Wir wis­sen, dass die meis­ten Frau­en gesund und gut vor­be­rei­tet in die Schwan­ger­schaft star­ten wol­len. Des­halb bie­ten wir in unse­rem Pri­vat­zen­trum Die Kin­der­wunsch­ärz­tin in Mün­chen eine spe­zi­el­le Sprech­stun­de für Frau­en mit Kin­der­wunsch an. So kön­nen Sie guten Gewis­sens in die Kin­der­wunsch­zeit star­ten.

War­um ist die Vor­be­rei­tung auf eine gesun­de Schwan­ger­schaft so wich­tig?

In den USA und eini­gen euro­päi­schen Län­dern ist das soge­nann­te „Pre­con­cep­tio­nal Care“, die Vor­sor­ge vor der Schwan­ger­schaft, schon eta­bliert. Denn wer sich bereits vor der Emp­fäng­nis um das Wohl des Kin­des bemüht, hat bes­se­re Chan­cen auf einen posi­ti­ven und gesun­den Schwan­ger­schafts­ver­lauf. Vie­le Stu­di­en zei­gen, dass so die Kom­pli­ka­ti­ons­ra­te sinkt und es zu weni­ger Fehl­ge­bur­ten kommt.

Vie­le Frau­en bespre­chen Ihren Kin­der­wunsch jedoch nicht mit dem Frau­en­arzt, son­dern ver­ein­ba­ren erst bei einem posi­ti­ven Schwan­ger­schafts­test einen Ter­min. Bis dahin ist schon viel in der Ent­wick­lung des Embry­os pas­siert. Denn die kri­ti­sche Pha­se der frü­hen Embryo­nal­ent­wick­lung fin­det bereits zwi­schen dem 17. und dem 56. Tag nach der Emp­fäng­nis statt, zu einer Zeit, in der vie­le Frau­en viel­leicht noch gar nichts von ihrer Schwan­ger­schaft wis­sen. In die­ser Pha­se wer­den grund­le­gen­de Ent­wick­lungs­schrit­te voll­zo­gen, es erfolgt die Anla­ge der Orga­ne. Die ers­te prä­na­ta­le Bera­tung beim Frau­en­arzt fin­det aller­dings oft erst am Ende die­ser Pha­se in der 8. bis 10. Schwan­ger­schafts­wo­che statt. Die­se Lücke schließt Pre­con­cep­tio­nal Care.

Schwan­ger­schafts­be­ra­tung: Risi­ken früh abfe­dern

Es ist sinn­voll, mög­li­che Risi­ken früh abzu­klä­ren. Des­halb füh­ren wir in unse­rer Spe­zi­al­sprech­stun­de „Fit für die Schwan­ger­schaft“ ein aus­führ­li­ches Erst­ge­spräch durch.

Was wir prü­fen:

  • Grund­er­kran­kunG

    Haben Sie oder enge Ver­wand­te bestimm­te Grund­er­kran­kun­gen? Frü­her riet man bei eini­gen Erkran­kun­gen von einer Schwan­ger­schaft ab. Heu­te ist sie bei guter Pla­nung und in enger Zusam­men­ar­beit mit den behan­deln­den Fach­ärz­ten häu­fig trotz­dem mög­lich.

  • Medi­ka­men­te

    Neh­men Sie gele­gent­lich oder regel­mä­ßig Medi­ka­men­te ein? Wir prü­fen gemein­sam, ob die­se in der Schwan­ger­schaft unbe­denk­lich sind oder ob eine Umstel­lung sinn­voll ist.

  • Imp­fun­gen

    Sind Sie gegen Masern und Keuch­hus­ten geimpft? Oft soll­ten Imp­fun­gen vor einer Schwan­ger­schaft auf­ge­frischt wer­den, da wäh­rend der Schwan­ger­schaft nicht alle Imp­fun­gen mög­lich sind. Beson­ders wich­tig ist der Schutz vor Röteln und Wind­po­cken; bei Unsi­cher­heit kann eine Anti­kör­per­be­stim­mung im Blut den Impf­sta­tus klä­ren.

  • Zahn­sta­tus

    Sind Zäh­ne und Zahn­fleisch gesund oder gibt es Anzei­chen für Kari­es oder Par­odon­ti­tis? Da grö­ße­re Zahn­be­hand­lun­gen in einer fort­ge­schrit­te­nen Schwan­ger­schaft mög­lichst ver­mie­den wer­den soll­ten, emp­fiehlt sich eine Kon­trol­le bereits im Vor­feld.

  • Infek­tio­nen

    Lei­den Sie mög­li­cher­wei­se unter einer bis­lang unent­deck­ten Infek­ti­on? Mit einem Vagi­nal­ab­strich kön­nen wir mög­li­che Infek­tio­nen erken­nen und noch vor der Schwan­ger­schaft behan­deln.

  • Krebs­vor­sor­ge

    Liegt ein aktu­el­ler Krebs­vor­sor­ge­ab­strich (PAP-Abstrich) vor? Idea­ler­wei­se soll­te die­ser nicht älter als ein Jahr sein.

  • Vitamin‑d Spie­gel

    Vie­le Frau­en in Mit­tel­eu­ro­pa haben einen zu nied­ri­gen Vit­amin-D-Spie­gel, der auch die Frucht­bar­keit beein­flus­sen kann. Wir tes­ten Ihren Wert und bera­ten Sie, ob eine zusätz­li­che Ein­nah­me sinn­voll ist.

