on kennt und indi­vi­du­ell auf Sie ein­geht.

  • Moder­ne und scho­nen­de Metho­den

    Die Inse­mi­na­ti­on wird nach aktu­el­len wis­sen­schaft­li­chen Stan­dards durch­ge­führt – auf Wunsch ergänzt durch natur­heil­kund­li­che Ver­fah­ren.

  • Indi­vi­du­el­le Behand­lung

    Ob natür­li­cher Zyklus, hor­mo­nel­le Unter­stüt­zung oder IUI mit Spen­der­sa­men: Wir stim­men die Behand­lung prä­zi­se auf Ihre Bedürf­nis­se ab.

  • Eige­ne Labor­ka­pa­zi­tä­ten

    Auf­be­rei­te­te Sper­mi­en, Ultra­schall­be­fun­de und Zyklus­da­ten ste­hen zeit­nah zur Ver­fü­gung, sodass die Inse­mi­na­ti­on genau geplant wer­den kann.

Schwan­ger­schafts­chan­cen bei Inse­mi­na­ti­on im Über­blick

Die Inse­mi­na­ti­on ist eine sanf­te Behand­lung, die den natür­li­chen Befruch­tungs­pro­zess unter­stützt. Durch das prä­zi­se Timing und die Labor­auf­be­rei­tung der Sper­mi­en kön­nen sich die Chan­cen pro Zyklus deut­lich ver­bes­sern – ins­be­son­de­re bei leich­ten Ein­schrän­kun­gen der Frucht­bar­keit.

Die Erfolgs­chan­cen einer Inse­mi­na­ti­on hän­gen unter ande­rem vom Alter und der Samen­qua­li­tät ab. Im Durch­schnitt lie­gen die Schwan­ger­schafts­ra­ten bei etwa 5–15 % pro Zyklus. Häu­fig wer­den drei bis sechs Behand­lungs­zy­klen emp­foh­len, bevor über alter­na­ti­ve Ver­fah­ren gespro­chen wird.

Ihre indi­vi­du­el­len Erfolgs­aus­sich­ten bespre­chen wir aus­führ­lich im per­sön­li­chen Gespräch.

Bera­tungs­ge­spräch ver­ein­ba­ren

Das sagen unse­re Patient:innen

Risi­ken der Inse­mi­na­ti­on

Gerin­ges Risi­ko für Schmer­zen oder Beschwer­denDie Inse­mi­na­ti­on ist in der Regel schmerz­frei. Gele­gent­lich kann ein leich­tes Zie­hen auf­tre­ten, ähn­lich wie bei einer gynä­ko­lo­gi­schen Unter­su­chung. Ope­ra­ti­ve Risi­ken bestehen nicht.

Kurz­fris­ti­ge Reak­tio­nen nach dem Ein­brin­gen der Sper­mi­enEini­ge Pati­en­tin­nen berich­ten nach der Behand­lung von einem leich­ten Druck­ge­fühl im Unter­bauch. Die­se Emp­fin­dun­gen klin­gen meist rasch ab und beein­träch­ti­gen den All­tag nicht.

Begrenz­te Erfolgs­wahr­schein­lich­keit pro ZyklusDie Erfolgs­chan­cen lie­gen durch­schnitt­lich bei 5 – 15 % pro Zyklus und hän­gen wesent­lich von Alter und Sper­mi­en­qua­li­tät ab. Häu­fig sind meh­re­re Ver­su­che not­wen­dig, bevor eine Schwan­ger­schaft ein­tritt.

Abhän­gig­keit von medi­zi­ni­schen Vor­aus­set­zun­genFür eine erfolg­rei­che Inse­mi­na­ti­on müs­sen die Eilei­ter durch­gän­gig sein und aus­rei­chend beweg­li­che Sper­mi­en vor­lie­gen. Sind die­se Vor­aus­set­zun­gen nicht gege­ben, kann die IUI weni­ger erfolg­ver­spre­chend sein.

Mög­lich­keit aus­blei­ben­der Reak­ti­on auf beglei­ten­de hor­mo­nel­le Maß­nah­menWenn die Inse­mi­na­ti­on im sti­mu­lier­ten Zyklus durch­ge­führt wird, kann es vor­kom­men, dass die Fol­li­kel nicht wie erwar­tet her­an­rei­fen oder der Eisprung nicht ein­deu­tig bestimm­bar ist. In die­sen Fäl­len wird das Vor­ge­hen indi­vi­du­ell ange­passt.

