Was ist IVF?

In-vitro-Fer­ti­li­sa­ti­on bedeu­tet, dass die Befruch­tung außer­halb des Kör­pers „im Reagenz­glas“ statt­fin­det. Eizel­len und Sper­mi­en tref­fen dabei in einer Petri­scha­le auf­ein­an­der, bevor die befruch­te­te Eizel­le in die Gebär­mut­ter ein­ge­setzt wird.

  • Kon­ven­tio­nel­le IVF

    Eine indi­vi­du­ell abge­stimm­te hor­mo­nel­le Sti­mu­la­ti­on för­dert die Rei­fung meh­re­rer Eizel­len und erhöht dadurch die Chan­cen auf eine erfolg­rei­che Befruch­tung.

  • IVF Natu­rel­le / Mini-IVF

    Hier wer­den weni­ger Hor­mo­ne ein­ge­setzt, wodurch die Behand­lung scho­nen­der für die Pati­en­tin ist. Die Eizell­zahl ist gerin­ger und die Erfolgs­chan­cen pro Zyklus nied­ri­ger, dafür sind Neben­wir­kun­gen und Kos­ten redu­ziert.

    Mehr zu IVF Natu­rel­le
  • ICSI

    Die­se Metho­de kommt vor allem bei stark ein­ge­schränk­ter Sper­mi­en­qua­li­tät zum Ein­satz. Dabei wird ein ein­zel­nes, sorg­fäl­tig aus­ge­wähl­tes Sper­mi­um direkt in die Eizel­le inji­ziert.

Wann eine IVF emp­foh­len wird

  • Wenn ande­re Behand­lungs­op­tio­nen nicht zum gewünsch­ten Erfolg geführt haben oder kei­ne aus­rei­chen­den Erfolgs­aus­sich­ten bie­ten
  • Bei ein­ge­schränk­ter Sper­mi­en­qua­li­tät oder gerin­gen Sper­mi­en­zah­len
  • Wenn die Eilei­ter ver­schlos­sen oder in ihrer Funk­ti­on beein­träch­tigt sind
  • Bei alters­be­dingt ver­min­der­ter Frucht­bar­keit oder redu­zier­ter Eizell­re­ser­ve

Für wen sich eine IVF-Behand­lung eig­net

Logo Ikon Paa­re

Für hete­ro­se­xu­el­le Paa­re mit ein­ge­schränk­ter Eizell- oder Sper­mi­en­qua­li­tät, ver­schlos­se­nen Eilei­tern oder nach erfolg­lo­sen Inse­mi­na­ti­ons­ver­su­chen kann eine IVF oder ICSI die Schwan­ger­schafts­chan­cen deut­lich erhö­hen.

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Logo Ikon Les­bi­sche Paa­re

Im Rah­men einer Behand­lung mit Samen­spen­de kann eine IVF sinn­voll sein, ins­be­son­de­re bei ein­ge­schränk­ter Eizell­re­ser­ve, höhe­rem Alter oder wenn eine Inse­mi­na­ti­on nicht zum Erfolg geführt hat.

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Logo Ikon Sin­gle-frau­en

Frau­en mit Kin­der­wunsch ohne Part­ner kön­nen mit­hil­fe einer IVF/ICSI mit Spen­der­sa­men ihre Chan­cen auf eine Schwan­ger­schaft erhö­hen – indi­vi­du­ell abge­stimmt auf ihre hor­mo­nel­le und bio­lo­gi­sche Aus­gangs­si­tua­ti­on.

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Logo Ikon Frau­en über 40

Bei nach­las­sen­der Eizell­qua­li­tät und redu­zier­ter ova­ri­el­ler Reser­ve kann eine IVF/ICSI hel­fen, die vor­han­de­nen Eizel­len best­mög­lich zu nut­zen und die Befruch­tung gezielt zu unter­stüt­zen.

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Paar im Wartezimmer des Kinderwunschzentrums. Ultraschalluntersuchung in der Kinderwunschmedizin im Privatzentrum "Die Kinderwunschärztin" in München. Zwei Ärztinnen besprechen die Therapieplanung im Kinderwunschzentrum in München für eine individuelle Kinderwunschbehandlung.

Die Rol­le der IVF in der moder­nen Kin­der­wunsch­me­di­zin

Gold­stan­dard

Die IVF gehört zu den wich­tigs­ten Behand­lungs­mög­lich­kei­ten der moder­nen Kin­der­wunsch­me­di­zin. Sie ermög­licht eine Befruch­tung außer­halb des Kör­pers und kann dadurch auch dann ein­ge­setzt wer­den, wenn ande­re Behand­lun­gen kei­ne aus­rei­chen­den Erfolgs­aus­sich­ten bie­ten.

