Was zeigt eine Hor­mon­ana­ly­se?

Hor­mo­ne steu­ern vie­le Pro­zes­se im weib­li­chen Kör­per – vom Zyklus über das all­ge­mei­ne Wohl­be­fin­den bis hin zur Frucht­bar­keit. Wenn Beschwer­den auf­tre­ten oder sich der Kör­per ver­än­dert anfühlt, kann eine geziel­te Ana­ly­se hel­fen, mög­li­che Ursa­chen bes­ser zu erken­nen.

Je nach Fra­ge­stel­lung wer­den unter ande­rem fol­gen­de Para­me­ter gemes­sen:

  • Sexu­al­hor­mo­ne wie Östro­gen, Pro­ges­te­ron, LH und FSH
  • Schild­drü­sen­hor­mo­ne
  • wei­te­re Fak­to­ren, die den Zyklus und das all­ge­mei­ne Befin­den beein­flus­sen

Ent­schei­dend ist dabei nicht nur der ein­zel­ne Wert, son­dern das Zusam­men­spiel der Hor­mo­ne. Die Ergeb­nis­se wer­den daher immer im Rah­men einer gynä­ko­lo­gisch-endo­kri­no­lo­gi­schen Gesamt­be­trach­tung ein­ge­ord­net.

War­um Zeit­punkt und ärzt­li­che Ein­ord­nung ent­schei­dend sind

Vie­le Hor­mon­wer­te unter­lie­gen natür­li­chen Schwan­kun­gen, ins­be­son­de­re im Ver­lauf des Zyklus. Ein Hor­mon­test ist daher nur dann aus­sa­ge­kräf­tig, wenn er zum rich­ti­gen Zeit­punkt erfolgt und fach­ärzt­lich inter­pre­tiert wird.

Ein­zel­ne Labor­wer­te lie­fern wich­ti­ge Hin­wei­se, erset­zen aber kei­ne ärzt­li­che Bewer­tung. Erst im Zusam­men­hang mit Zyklus, Beschwer­den und Lebens­si­tua­ti­on lässt sich beur­tei­len, ob eine hor­mo­nel­le Auf­fäl­lig­keit behand­lungs­be­dürf­tig ist oder im nor­ma­len Bereich liegt. Genau hier setzt die gynä­ko­lo­gi­sche Endo­kri­no­lo­gie an.

Wann ist ein Hor­mon­test in Mün­chen sinn­voll?

Logo Ikon Zyklus­stö­run­gen

Unre­gel­mä­ßi­ge Zyklen sowie sehr lan­ge (über 35 Tage) oder sehr kur­ze Zyklen (unter 21 Tagen) kön­nen auf hor­mo­nel­le Ver­än­de­run­gen hin­wei­sen. Auch aus­blei­ben­de oder unge­wöhn­lich star­ke Blu­tun­gen kön­nen ein Hin­weis sein und soll­ten ärzt­lich abge­klärt wer­den.

Logo Ikon Prä­men­struel­les Syn­drom (PMS)

Beschwer­den wie Stim­mungs­schwan­kun­gen, Reiz­bar­keit, Brust­span­nen oder Schlaf­pro­ble­me vor der Mens­trua­ti­on kön­nen hor­mo­nell bedingt sein.

Logo Ikon Uner­füll­ter Kin­der­wunsch

Beim Kin­der­wunsch spielt die hor­mo­nel­le Steue­rung des Zyklus eine zen­tra­le Rol­le. Eine geziel­te Hor­mon­ana­ly­se kann wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen für die wei­te­re Pla­nung lie­fern.

Logo Ikon Haut- und Haar­ver­än­de­run­gen

Akne, Haar­aus­fall oder ver­mehr­te Kör­per­be­haa­rung kön­nen Hin­wei­se auf hor­mo­nel­le Ungleich­ge­wich­te sein.

Logo Ikon Wech­sel­jah­res-beschwer­den

Hit­ze­wal­lun­gen, Schlaf­stö­run­gen oder Stim­mungs­schwan­kun­gen kön­nen durch ver­än­der­te Hor­mon­spie­gel in den Wech­sel­jah­ren ent­ste­hen. Eine Hor­mon­ana­ly­se ermög­licht eine geziel­te Ein­ord­nung und unter­stützt die wei­te­re Behand­lung.

War­um ein Hor­mon­sta­tus mehr ist als ein­zel­ne Labor­wer­te

Gold­stan­dard

Hor­mon­wer­te sind Moment­auf­nah­men. Vie­le Hor­mo­ne ver­än­dern sich im Lau­fe des Zyklus oder im Über­gang zu den Wech­sel­jah­ren. Ein­zel­ne Wer­te kön­nen daher leicht fehl­in­ter­pre­tiert wer­den, wenn der zeit­li­che Zusam­men­hang oder die kli­ni­schen Beschwer­den nicht berück­sich­tigt wer­den.