  • Schad­stoff

    Sind Sie regel­mä­ßig Schad­stof­fen aus­ge­setzt, etwa durch Ver­kehr, Umwelt­be­las­tun­gen oder Ihren Beruf? Gemein­sam prü­fen wir mög­li­che Risi­ken und bespre­chen, wie Sie Ihre Belas­tung redu­zie­ren kön­nen.

Zyklus nut­zen, um schnel­ler schwan­ger zu wer­den?

Damit sich Ihr Kin­der­wunsch bald erfüllt, müs­sen Sie den rich­ti­gen Zeit­punkt für die Befruch­tung der Eizel­le ken­nen. Wir erklä­ren Ihnen, wie Ihr Zyklus genau funk­tio­niert und wie Sie Ihren Eisprung berech­nen. Bei Bedarf unter­stüt­zen wir Sie durch pro­fes­sio­nel­les Zyklus­mo­ni­to­ring. So wis­sen Sie genau, wann Geschlechts­ver­kehr am aus­sichts­reichs­ten ist und ver­kür­zen die War­te­zeit aufs Wunsch­kind.

Wie Sie Ihren Lebens­stil anpas­sen kön­nen

Sie kön­nen Ihre Chan­cen auf eine Schwan­ger­schaft durch das rich­ti­ge Ver­hal­ten deut­lich ver­bes­sern. Neben der Behand­lung von Grund­er­kran­kun­gen spielt der Lebens­stil eine gro­ße Rol­le.

Vor­be­rei­tun­gen und Ver­hal­tens­tipps für die Kin­der­wunsch­zeit:

Ernäh­rung

Emp­foh­len wird, gesund zu essen – nicht nur wäh­rend, son­dern auch schon vor der Schwan­ger­schaft. Eine Umstel­lung auf medi­ter­ra­ne Kost hilft Stu­di­en zufol­ge, schnel­ler schwan­ger zu wer­den. Essen Sie also zum Bei­spiel lie­ber Fisch statt Fleisch. Wir erklä­ren Ihnen auch, wel­che Lebens­mit­tel Sie wäh­rend der Schwan­ger­schaft bes­ser mei­den. Bei­spiels­wei­se Roh­milch­kä­se ist für Schwan­ge­re unge­eig­net, da die Gefahr besteht, sich mit Lis­te­ri­en zu infi­zie­ren. Eine Lis­te­rio­se kann für das unge­bo­re­ne Kind sehr gefähr­lich wer­den.

Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel

Wir bespre­chen mit Ihnen, wel­che Mit­tel sinn­voll sind. Bei­spiels­wei­se Fol­säu­re ist essen­ti­ell für die Neu­r­al­rohr­ent­wick­lung des Unge­bo­re­nen. Erhält das Baby in den ers­ten Wochen der Schwan­ger­schaft zu wenig Fol­säu­re, erhöht sich das Risi­ko eines „offe­nen Rückens“. Opti­ma­ler­wei­se neh­men Sie 400 – 800 ug Fol­säu­re schon 3 Mona­te vor der geplan­ten Schwan­ger­schaft ein, damit die Fol­säu­re­wer­te hoch genug sind. So ver­rin­gert sich das Risi­ko für einen Neu­r­al­rohr­de­fekt um 50 Pro­zent. Denn das Neu­r­al­rohr des Embry­os schließt sich bereits in der 6. Schwan­ger­schafts­wo­che.

Gewicht

Sowohl Unter- als auch Über­ge­wicht sind nicht ide­al, um schwan­ger zu wer­den. Die Chan­cen auf eine Schwan­ger­schaft sind mit einem BMI zwi­schen 19 und 25 am bes­ten. Ab einem BMI von 29 ver­rin­gert sich die Wahr­schein­lich­keit deut­lich, bald ein Kind zu bekom­men. Ein gutes Aus­gangs­ge­wicht redu­ziert außer­dem das Risi­ko für einen Schwan­ger­schafts­dia­be­tes, eine Prä­ek­lamp­sie, eine Früh­ge­burt und einen Kai­ser­schnitt. Das Aus­gangs­ge­wicht vor der Schwan­ger­schaft ist für einen gesun­den Schwan­ger­schafts­ver­lauf sogar wich­ti­ger als die Gewichts­zu­nah­me, wäh­rend das Kind her­an­wächst!

Rau­chen

Rau­chen bringt den Hor­mon­haus­halt durch­ein­an­der, ver­min­dert die Eizell­re­ser­ve und ver­rin­gert die Frucht­bar­keit. Soll­ten Sie also rau­chen, raten wir dazu, ganz damit auf­zu­hö­ren. So ver­rin­gern Sie auch das Risi­ko für Eilei­ter­schwan­ger­schaf­ten und Fehl­ge­bur­ten.












Alko­hol

Ver­zich­ten Sie in der Kin­der­wunsch­zeit wei­test­ge­hend auf Alko­hol.












Kaf­fee

Trin­ken Sie maxi­mal zwei Tas­sen Kaf­fee pro Tag.












Fit für die Schwan­ger­schaft – wir beglei­ten Sie auf dem Weg zum Wunsch­kind

Sie kön­nen selbst viel tun, um Ihren Kör­per opti­mal auf die Schwan­ger­schaft vor­zu­be­rei­ten. In unse­rer Spe­zi­al­sprech­stun­de unter­stüt­zen wir Sie mit indi­vi­du­el­ler Bera­tung sowie ergän­zen­den Ange­bo­ten wie Ernäh­rungs­be­ra­tung, Aku­punk­tur, psy­cho­lo­gi­scher Beglei­tung und natur­heil­kund­li­chen Ver­fah­ren.