Beson­ders bei ver­schlos­se­nen Eilei­tern, ein­ge­schränk­ter Sper­mi­en­qua­li­tät, ver­min­der­ter Eizell­re­ser­ve oder nach erfolg­lo­sen Vor­be­hand­lun­gen bie­tet die IVF häu­fig die bes­ten medi­zi­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen für eine Schwan­ger­schaft.

Durch die Kom­bi­na­ti­on aus geziel­ter Dia­gnos­tik, indi­vi­du­el­ler The­ra­pie­pla­nung und moder­ner Labor­me­di­zin kann die Behand­lung an unter­schied­li­che Ursa­chen des uner­füll­ten Kin­der­wun­sches ange­passt wer­den.

Indi­vi­du­el­le Ergän­zun­gen der IVF-Behand­lung

Erwei­ter­te Sper­mi­en­aus­wahl (PICSI)

In aus­ge­wähl­ten Fäl­len kann PICSI als ergän­zen­des Ver­fah­ren zur Sper­mi­en­se­lek­ti­on ein­ge­setzt wer­den. Dabei wer­den Sper­mi­en aus­ge­wählt, die bestimm­te bio­lo­gi­sche Rei­fe­kri­te­ri­en erfül­len. Ob PICSI in Ihrer Situa­ti­on sinn­voll ist, bespre­chen wir indi­vi­du­ell im Rah­men der Behand­lung.

Kryo­kon­ser­vie­rung (Eizel­len & Embryo­nen)

Die Kryo­kon­ser­vie­rung ermög­licht das Ein­frie­ren und Auf­be­wah­ren von Eizel­len oder Embryo­nen für einen spä­te­ren Zeit­punkt. So kön­nen wei­te­re Behand­lungs­zy­klen genutzt wer­den, ohne dass die gesam­te IVF-Behand­lung erneut durch­ge­führt wer­den muss.

Psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Unter­stüt­zung

Eine Kin­der­wunsch­be­hand­lung kann emo­tio­nal belas­tend sein. Bei Bedarf unter­stüt­zen wir Sie dabei, pas­sen­de psy­cho­the­ra­peu­ti­sche oder psy­cho­so­zia­le Begleit­an­ge­bo­te zu fin­den.

Ablauf der IVF-Behand­lung

Im Pri­vat­zen­trum Die Kin­der­wunsch­ärz­tin in Mün­chen beglei­ten wir Sie Schritt für Schritt durch Ihre IVF- oder ICSI-Behand­lung – indi­vi­du­ell, trans­pa­rent und mit größ­ter Sorg­falt.

  1. Vor­be­rei­tung der Behand­lung

    Vor Beginn der Sti­mu­la­ti­on über­prü­fen wir mit­tels Ultra­schall und Hor­mon­un­ter­su­chun­gen die Vor­aus­set­zun­gen für die Behand­lung. Die Ergeb­nis­se hel­fen uns dabei, das Sti­mu­la­ti­ons­pro­to­koll indi­vi­du­ell fest­zu­le­gen und die wei­te­ren Schrit­te zu pla­nen.

    Ter­min ver­ein­ba­ren
  2. Hor­mo­nel­le Sti­mu­la­ti­on & Kon­trol­len (8–12 Tage)

    Wäh­rend der Sti­mu­la­ti­ons­pha­se wer­den die Eier­stö­cke durch eine indi­vi­du­ell abge­stimm­te hor­mo­nel­le The­ra­pie ange­regt, sodass meh­re­re Fol­li­kel gleich­zei­tig her­an­rei­fen kön­nen.

    Durch regel­mä­ßi­ge Ultra­schall- und Hor­mon­kon­trol­len beob­ach­ten wir die Ent­wick­lung der Fol­li­kel und bestim­men den opti­ma­len Zeit­punkt für die Eizell­ent­nah­me. Zusätz­li­che Medi­ka­men­te ver­hin­dern dabei einen vor­zei­ti­gen Eisprung.

  3. Eizell­ent­nah­me (Punk­ti­on)

    Sobald die Fol­li­kel die gewünsch­te Grö­ße erreicht haben, wird die fina­le Eizell­rei­fung gezielt aus­ge­löst. Etwa 36 Stun­den spä­ter erfolgt die Eizell­ent­nah­me.

    Die Eizel­len wer­den unter Ultra­schall­sicht mit­hil­fe einer fei­nen Nadel aus den Fol­li­keln ent­nom­men. Der Ein­griff erfolgt in der Regel unter einer kur­zen Nar­ko­se und wird ambu­lant durch­ge­führt.