Schwangere Frau nach erfolgreicher PICSI Behandlung
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Kos­ten der Inse­mi­na­ti­on (IUI)

Die Kos­ten einer Inse­mi­na­ti­on rich­ten sich nach der Art der Behand­lung (homo­log oder hete­ro­log) sowie nach dem indi­vi­du­el­len Behand­lungs­um­fang, ins­be­son­de­re dem not­wen­di­gen Zyklus­mo­ni­to­ring und einer mög­li­chen hor­mo­nel­len Unter­stüt­zung. Da jede Behand­lung indi­vi­du­ell geplant wird, kön­nen die Gesamt­kos­ten ent­spre­chend vari­ie­ren.

Die Abrech­nung erfolgt auf Grund­la­ge der amt­li­chen Gebüh­ren­ord­nung für Ärz­te (GOÄ). Aus recht­li­chen Grün­den dür­fen kei­ne Fix- oder Pau­schal­prei­se genannt wer­den; die ange­ge­be­nen Beträ­ge die­nen daher ledig­lich als unver­bind­li­che Ori­en­tie­rung.

Bit­te beach­ten Sie, dass ein­zel­ne Leis­tun­gen umsatz­steu­er­pflich­tig sein kön­nen (der­zeit 19 %), sofern kei­ne steu­er­freie Heil­be­hand­lung im Sin­ne des § 4 Nr. 14 UStG vor­liegt. Eine Umsatz­steu­er­pflicht besteht ins­be­son­de­re dann, wenn kei­ne medi­zi­ni­sche Indi­ka­ti­on gege­ben ist, z. B. bei Social Free­zing, bei allein­ste­hen­den Frau­en oder bei gleich­ge­schlecht­li­chen Paa­ren.

Zur Kos­ten­über­sicht
Inse­mi­na­ti­on (IUI) — ab 350 €

Zyklus­mo­ni­to­ring & Hor­mon­kon­trol­len (1–3 Ter­mi­ne à 150–170 €*)

Homo­lo­ge Inse­mi­na­ti­on (IUI)

~350 — 420€*

Kos­ten für Medi­ka­men­te und Anäs­the­sie (abhän­gig vom indi­vi­du­el­len Bedarf)

Ter­min ver­ein­ba­ren
Hete­ro­lo­ge Inse­mi­na­ti­on (IUI mit Spen­der­sa­men)

Zyklus­mo­ni­to­ring & Hor­mon­kon­trol­len (1–3 Ter­mi­ne à 180–200 €*)
(Spen­der­sa­men­be­hand­lun­gen sind häu­fig umsatz­steu­er­pflich­tig; Prei­se inkl. MwSt.)

Hete­ro­lo­ge Inse­mi­na­ti­on (IUI mit Spen­der­sa­men)

~470–540 €*

Kos­ten für Medi­ka­men­te und Anäs­the­sie (abhän­gig vom indi­vi­du­el­len Bedarf)

Ter­min ver­ein­ba­ren
Zusätz­li­che Kos­ten — Medi­ka­men­te & Infu­sio­nen

Je nach indi­vi­du­el­ler The­ra­pie kön­nen wei­te­re Kos­ten ent­ste­hen:

  • Medi­ka­men­te zur hor­mo­nel­len Sti­mu­la­ti­on: ca. 400–1.500 €*
  • SMO­F­li­pid-Infu­si­on: 170 €*
  • NAD⁺-Infusion: 385 €*
Ver­si­che­rung & Kos­ten­über­nah­me

Für pri­vat­ver­si­cher­te Pati­en­tin­nen über­neh­men vie­le Ver­si­che­run­gen die Behand­lung ganz oder teil­wei­se – abhän­gig vom jewei­li­gen Tarif und den indi­vi­du­el­len Vor­aus­set­zun­gen. Selbst­zah­le­rin­nen erhal­ten vor Beginn der The­ra­pie eine trans­pa­ren­te Kos­ten­über­sicht, in der alle zu erwar­ten­den Leis­tun­gen auf­ge­führt sind.

Die Kos­ten kön­nen zusätz­lich von Fak­to­ren wie der Auf­be­rei­tung der Samen­pro­be, beglei­ten­den Ultra­schall­un­ter­su­chun­gen oder hor­mo­nel­len Medi­ka­men­ten beein­flusst wer­den. Wir bespre­chen per­sön­lich, wel­che Erstat­tungs­mög­lich­kei­ten bestehen und wel­che Zuzah­lun­gen in Ihrem Fall rele­vant sein kön­nen.

