Kin­der­wunsch als eine her­aus­for­dern­de Zeit für vie­le Paa­re

Ein uner­füll­ter Kin­der­wunsch betrifft nicht nur den Kör­per, son­dern das gesam­te Leben. Vie­le Paa­re erle­ben die­se Pha­se als emo­tio­nal her­aus­for­dernd, manch­mal auch als Kri­se. Hoff­nung, War­ten und Ent­täu­schung wech­seln sich ab, wäh­rend der All­tag schein­bar unver­än­dert wei­ter­läuft.

Dabei ist unge­woll­te Kin­der­lo­sig­keit kei­ne Sel­ten­heit – und kein per­sön­li­ches Ver­sa­gen. Weder bei der Frau noch beim Mann. Kör­per­li­che Ursa­chen, hor­mo­nel­le Fak­to­ren oder medi­zi­ni­sche Zusam­men­hän­ge ent­zie­hen sich häu­fig dem direk­ten Ein­fluss. Den­noch ent­ste­hen häu­fig Schuld­ge­füh­le, Druck und das Gefühl, die Kon­trol­le über einen wich­ti­gen Lebens­be­reich zu ver­lie­ren.

Als Kin­der­wunsch­zen­trum mit lang­jäh­ri­ger Erfah­rung in der Kin­der­wunsch­be­hand­lung ist es uns wich­tig, genau hier anzu­set­zen: mit Ver­ständ­nis, Klar­heit und einer Beglei­tung, die Sie als Paar in den Mit­tel­punkt stellt – nicht nur ein­zel­ne Wer­te oder Befun­de.

Typi­sche Her­aus­for­de­run­gen & Fra­gen von Paa­ren

Paa­re mit uner­füll­tem Kin­der­wunsch kom­men oft mit ähn­li­chen Gedan­ken und Sor­gen zu uns. Vie­le die­ser Fra­gen blei­ben im pri­va­ten Umfeld unbe­ant­wor­tet – oder wer­den mit gut gemein­ten, aber wenig hilf­rei­chen Rat­schlä­gen über­la­gert.

Häu­fi­ge Fra­gen sind zum Bei­spiel:

  • War­um klappt die Schwan­ger­schaft trotz regel­mä­ßi­ger Ver­su­che nicht?
  • Lie­gen kör­per­li­che Ursa­chen bei der Frau, beim Mann oder bei bei­den Part­nern vor?
  • Wie lan­ge dau­ert es nor­ma­ler­wei­se, schwan­ger zu wer­den?
  • Wie häu­fig ist uner­füll­ter Kin­der­wunsch bei Paa­ren?
  • Ab wann soll­te man mit Kin­der­wunsch ärzt­li­che Hil­fe in Anspruch neh­men?
  • Wel­che Unter­su­chun­gen sind bei uner­füll­tem Kin­der­wunsch sinn­voll?
  • Wie gehen wir als Paar mit der emo­tio­na­len Belas­tung um?

Die­se Fra­gen ernst zu neh­men, ist der ers­te Schritt. In einem geschütz­ten Rah­men schaf­fen unse­re Ärz­tin­nen Raum für Ihre Anlie­gen, ord­nen Infor­ma­tio­nen ein und hel­fen Ihnen, wie­der Ori­en­tie­rung zu gewin­nen – medi­zi­nisch fun­diert und mensch­lich zuge­wandt.

Ein Paar sitzt in der Praxis der Kinderwunschärztin zur Beratung; auf dem Tablet sind Embryo-/Zellbilder zu sehen.
Ein Paar betrachtet gemeinsam ein Ultraschallbild – voller Hoffnung und Vorfreude.

Chan­cen schwan­ger zu wer­den

Die Chan­cen, schwan­ger zu wer­den, hän­gen von vie­len Fak­to­ren ab. Dazu zäh­len unter ande­rem das Alter und die hor­mo­nel­le Situa­ti­on der Frau sowie die gesund­heit­li­chen Vor­aus­set­zun­gen bei­der Part­ner. All­ge­mei­ne Zah­len und Sta­tis­ti­ken kön­nen dabei eine ers­te Ori­en­tie­rung geben. Sie erset­zen jedoch nie die indi­vi­du­el­le Betrach­tung, denn kein Paar besteht nur aus Zah­len wie dem AMH-Wert oder der Sper­mi­en­zahl.