Eine aus­sa­ge­kräf­ti­ge Hor­mon­ana­ly­se erfor­dert:

  • die Berück­sich­ti­gung des Zyklus­ta­ges
  • die Kom­bi­na­ti­on meh­re­rer Hor­mon­wer­te
  • die Ein­ord­nung im Zusam­men­hang mit Beschwer­den und Befun­den

Erst die­se ganz­heit­li­che Betrach­tung erlaubt eine ver­läss­li­che Ein­schät­zung und ver­hin­dert unnö­ti­ge oder fal­sche The­ra­pien.

Ergän­zen­de Unter­su­chun­gen & Behand­lungs­op­tio­nen

Zyklus­mo­ni­to­ring

Beim Zyklus­mo­ni­to­ring wer­den Hor­mon­wer­te und Ultra­schall­be­fun­de kom­bi­niert, um den Zyklus­ver­lauf genau zu beob­ach­ten und die frucht­ba­re Pha­se ein­zu­gren­zen. Dies lie­fert wich­ti­ge Grund­la­gen für die wei­te­re Pla­nung – ins­be­son­de­re bei Zyklus­stö­run­gen oder Kin­der­wunsch.

Ultra­schall­dia­gnos­tik der Eier­stö­cke

Die Ultra­schall­dia­gnos­tik ermög­licht eine genaue Beur­tei­lung der Eier­stö­cke und der Eibläs­chen­ent­wick­lung. So las­sen sich hor­mo­nel­le Zusam­men­hän­ge bes­ser ein­ord­nen und mög­li­che orga­ni­sche Ursa­chen für Zyklus­ver­än­de­run­gen erken­nen.

Kin­der­wunsch­be­hand­lung (Inse­mi­na­ti­on, IVF / ICSI)

Bei ent­spre­chen­der Indi­ka­ti­on kann eine Kin­der­wunsch­be­hand­lung sinn­voll sein. Ver­fah­ren wie die Inse­mi­na­ti­on (IUI), IVF oder ICSI wer­den immer indi­vi­du­ell geplant und bau­en auf einer sorg­fäl­ti­gen hor­mo­nel­len Dia­gnos­tik auf.

Ablauf der Hor­mon­dia­gnos­tik

Eine Hor­mon­ana­ly­se folgt einem klar struk­tu­rier­ten Ablauf. So stel­len wir sicher, dass die Ergeb­nis­se aus­sa­ge­kräf­tig sind und sinn­voll ein­ge­ord­net wer­den kön­nen.

  1. Erst­ge­spräch und gynä­ko­lo­gi­sche Unter­su­chung

    Zu Beginn füh­ren wir ein aus­führ­li­ches Gespräch zu Ihren Beschwer­den, Ihrem Zyklus, Ihrer Kran­ken­ge­schich­te und Ihrer aktu­el­len Lebens­si­tua­ti­on. Eine gynä­ko­lo­gi­sche Unter­su­chung und ein Ultra­schall kön­nen dabei hel­fen, ers­te Zusam­men­hän­ge zu erken­nen.

    Ter­min ver­ein­ba­ren
  2. Zyklus­ab­hän­gi­ge Blut­ent­nah­me

    Die Blut­ent­nah­me erfolgt – je nach Fra­ge­stel­lung – zu einem bestimm­ten Zeit­punkt im Zyklus. Der rich­ti­ge Zeit­punkt ist ent­schei­dend, da vie­le Hor­mon­wer­te zyklus­ab­hän­gig schwan­ken und nur dann zuver­läs­sig beur­teilt wer­den kön­nen.

  3. Ana­ly­se im inter­nen Labor

    Die ent­nom­me­nen Pro­ben wer­den in unse­rem Hor­mon­la­bor ana­ly­siert. Dadurch lie­gen die Ergeb­nis­se zeit­nah vor und es ent­ste­hen kei­ne Trans­port­ver­lus­te, was eine prä­zi­se Aus­wer­tung ermög­licht.

  4. Ärzt­li­che Bespre­chung der Ergeb­nis­se

    Sobald alle Wer­te vor­lie­gen, bespre­chen wir die Ergeb­nis­se aus­führ­lich mit Ihnen. Dabei erklä­ren wir, was die ein­zel­nen Hor­mon­wer­te bedeu­ten und wie sie im Zusam­men­hang mit Ihren Beschwer­den oder Ihrem Kin­der­wunsch ein­zu­ord­nen sind.