  4. Befruch­tung im Labor (IVF/ICSI)

    Für die Befruch­tung wer­den die gewon­ne­nen Eizel­len mit einer Samen­pro­be zusam­men­ge­führt. Bei der klas­si­schen IVF tref­fen Eizel­len und Sper­mi­en im Labor selbst­stän­dig auf­ein­an­der. Bei der ICSI wird ein ein­zel­nes Sper­mi­um direkt in die Eizel­le ein­ge­bracht.

    Bereits am nächs­ten Tag lässt sich fest­stel­len, wel­che Eizel­len erfolg­reich befruch­tet wur­den und sich wei­ter­ent­wi­ckeln.

  5. Embryo­trans­fer (Tag 3 oder 5)

    Abhän­gig von der Embryo­nal­ent­wick­lung erfolgt der Trans­fer am drit­ten oder fünf­ten Tag nach der Befruch­tung.

    Der Embryo wird mit einem fei­nen Kathe­ter scho­nend in die Gebär­mut­ter ein­ge­bracht. Der Ein­griff ist schmerz­frei und dau­ert nur weni­ge Minu­ten.

  6. Schwan­ger­schafts­test (~14 Tage spä­ter)

    Etwa zwei Wochen nach dem Embryo­trans­fer kann der Schwan­ger­schafts­test durch­ge­führt wer­den.

    Gemein­sam bespre­chen wir das Ergeb­nis sowie das wei­te­re Vor­ge­hen. Soll­te kei­ne Schwan­ger­schaft ein­ge­tre­ten sein, ana­ly­sie­ren wir die Situa­ti­on sorg­fäl­tig und bera­ten Sie indi­vi­du­ell zu den nächs­ten sinn­vol­len Optio­nen..

  1. Ano­ther title

    Text for tre­at­ment 2’s first item.

    Ter­min ver­ein­ba­ren
  2. Fer­ti­liza­ti­on (IVF/ICSI)

    Lab step; We update you.

  3. Egg retrie­val (short out­pa­ti­ent)

    You rest; We coll­ect oocytes.

  4. Sti­mu­la­ti­on & moni­to­ring (10–12 days)

    We tail­or meds; You attend scans.

Schwangere Frau nach PRP Behandlung an den Eierstöcken

War­um IVF/ICSI bei uns in Mün­chen?

Bera­tungs­ter­min ver­ein­ba­ren
  • Per­sön­li­che und kon­ti­nu­ier­li­che Betreu­ung

    Bei uns wer­den Sie vom Erst­ge­spräch über die Dia­gnos­tik bis zum Embryo­trans­fer von der­sel­ben Ärz­tin beglei­tet.

  • Indi­vi­du­ell abge­stimm­te Behand­lung

    Jede Behand­lung wird an Ihre per­sön­li­che Situa­ti­on ange­passt – von der Wahl des Sti­mu­la­ti­ons­pro­to­kolls bis zur Ent­schei­dung über ergän­zen­de Ver­fah­ren.

  • Eige­nes Labor

    Durch unser eige­nes Hor­mon­la­bor lie­gen wich­ti­ge Ergeb­nis­se schnell vor und kön­nen direkt in die wei­te­re Behand­lungs­pla­nung ein­flie­ßen.

  •  Zen­tra­le Lage & fle­xi­ble Sprech­zei­ten

    Unser Kin­der­wunsch­zen­trum liegt zen­tral in Mün­chen – mit Ter­mi­nen früh mor­gens oder abends, um Ihren All­tag zu ent­las­ten

IVF-Erfolgs­ra­ten: Ihre Chan­cen auf eine Schwan­ger­schaft

Die IVF und ICSI zäh­len zu den erfolg­reichs­ten Behand­lun­gen der moder­nen Repro­duk­ti­ons­me­di­zin. Laut aktu­el­lem IVF-Regis­ter liegt die durch­schnitt­li­che Schwan­ger­schafts­ra­te nach einer Behand­lung bei 31,4 %, die Gebur­ten­ra­te bei 22,5 %. Mit meh­re­ren Behand­lungs­zy­klen stei­gen die Chan­cen auf eine Schwan­ger­schaft häu­fig deut­lich an.

Ger­ne bespre­chen wir Ihre per­sön­li­che Situa­ti­on und Ihre indi­vi­du­el­len Erfolgs­aus­sich­ten im Rah­men eines Bera­tungs­ge­sprächs.