Zur gro­ben Ein­ord­nung zei­gen sta­tis­ti­sche Daten zur Schwan­ger­schafts­wahr­schein­lich­keit fol­gen­de Durch­schnitts­wer­te:

  • Unter 30 Jah­re: über 25 % pro Zyklus bei natür­li­cher Schwan­ger­schaft
  • 30–35 Jah­re: etwa 20–25 % pro Zyklus
  • 35–39 Jah­re: ca. 10–15 % pro Zyklus
  • Ab 40 Jah­ren: unter 10 % pro Zyklus

In unse­rem Pri­vat­zen­trum für Kin­der­wunsch­be­hand­lun­gen in Mün­chen betrach­ten wir daher immer das Gesamt­bild: Ihre medi­zi­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen, Ihre Lebens­si­tua­ti­on und Ihre Wün­sche als Paar. Die indi­vi­du­el­len Chan­cen und mög­li­chen nächs­ten Schrit­te bespre­chen wir trans­pa­rent und nach­voll­zieh­bar – auf Basis von Dia­gnos­tik, Erfah­rung und rea­lis­ti­schen Erwar­tun­gen.

Ter­min ver­ein­ba­ren
Logo Ikon

Natür­li­che Schwan­ger­schaft vs. IVF/ICSI: Erfolgs­chan­cen im Über­blick

Bei Ihrem Bera­tungs­ter­min erläu­tern wir Ihnen Ihre per­sön­li­chen Erfolgs­chan­cen im Detail.

Diagramm - Fehlgeburtenrisiko

Berech­nen Sie Ihre Erfolgs­chan­cen

Ergeb­nis­se basie­rend auf Ihrem Alter

Nach 1 IVF/ICSI-Zyklus
0% Schwan­ger­schafts­ra­te
0% Gebur­ten­ra­te
Nach 4 IVF-/ICSI-Zyklen
0% Schwan­ger­schafts­ra­te
0% Gebur­ten­ra­te

Quel­le: Deut­sche IVF-Regis­ter

Häu­fi­ge Ursa­chen für uner­füll­ten Kin­der­wunsch

In vie­len Fäl­len kom­men meh­re­re Fak­to­ren zusam­men – bei der Frau, beim Mann oder bei bei­den Part­nern. Häu­fi­ge Grün­de für unge­woll­te Kin­der­lo­sig­keit sind:

  • Hor­mo­nel­le Ursa­chen, etwa Zyklus­stö­run­gen oder eine ein­ge­schränk­te Eizell­re­ser­ve
  • Orga­ni­sche Ver­än­de­run­gen bei der Frau, z. B. an Eilei­tern oder Gebär­mut­ter
  • Ein­ge­schränk­te Frucht­bar­keit beim Mann, etwa durch redu­zier­te Sper­mi­en­zahl oder ‑beweg­lich­keit
  • Alter der Frau und des Paa­res ins­ge­samt
  • Vor­er­kran­kun­gen wie etwa Endo­me­trio­se oder PCOS
  • Frü­he­re Ein­grif­fe, die die Frucht­bar­keit beein­flus­sen kön­nen
  • Lebens­stil­fak­to­ren, wie star­kes Über- oder Unter­ge­wicht, Rau­chen oder chro­ni­scher Stress
  • Unkla­re Ursa­chen, bei denen trotz Dia­gnos­tik kein ein­deu­ti­ger medi­zi­ni­scher Grund gefun­den wird

Wich­tig ist: Unge­woll­te Kin­der­lo­sig­keit ist kei­ne Fra­ge von Schuld oder fal­schem Ver­hal­ten. Wenn sich der Kin­der­wunsch nicht sofort erfüllt, liegt das in den aller­meis­ten Fäl­len nicht dar­an, dass Paa­re „etwas falsch machen“.

16:43Ein Paar umarmt sich tröstend – eine intime, emotionale Momentaufnahme im Kinderwunschprozess.

Emp­foh­le­ne Schrit­te – ein struk­tu­rier­ter Weg bei uner­füll­tem Kin­der­wunsch

Ein kla­rer Ablauf kann hel­fen, Unsi­cher­heit zu redu­zie­ren und wie­der Ori­en­tie­rung zu gewin­nen. Des­halb fol­gen wir bei der Abklä­rung und Behand­lung eines uner­füll­ten Kin­der­wun­sches einem struk­tu­rier­ten, aber indi­vi­du­ell ange­pass­ten Vor­ge­hen.