  5. Indi­vi­du­el­le The­ra­pie­emp­feh­lung

    Auf Basis der gesam­ten Befun­de ent­wi­ckeln wir eine indi­vi­du­el­le Emp­feh­lung. Die­se kann von beob­ach­ten­dem Vor­ge­hen über geziel­te Maß­nah­men bis hin zu wei­ter­füh­ren­den Behand­lun­gen rei­chen – immer abge­stimmt auf Ihre Situa­ti­on und Ihre Zie­le.

  1. Ano­ther title

    Text for tre­at­ment 2’s first item.

    Ter­min ver­ein­ba­ren
  2. Fer­ti­liza­ti­on (IVF/ICSI)

    Lab step; We update you.

  3. Egg retrie­val (short out­pa­ti­ent)

    You rest; We coll­ect oocytes.

  4. Sti­mu­la­ti­on & moni­to­ring (10–12 days)

    We tail­or meds; You attend scans.

Schwangere Frau nach PRP Behandlung an den Eierstöcken

War­um zur gynä­ko­lo­gi­schen Endo­kri­no­lo­gie bei uns?

Hor­mo­nel­le Fra­ge­stel­lun­gen sind kom­plex und oft eng mit Lebens­pha­se, Zyklus und indi­vi­du­el­len Zie­len ver­knüpft. Des­halb ver­bin­den wir in unse­rer Pra­xis fach­ärzt­li­che Exper­ti­se mit einer kla­ren und struk­tu­rier­ten Her­an­ge­hens­wei­se.

Bera­tungs­ter­min ver­ein­ba­ren
  • Eine Ärz­tin – ein kla­rer Behand­lungs­plan

    Sie wer­den durch­ge­hend von der­sel­ben Fach­ärz­tin betreut. Das sorgt für Kon­ti­nui­tät, Ver­trau­en und eine kla­re Linie in Dia­gnos­tik und The­ra­pie.

  • Lang­jäh­ri­ge Erfah­rung in Endo­kri­no­lo­gie und Repro­duk­ti­ons­me­di­zin

    Wir beglei­ten seit vie­len Jah­ren Pati­en­tin­nen mit Zyklus­stö­run­gen, hor­mo­nel­len Beschwer­den und Kin­der­wunsch.

  • Über­sicht­li­che Dar­stel­lung

    Ihre Hor­mon­wer­te wer­den über­sicht­lich dar­ge­stellt und mit Refe­renz­be­rei­chen ver­gli­chen. So kön­nen die Ergeb­nis­se klar beur­teilt wer­den.

  • Zeit für per­sön­li­che Ein­ord­nung

    Hor­mon­wer­te wer­fen oft Fra­gen auf. Wir neh­men uns Zeit, Ergeb­nis­se ver­ständ­lich zu erklä­ren und gemein­sam ein­zu­ord­nen – ohne Zeit­druck.

  • Ruhi­ge, pri­va­te Atmo­sphä­re

    Unse­re Pra­xis bie­tet einen geschütz­ten Rah­men, in dem Ent­schei­dun­gen in Ruhe getrof­fen wer­den kön­nen.

Unser haus­ei­ge­nes Hor­mon­la­bor in Mün­chen

Für eine zuver­läs­si­ge Hor­mon­ana­ly­se ist nicht nur die Blut­ent­nah­me ent­schei­dend, son­dern auch die Aus­wer­tung im Labor. Des­halb erfolgt die Ana­ly­se direkt in unse­rer Pra­xis.

  • Schnel­le Ver­füg­bar­keit der Ergeb­nis­se

    Durch die Ana­ly­se vor Ort lie­gen die Hor­mon­wer­te zeit­nah vor und kön­nen ohne Ver­zö­ge­rung bespro­chen wer­den.

  • Hohe Mess­ge­nau­ig­keit

    Kur­ze Wege und stan­dar­di­sier­te Abläu­fe sor­gen für eine prä­zi­se Bestim­mung der Hor­mon­wer­te – ein wich­ti­ger Vor­teil bei zyklus­ab­hän­gi­gen Unter­su­chun­gen.

  • Naht­lo­se Ein­bin­dung in die ärzt­li­che Betreu­ung

    Die Labor­er­geb­nis­se flie­ßen direkt in die ärzt­li­che Beur­tei­lung ein. So kön­nen nächs­te Schrit­te zügig und indi­vi­du­ell geplant wer­den, ohne zusätz­li­che War­te­zei­ten.