* Prei­se gemäß GOÄ, zzgl. ggf. wei­te­rer indi­vi­du­el­ler Leis­tun­gen.

Single Mom mit Baby auf dem Arm nach künstlicher Befruchtung beim Kinderwunschzentrum in München

Häu­fi­ge Fra­gen zur Inse­mi­na­ti­on in Mün­chen

Was ist eine Inse­mi­na­ti­on?

Die Inse­mi­na­ti­on ist eine Kin­der­wunsch­be­hand­lung, bei der auf­be­rei­te­te Sper­mi­en direkt in die Gebär­mut­ter ein­ge­bracht wer­den. Das Ver­fah­ren ist kurz, schmerz­frei und unter­stützt die natür­li­che Befruch­tung.

Wie funk­tio­niert die Inse­mi­na­ti­on genau?

Nach Abga­be und Labor­auf­be­rei­tung der Samen­pro­be wer­den die beweg­lichs­ten Sper­mi­en über einen dün­nen, wei­chen Kathe­ter zum opti­ma­len Zeit­punkt in die Gebär­mut­ter gespült.

Ist eine Inse­mi­na­ti­on schmerz­haft?

In der Regel nicht. Die Behand­lung ähnelt einer gynä­ko­lo­gi­schen Unter­su­chung und dau­ert nur weni­ge Minu­ten.

Wie lan­ge dau­ert eine Inse­mi­na­ti­on?

Der eigent­li­che Ein­griff dau­ert nur weni­ge Minu­ten. Die Auf­be­rei­tung der Samen­pro­be benö­tigt etwa 1,5 bis 2 Stun­den.

Kann man nach der Inse­mi­na­ti­on nor­mal wei­ter­ar­bei­ten?

Ja. Nach einer kur­zen Ruhe­pau­se kön­nen Sie Ihren All­tag wie gewohnt fort­set­zen.

Wann wird getes­tet, ob die Inse­mi­na­ti­on erfolg­reich war?

Etwa 12 bis 14 Tage nach der Inse­mi­na­ti­on kann ein Urin- oder Blut­test durch­ge­führt wer­den.

Wie hoch ist die Erfolgs­ra­te einer Inse­mi­na­ti­on?

Die durch­schnitt­li­che Erfolgs­ra­te liegt – abhän­gig von Alter und Sper­mi­en­qua­li­tät – bei etwa 5 – 15 % pro Zyklus.

Wie vie­le Inse­mi­na­tio­nen sind sinn­voll?

In der Kin­der­wunsch­me­di­zin wer­den drei bis sechs Inse­mi­na­tio­nen als all­ge­mei­ner Ori­en­tie­rungs­rah­men ange­se­hen, bevor wei­te­re The­ra­pie­op­tio­nen geprüft wer­den.

Wor­an kann es lie­gen, wenn eine Inse­mi­na­ti­on nicht erfolg­reich ist?

Die Erfolgs­chan­cen hän­gen wesent­lich von Alter, Zyklus­qua­li­tät und Sper­mi­en­pa­ra­me­tern ab. Oft sind meh­re­re Zyklen not­wen­dig, bevor ein Erfolg ein­tritt.

Wie kann ich eine Inse­mi­na­ti­on posi­tiv beein­flus­sen?

Sie begüns­ti­gen Ihre Inse­mi­na­ti­on durch:

  • gesun­de Ernäh­rung
  • aus­rei­chen­de Fol­säu­re
  • Ver­zicht auf Niko­tin und Alko­hol

Wie viel Tage vor dem Eisprung fin­det die Inse­mi­na­ti­on statt?

Die IUI erfolgt zum opti­ma­len Zeit­punkt, der durch Ultra­schall oder Eisprung-Aus­lö­sung fest­ge­legt wird.

Wie hoch sind die Kos­ten für eine Inse­mi­na­ti­on?

Die Kos­ten hän­gen von Medi­ka­ti­on, Labor­leis­tun­gen und Unter­su­chun­gen ab. Eine PKV über­nimmt häu­fig ganz oder teil­wei­se, abhän­gig vom Tarif. Selbst­zah­le­rin­nen erhal­ten eine trans­pa­ren­te Über­sicht vor Behand­lungs­be­ginn.