  1. Bera­tung

    Im per­sön­li­chen Gespräch neh­men wir uns Zeit für Ihre Geschich­te, Ihre Fra­gen und Ihre Erwar­tun­gen. Eine aus­führ­li­che Ana­mne­se sowie ein ers­ter Ultra­schall bil­den die Grund­la­ge für die nächs­ten Schrit­te.

    Ter­min ver­ein­ba­ren
  2. Unter­su­chung

    Dar­auf auf­bau­end erfolgt eine geziel­te Dia­gnos­tik, zum Bei­spiel durch Hor­mon­ana­ly­sen, Ultra­schall­un­ter­su­chun­gen oder ein Sper­mio­gramm. Je nach Situa­ti­on kön­nen wei­te­re Unter­su­chun­gen sinn­voll sein, etwa eine Über­prü­fung der Eilei­ter­durch­gän­gig­keit.

  3. Indi­vi­du­el­ler Behand­lungs­plan

    Auf Basis aller Ergeb­nis­se ent­wi­ckeln wir gemein­sam mit Ihnen einen rea­lis­ti­schen Behand­lungs­plan. Die­ser ist auf Sie als Paar, Ihre gesund­heit­li­che Situa­ti­on und Ihre Lebens­um­stän­de abge­stimmt.

  4. Beglei­ten­de Unter­stüt­zung

    Wäh­rend des gesam­ten Pro­zes­ses haben Sie eine fes­te ärzt­li­che Ansprech­part­ne­rin und ein Team, das Sie kon­ti­nu­ier­lich beglei­tet, Ihre Fra­gen auf­greift und für Sie erreich­bar ist.

  1. Ano­ther title

    Text for tre­at­ment 2’s first item.

    Ter­min ver­ein­ba­ren
  2. Fer­ti­liza­ti­on (IVF/ICSI)

    Lab step; We update you.

  3. Egg retrie­val (short out­pa­ti­ent)

    You rest; We coll­ect oocytes.

  4. Sti­mu­la­ti­on & moni­to­ring (10–12 days)

    We tail­or meds; You attend scans.

Beson­de­re Situa­tio­nen und Her­aus­for­de­run­gen beim Kin­der­wunsch

Ein uner­füll­ter Kin­der­wunsch zeigt sich bei Paa­ren ganz unter­schied­lich. Häu­fig gibt es Erfah­run­gen oder Lebens­si­tua­tio­nen, die die­se Zeit zusätz­lich emo­tio­nal belas­ten und neue Fra­gen auf­wer­fen. Gera­de in sol­chen Situa­tio­nen ist eine indi­vi­du­el­le und ver­ständ­nis­vol­le Beglei­tung beson­ders wich­tig.

Uner­füll­ter Kin­der­wunsch nach Fehl­ge­burt

Nach Fehl­ge­bur­ten ist der Wunsch nach einer erneu­ten Schwan­ger­schaft oft von gemisch­ten Gefüh­len beglei­tet. Hoff­nung und Angst lie­gen nah bei­ein­an­der, eben­so die Sor­ge, dass sich das Erleb­te wie­der­ho­len könn­te. In die­ser Situa­ti­on braucht es Zeit, die eige­nen Gefüh­le und Hoff­nun­gen in Ruhe ein­zu­ord­nen.

Uner­füll­ter Kin­der­wunsch beim zwei­ten Kind

Wenn der Wunsch nach einem wei­te­ren Kind uner­füllt bleibt, emp­fin­den vie­le Paa­re dies als beson­ders schwer ein­zu­ord­nen. Nach einer bereits erleb­ten Schwan­ger­schaft ent­ste­hen häu­fig zusätz­li­che Fra­gen: War­um klappt es dies­mal nicht? Haben sich kör­per­li­che Vor­aus­set­zun­gen ver­än­dert? Auch die­se Situa­ti­on soll­te medi­zi­nisch ein­ge­ord­net und sorg­fäl­tig abge­klärt wer­den.

Wie­der­hol­te erfolg­lo­se Ver­su­che

Meh­re­re erfolg­lo­se Kin­der­wunsch­be­hand­lun­gen kön­nen zu Erschöp­fung, Zwei­fel und wach­sen­der Ver­un­si­che­rung füh­ren. Vie­le Paa­re fra­gen sich, ob und wie es wei­ter­ge­hen kann. Hier ist es wich­tig, bis­he­ri­ge Behand­lun­gen sorg­fäl­tig ein­zu­ord­nen und gemein­sam neue Per­spek­ti­ven zu prü­fen.