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Kos­ten & Kos­ten­über­nah­me der Hor­mon­ana­ly­se

Die Kos­ten für eine Hor­mon­ana­ly­se set­zen sich aus dem ärzt­li­chen Gespräch sowie den Labor­un­ter­su­chun­gen zusam­men und kön­nen je nach Umfang der Dia­gnos­tik vari­ie­ren.

Wir infor­mie­ren Sie vor­ab trans­pa­rent über die zu erwar­ten­den Kos­ten und klä­ren im per­sön­li­chen Gespräch, wel­che Unter­su­chun­gen in Ihrer Situa­ti­on sinn­voll sind. Die Abrech­nung erfolgt in der Regel pri­vat oder ent­spre­chend den gel­ten­den Abrech­nungs­grund­la­gen.

Zur Kos­ten­über­sicht
Erst­ge­spräch & Dia­gnos­tik — €450- €550

Erst­ge­spräch und Dia­gnos­tik bei Hor­mon­stö­run­gen (ca. 30 Min.) – beinhal­tet Ultra­schall­un­ter­su­chung sowie eine Basis­un­ter­su­chung der Hor­mo­ne in unse­rem Labor.

Ein­zel­ne Leis­tun­gen im Über­blick

  • Hor­mon­stö­run­gen (ca. 30 Min.) mit Ultra­schall­un­ter­su­chung: 135,- EUR
  • Kos­ten für das Bera­tungs­ge­spräch: €120
  • Zyklus­mo­ni­to­ring mit Ultra­schall & hor­mo­nel­ler Eisprung­be­stim­mung: €150 — €170
  • Hor­mon­un­ter­su­chun­gen: €220 — €380
Ter­min ver­ein­ba­ren
Single Mom mit Baby auf dem Arm nach künstlicher Befruchtung beim Kinderwunschzentrum in München

Häu­fi­ge Fra­gen zur Hor­mon­ana­ly­se

Wel­che Hor­mo­ne wer­den bei einem Hor­mon­test unter­sucht?

Wel­che Hor­mo­ne unter­sucht wer­den, rich­tet sich nach Ihren Beschwer­den und Ihrer Lebens­pha­se. Häu­fig bestim­men wir unter ande­rem Öst­ra­di­ol, Pro­ges­te­ron, LH und FSH sowie – je nach Fra­ge­stel­lung – auch Schild­drü­sen­hor­mo­ne.

Wann ist ein Hor­mon­test sinn­voll?

Ein Hor­mon­test ist sinn­voll bei Zyklus­stö­run­gen, Wech­sel­jah­res­be­schwer­den, hor­mo­nel­len Sym­pto­men oder bei uner­füll­tem Kin­der­wunsch.

Wie zuver­läs­sig ist ein Hor­mon­test?

Ein Hor­mon­test lie­fert zuver­läs­si­ge Hin­wei­se, wenn er zum rich­ti­gen Zeit­punkt im Zyklus durch­ge­führt und fach­ärzt­lich ein­ge­ord­net wird. Da Hor­mon­wer­te natür­li­chen Schwan­kun­gen unter­lie­gen, sind ein­zel­ne Wer­te nur begrenzt aus­sa­ge­kräf­tig. Erst die Kom­bi­na­ti­on meh­re­rer Para­me­ter und der Bezug zu Beschwer­den ermög­li­chen eine ver­läss­li­che Beur­tei­lung.

An wel­chem Zyklus­tag soll­te ein Hor­mon­test durch­ge­führt wer­den?

Vie­le Hor­mon­wer­te sind zyklus­ab­hän­gig. Der opti­ma­le Zeit­punkt wird indi­vi­du­ell fest­ge­legt und im Vor­feld mit Ihnen abge­stimmt.

Reicht ein Hor­mon­test für eine Dia­gno­se aus?

Labor­wer­te sind immer Teil einer Gesamt­be­trach­tung. Erst im Zusam­men­hang mit Beschwer­den, Zyklus und Unter­su­chungs­er­geb­nis­sen las­sen sich fun­dier­te Aus­sa­gen tref­fen.

Ist bei hor­mo­nel­len Auf­fäl­lig­kei­ten immer eine Hor­mon­the­ra­pie not­wen­dig?

Nicht zwangs­läu­fig. Ob und wel­che The­ra­pie sinn­voll ist, hängt von der indi­vi­du­el­len Situa­ti­on ab. Oft gibt es meh­re­re mög­li­che Ansät­ze.

Gibt es Alter­na­ti­ven zu einem Hor­mon­test bei der Frau­en­ärz­tin?

Hor­mon­tests zuhau­se kön­nen ers­te Hin­wei­se geben, erset­zen jedoch kei­ne fach­ärzt­li­che Hor­mon­ana­ly­se und Ein­ord­nung.