Sexuelle Unlust ist ein Tabuthema, das viele Frauen betrifft. Tatsächlich geben rund ein Drittel der 20- bis 65-jährigen Frauen Libidostörungen an. Sie sind also nicht allein. Unser Münchner Privatzentrum ist für Sie da, wenn Sie über Behandlungsmöglichkeiten der Libidostörung sprechen möchten. Wir klären, was die Ursachen sein könnten, und besprechen mit Ihnen, was Sie selbst gegen sexuelle Unlust tun können.
- Wann liegt eine Libidostörung vor?
- Was sind die Ursachen für sexuelle Unlust?
- Wie wird eine Libidostörung behandelt?
- Was kann ich selbst tun bei Libidoverlust?
- Häufig gestellte Fragen
Wann liegt eine Libidostörung vor?
Grundsätzlich ist das Bedürfnis nach Sex bei allen Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt. Es hängt außerdem von vielen Faktoren wie dem Zyklus oder der Tagesverfassung ab. In der Zeit des Eisprungs beispielsweise nimmt die Lust bei vielen Frauen zu.
Von einer Libidostörung spricht man erst, wenn einer Frau oder einem Mann häufig die Lust auf sexuelle Aktivitäten fehlt und die Betroffenen darunter leiden. Obwohl sie sich wenig für Sex interessieren, können sie ihn trotzdem als lustvoll empfinden, wenn der Partner die Initiative ergreift. Dennoch kann eine anhaltende Libidostörung zu Problemen in der Partnerschaft führen.
Wenn der Libidomangel auf Stress oder andere situationsbezogene Faktoren zurückzuführen ist, liegt keine Libidostörung vor. Nur wenn die Probleme dauerhaft auftreten und Leid verursachen, erfordert der Libidomangel eine Therapie.
Was sind die Ursachen für sexuelle Unlust?
Die möglichen Ursachen einer Libidostörung sind vielfältig. Sie reichen von einer antisexuellen Erziehung über Missbrauchserfahrungen und Depressionen bis hin zu hormonellen Veränderungen.
Hormonelle Störungen können zum Beispiel auf eine veränderte Schilddrüsenfunktion oder andere Hormonstörungen zurückzuführen sein. Letztere können zum Beispiel in den Wechseljahren dazu führen, dass die Lust auf Sex abnimmt. Vorübergehend können auch Erkrankungen wie Diabetes oder Herz- oder Nierenerkrankungen, bestimmte Medikamente oder Partnerschaftsprobleme zu Libidostörungen führen.
Wie wird eine Libidostörung behandelt?
Wir nehmen uns Zeit, die möglichen Ursachen diskret mit Ihnen zu besprechen. Wenn Hormonstörungen in Betracht kommen, stehen uns sehr schnell die genau analysierten Werte unseres hauseigenen Hormonlabors zur Verfügung. Die Sexualität der Frau ist komplex. Umso wichtiger sind eine genaue Diagnostik und eine individuell abgestimmte Therapie.
Liegt dem Libidoverlust keine organische Ursache zugrunde, kann eine unspezifische Therapie helfen. Bereits ein Gespräch oder Entspannungsübungen können dazu führen, dass sich negative Denkmuster und Stress auflösen.
Wenn Medikamente wie die Anti-Baby-Pille eine Rolle spielen könnten, prüfen wir, ob das aktuelle Präparat die Ursache für die sexuelle Unlust sein könnte. Wir bieten bei Bedarf gerne andere Wirkstoffkombinationen. Manche Frauen können so ihre Libido steigern.
Warum zum Kinderwunschzentrum in München bei Libidostörung?
- Erfahrung: Unsere Fachärztinnen sind auf gynäkologische Endokrinologie spezialisiert und klären hormonelle Ursachen bei sexueller Unlust gezielt ab. Dabei berücksichtigen wir auch mögliche medikamentöse Einflüsse (z. B. die Anti‑Baby‑Pille).
- Von Frau zu Frau: Sie können mit unserer einfühlsamen Frauenärztin ganz offen über all Ihre Fragen sprechen.
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Manchmal sind psychische Gründe oder Partnerschaftskonflikte Ursachen für eine Libidostörung. Bei Bedarf können Sie gerne den Rat unserer gynäkologischen Psychotherapeutin in Anspruch nehmen.
Was kann ich selbst tun bei Libidoverlust?
Manchen Frauen hilft es, sexuellen Tagträumen Raum zu geben. Auch Entspannung und das Reduzieren von Stress können unterstützend wirken.
Sollten Sie unter Problemen in der Partnerschaft oder häufig unter ernsten Verstimmungen leiden, ist unsere gynäkologische Psychotherapeutin gerne für Sie da.
Häufige Fragen zur Libidostörung
Was hilft gegen sexuelle Unlust bei Frauen?
Sexuelle Unlust kann viele Ursachen haben – z. B. Stress, psychische Belastungen, Partnerschaftskonflikte, hormonelle Veränderungen (z. B. Schilddrüse/Wechseljahre) oder Medikamente. Sinnvoll ist daher eine gezielte Abklärung; je nach Befund helfen bereits Gespräch/ärztliche Beratung, Entspannungsübungen und Stressreduktion, bei hormonellem Verdacht eine Hormon-Diagnostik und eine individuell abgestimmte Behandlung.
Was können Männer bei Libidoverlust tun?
Auch beim Mann kann Libidoverlust durch Stress, psychische Faktoren, Beziehungsbelastungen, Erkrankungen oder Medikamente entstehen. Wenn die Beschwerden anhaltend sind und Leidensdruck verursachen, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll (z. B. Hausarzt/Urologe/Endokrinologie), um körperliche Ursachen und Medikamenteneinflüsse zu prüfen und passende Maßnahmen (Lebensstil, Gespräch/Entlastung, ggf. Therapie) abzuleiten.
Kann ein Nährstoffmangel hinter Libidoverlust bei Frauen stecken?
Einen einzelnen „typischen“ Mangel gibt es nicht – Libidoverlust ist häufig multifaktoriell. Sinnvoll ist eine individuelle Diagnostik, insbesondere wenn Hinweise auf hormonelle Veränderungen (z. B. Schilddrüse, Wechseljahre) oder andere gesundheitliche Faktoren bestehen; erst dann lässt sich gezielt sagen, ob und welcher Mangel/Parameter eine Rolle spielt.
Was hilft bei Libidoverlust durch die Pille?
Wenn Sie die Anti‑Baby‑Pille nehmen, kann sie bei manchen Frauen zur sexuellen Unlust beitragen. Dann sollte geprüft werden, ob das aktuelle Präparat als Ursache infrage kommt – häufig hilft ein ärztlich begleiteter Wechsel auf eine andere Wirkstoffkombination bzw. ein alternatives Vorgehen.