Unter­schied­li­che Belas­tung in der Part­ner­schaft

Ein uner­füll­ter Kin­der­wunsch betrifft bei­de Part­ner – kör­per­li­che, emo­tio­na­le und all­täg­li­che Belas­tun­gen kön­nen dabei ver­schie­den erlebt wer­den. Die­se Unter­schie­de wahr­zu­neh­men und offen anzu­spre­chen, kann ent­las­tend wir­ken und die Part­ner­schaft stär­ken.

Jede die­ser Situa­tio­nen erfor­dert einen indi­vi­du­el­len Blick. Unser Ziel ist es, Ihre per­sön­li­che Geschich­te zu ver­ste­hen und dar­auf auf­bau­end gemein­sam die nächs­ten sinn­vol­len Schrit­te zu bespre­chen.

Ter­min ver­ein­ba­ren
Union

Behand­lungs­mög­lich­kei­ten bei uner­füll­tem Kin­der­wunsch

Wel­che Behand­lung sinn­voll ist, hängt immer von der indi­vi­du­el­len Situa­ti­on des Paa­res ab. Dabei spie­len unter ande­rem das Alter, medi­zi­ni­sche und hor­mo­nel­le Vor­aus­set­zun­gen, bis­he­ri­ge Unter­su­chun­gen sowie per­sön­li­che Wün­sche eine wich­ti­ge Rol­le.

Ent­schei­dend ist, gemein­sam einen Weg zu fin­den, der medi­zi­nisch sinn­voll ist und gleich­zei­tig zu Ihrem Leben passt.

Hor­mo­nel­le Sti­mu­la­ti­on

Bei man­chen Paa­ren kann bereits eine geziel­te hor­mo­nel­le Unter­stüt­zung hel­fen. Durch eine mil­de Sti­mu­la­ti­on wird der Zyklus regu­liert oder der Eisprung unter­stützt, ins­be­son­de­re wenn die­ser unre­gel­mä­ßig oder gar nicht statt­fin­det. Ziel ist es, die Chan­cen auf eine natür­li­che Schwan­ger­schaft zu ver­bes­sern, ohne den Kör­per unnö­tig zu belas­ten.

Inse­mi­na­ti­on (IUI)

Die Inse­mi­na­ti­on kann eine Opti­on sein, wenn die Vor­aus­set­zun­gen für eine natür­li­che Schwan­ger­schaft grund­sätz­lich gege­ben sind, es aber den­noch nicht gelingt, schwan­ger zu wer­den. Dabei wer­den auf­be­rei­te­te Sper­mi­en zum opti­ma­len Zeit­punkt direkt in die Gebär­mut­ter ein­ge­bracht. Die Behand­lung ist ver­gleichs­wei­se scho­nend und wird häu­fig mit einer leich­ten hor­mo­nel­len Sti­mu­la­ti­on gege­ben.

Künst­li­che Befruch­tung (IVF/ICSI)

Bei der In-vitro-Fer­ti­li­sa­ti­on (IVF) und der Intra­zy­to­plas­ma­ti­sche Sper­mi­en­in­jek­ti­on (ICSI) wer­den Eizel­len nach hor­mo­nel­ler Sti­mu­la­ti­on im Labor befruch­tet und anschlie­ßend in die Gebär­mut­ter über­tra­gen. Die­se Ver­fah­ren kom­men ins­be­son­de­re dann infra­ge, wenn ande­re Maß­nah­men nicht erfolg­reich waren oder bestimm­te medi­zi­ni­sche Vor­aus­set­zun­gen vor­lie­gen. Wel­che Metho­de sinn­voll ist, wird indi­vi­du­ell ent­schie­den und aus­führ­lich mit Ihnen bespro­chen.

Ganz­heit­li­che Beglei­tung

Neben den medi­zi­ni­schen Behand­lun­gen gibt es wei­te­re Aspek­te, die eine wich­ti­ge Rol­le spie­len. Dazu gehö­ren eine sorg­fäl­ti­ge Dia­gnos­tik, eine rea­lis­ti­sche Ein­schät­zung der Erfolgs­chan­cen und – wenn es sinn­voll ist – zusätz­li­che Unter­stüt­zung, etwa durch Gesprä­che in belas­ten­den Situa­tio­nen.

So ent­steht eine Beglei­tung, die nicht nur die medi­zi­ni­sche Sei­te berück­sich­tigt, son­dern auch das, was Sie per­sön­lich beschäf­tigt.

Wel­che Kin­der­wunsch­be­hand­lung für Sie als Paar infra­ge kommt, klä­ren wir Schritt für Schritt. Dabei ist uns wich­tig, dass Sie gut infor­miert sind und Ent­schei­dun­gen tref­fen kön­nen, die sich für Sie stim­mig anfüh­len.

Pro­fes­sio­nel­le Hil­fe bei uner­füll­tem Kin­der­wunsch

Ein uner­füll­ter Kin­der­wunsch wirft vie­le Fra­gen auf – medi­zi­ni­sche eben­so wie per­sön­li­che. Ohne fach­li­che Beglei­tung bleibt vie­les unklar, Unsi­cher­heit nimmt zu und Ent­schei­dun­gen fal­len schwer. Pro­fes­sio­nel­le Unter­stüt­zung kann hel­fen, Ori­en­tie­rung zu schaf­fen und den Blick wie­der zu wei­ten.

In unse­rer Pra­xis beglei­ten wir Paa­re mit uner­füll­tem Kin­der­wunsch mit medi­zi­ni­scher Erfah­rung, kla­rer Struk­tur und einem ganz­heit­li­chen Ver­ständ­nis für ihre Situa­ti­on. Wir betrach­ten nicht nur ein­zel­ne Befun­de, son­dern das Zusam­men­spiel von kör­per­li­chen Vor­aus­set­zun­gen, Lebens­um­stän­den und per­sön­li­chen Erwar­tun­gen.

Ein wich­ti­ger Bestand­teil unse­rer Arbeit ist Kon­ti­nui­tät: Sie wer­den wäh­rend des gesam­ten Pro­zes­ses von einer fes­ten ärzt­li­chen Ansprech­part­ne­rin beglei­tet. So ent­ste­hen Ver­trau­en, Ver­läss­lich­keit und ein Rah­men, in dem Fra­gen offen gestellt und Ent­schei­dun­gen in Ihrem Tem­po getrof­fen wer­den kön­nen.

Unser Ziel ist es, Sie fach­lich fun­diert zu unter­stüt­zen und gleich­zei­tig Raum für Ori­en­tie­rung zu geben – unab­hän­gig davon, an wel­chem Punkt Ihrer Kin­der­wunschrei­se Sie ste­hen.

Glückliche Frau hält nach Kinderwunschbehandlung das Ultraschallbild Ihres Kindes in der Hand
Schwangere Frau nach PRP Behandlung an den Eierstöcken

War­um unser Kin­der­wunsch­zen­trum in Mün­chen?

Medi­zi­ni­sche Klar­heit, per­sön­li­che Beglei­tung und ein struk­tu­rier­ter Weg.

Ter­min ver­ein­ba­ren
  • Rea­lis­ti­sche Ein­schät­zung

    Wir geben Ihnen eine ehr­li­che medi­zi­ni­sche Ein­ord­nung und zei­gen trans­pa­rent auf, wel­che Mög­lich­kei­ten sinn­voll sind.

  • Eine Ärz­tin, ein kla­rer Plan

    Sie wer­den durch­ge­hend von der­sel­ben Ärz­tin beglei­tet – mit einem Behand­lungs­plan, der auf Ihre Situa­ti­on abge­stimmt ist.

  • Ruhi­ge & pri­va­te Umge­bung

    Wir schaf­fen einen Rah­men, in dem Sie Fra­gen stel­len, Ent­schei­dun­gen tref­fen und Ihren eige­nen Weg fin­den kön­nen – ohne Zeit­druck.

  • Unter­stüt­zung über die Behand­lung hin­aus

    Bei Bedarf bezie­hen wir wei­te­re Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te ein und beglei­ten Sie auch über die medi­zi­ni­schen Schrit­te hin­aus.

Psy­chi­sche Belas­tung beim uner­füll­ten Kin­der­wunsch

Ein uner­füll­ter Kin­der­wunsch ist häu­fig mit psy­chi­schen Belas­tun­gen ver­bun­den. Gefüh­le wie Trau­rig­keit, Angst, Wut oder Hilf­lo­sig­keit sind in die­ser Situa­ti­on ganz nor­mal. Vie­le Paa­re erle­ben Pha­sen erhöh­ter Anspan­nung oder zie­hen sich aus ihrem sozia­len Umfeld zurück. Ein uner­füll­ter Kin­der­wunsch kann die Psy­che stark belas­ten.

Neben den kör­per­li­chen Aspek­ten spielt auch die see­li­sche Belas­tung eine wich­ti­ge Rol­le. Offe­ne Gesprä­che, Ent­las­tung und das Wis­sen, mit den eige­nen Gefüh­len nicht allein zu sein, kön­nen hel­fen, wie­der mehr Sta­bi­li­tät zu fin­den.

In unse­rer Pra­xis spre­chen wir die­se The­men bewusst an und hel­fen Ihnen dabei, pas­sen­de Anlauf­stel­len oder the­ra­peu­ti­sche Beglei­tung zu fin­den, wenn Sie sich zusätz­li­che Unter­stüt­zung wün­schen. So ent­steht Raum, um die Situa­ti­on bes­ser ein­zu­ord­nen und Ent­schei­dun­gen kla­rer zu tref­fen – unab­hän­gig davon, wie Ihr wei­te­rer Weg aus­sieht.

Das sagen unse­re Patient:innen

Single Mom mit Baby auf dem Arm nach künstlicher Befruchtung beim Kinderwunschzentrum in München

Häu­fi­ge Fra­gen zum uner­füll­ten Kin­der­wunsch

Wann soll­te man bei uner­füll­tem Kin­der­wunsch zum Arzt gehen?

Wenn sich nach etwa zwölf Mona­ten regel­mä­ßi­gen Ver­suchs kei­ne Schwan­ger­schaft ein­stellt – bei Frau­en ab 35 Jah­ren bereits nach sechs Mona­ten – kann eine medi­zi­ni­sche Abklä­rung sinn­voll sein. Vor­er­kran­kun­gen, Zyklus­stö­run­gen oder eine Fehl­ge­burt kön­nen Anlass sein, frü­her pro­fes­sio­nel­le Hil­fe in Anspruch zu neh­men.

Wie häu­fig ist uner­füll­ter Kin­der­wunsch bei Paa­ren?

Schät­zun­gen zufol­ge bleibt etwa jedes zehn­te Paar unge­wollt kin­der­los. Ein uner­füll­ter Kin­der­wunsch ist damit kein sel­te­nes Phä­no­men, auch wenn vie­le Betrof­fe­ne dies zunächst anders emp­fin­den.

Wel­che Ursa­chen kann unge­woll­te Kin­der­lo­sig­keit haben?

Die Grün­de sind viel­fäl­tig und kön­nen bei der Frau, beim Mann oder bei bei­den Part­nern lie­gen. Hor­mo­nel­le Stö­run­gen, orga­ni­sche Ver­än­de­run­gen oder Ein­schrän­kun­gen der Sper­mi­en­qua­li­tät kön­nen dabei eine Rol­le spie­len. Auch das Alter beein­flusst die Frucht­bar­keit maß­geb­lich. In vie­len Fäl­len las­sen sich mög­li­che Ursa­chen durch geziel­te Dia­gnos­tik klä­ren.

Wel­che Rol­le spielt die Psy­che beim Kin­der­wunsch?

Stress, Druck oder emo­tio­na­le Belas­tung kön­nen kör­per­li­che Pro­zes­se beein­flus­sen, etwa den Zyklus oder hor­mo­nel­le Abläu­fe. In den meis­ten Fäl­len lie­gen die Ursa­chen jedoch in kör­per­li­chen Fak­to­ren, die sich medi­zi­nisch klä­ren las­sen.

Was kön­nen Paa­re selbst tun, um ihre Chan­cen zu ver­bes­sern?

Neben einer medi­zi­ni­schen Abklä­rung kön­nen auch Lebens­stil­fak­to­ren eine Rol­le spie­len. Ein aus­ge­wo­ge­nes Kör­per­ge­wicht, der Ver­zicht auf Rau­chen und ein bewuss­ter Umgang mit Stress kön­nen sich posi­tiv aus­wir­ken.

Gleich­zei­tig ist es hilf­reich, sich gut zu infor­mie­ren, offen mit­ein­an­der zu spre­chen und Ent­schei­dun­gen ohne unnö­ti­gen Druck zu tref­fen.

Wel­che Fak­to­ren beein­flus­sen die Frucht­bar­keit?

Ent­schei­dend sind vor allem das Alter, hor­mo­nel­le Vor­aus­set­zun­gen sowie die Eizell- und Sper­mi­en­qua­li­tät. Auch orga­ni­sche Ver­än­de­run­gen, etwa an Eilei­tern oder Gebär­mut­ter, kön­nen eine Rol­le spie­len.

Zusätz­lich kön­nen Lebens­stil­fak­to­ren wie Rau­chen, star­kes Über- oder Unter­ge­wicht oder anhal­ten­der Stress Ein­fluss haben.