Ter­min ver­ein­ba­ren
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Chan­cen auf eine natür­li­che Schwan­ger­schaft & mit IVF

Bei Ihrem Bera­tungs­ter­min erläu­tern wir Ihnen Ihre per­sön­li­chen Erfolgs­chan­cen im Detail.

Diagramm - Fehlgeburtenrisiko

Berech­nen Sie Ihre Erfolgs­chan­cen

Ergeb­nis­se basie­rend auf Ihrem Alter

Nach 1 IVF/ICSI-Zyklus
0% Schwan­ger­schafts­ra­te
0% Gebur­ten­ra­te
Nach 4 IVF-/ICSI-Zyklen
0% Schwan­ger­schafts­ra­te
0% Gebur­ten­ra­te

Quel­le: Deut­sche IVF-Regis­ter

Das sagen unse­re Patient:innen

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Kos­ten einer IVF- oder ICSI-Behand­lung

Nach­fol­gend fin­den Sie typi­sche Richt­wer­te für IVF- und ICSI-Behand­lun­gen. Die tat­säch­li­chen Kos­ten hän­gen von Ihrer indi­vi­du­el­len Situa­ti­on, dem gewähl­ten Behand­lungs­ver­fah­ren und mög­li­chen Zusatz­leis­tun­gen ab.

Zur Kos­ten­über­sicht
IVF Kos­ten: ab €3.200

Die Grund­kos­ten einer IVF-Behand­lung beinhal­ten die medi­zi­ni­sche Betreu­ung, die Eizell­ent­nah­me, die Befruch­tung im Labor sowie den Embryo­trans­fer. Wei­te­re Kos­ten ent­ste­hen durch die benö­tig­ten Medi­ka­men­te und die Anäs­the­sie. Je nach indi­vi­du­el­ler Situa­ti­on kön­nen zusätz­li­che Leis­tun­gen wie eine Kryo­kon­ser­vie­rung hin­zu­kom­men.

IVF-Zyklus (Basis)

~€3.200 — €3.600

Ter­min ver­ein­ba­ren
ICSI Kos­ten: ab €6.200

Die Intra­zy­to­plas­ma­ti­sche Sper­mi­en­in­jek­ti­on (ICSI) ist eine Wei­ter­ent­wick­lung der IVF. Dabei wird ein ein­zel­nes Sper­mi­um unter dem Mikro­skop direkt in die Eizel­le inji­ziert – ins­be­son­de­re bei ein­ge­schränk­ter Sper­mi­en­qua­li­tät oder erfolg­lo­ser IVF.

ICSI

~€6.200 — 6.900

Ter­min ver­ein­ba­ren
Wei­te­re Kos­ten­be­stand­tei­le

Zusätz­lich zu den Grund­kos­ten der Behand­lung fal­len in der Regel wei­te­re Kos­ten an. Deren Höhe hängt unter ande­rem vom gewähl­ten Behand­lungs­pro­to­koll und der indi­vi­du­el­len Situa­ti­on ab.

  • Arz­nei­mit­tel zur hor­mo­nel­len Sti­mu­la­ti­on (je nach Sti­mu­la­ti­on und Eizell­re­ser­ve ca. €400–1.500)
  • Anäs­the­sie wäh­rend der Fol­li­kel­punk­ti­on zur schmerz­frei­en Eizell­ent­nah­me (ca. €370)
  • Gesetz­lich vor­ge­schrie­be­ne Infek­ti­ons­un­ter­su­chun­gen vor der Behand­lung (ca. €90)
Kos­ten­über­nah­me durch die Kran­ken­ver­si­che­rung

Die Kos­ten­über­nah­me hängt maß­geb­lich von Ihrer indi­vi­du­el­len Ver­si­che­rungs­si­tua­ti­on ab.

Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung (PKV):
Je nach gewähl­tem Tarif wer­den vie­le oder sogar sämt­li­che Behand­lungs­kos­ten über­nom­men, sofern eine medi­zi­ni­sche Indi­ka­ti­on vor­liegt. In der pri­va­ten Ver­si­che­rung bestehen häu­fig kei­ne fes­ten Alters­gren­zen oder Begren­zun­gen der Behand­lungs­zy­klen – maß­geb­lich sind die jewei­li­gen Ver­trags­be­din­gun­gen.

Gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV):
Da wir ein pri­vat­ärzt­lich geführ­tes Kin­der­wunsch­zen­trum sind, erfolgt in der Regel kei­ne Erstat­tung durch die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung. Eine Behand­lung ist für gesetz­lich Ver­si­cher­te jedoch jeder­zeit auf Selbst­zah­ler­ba­sis mög­lich.

Wir emp­feh­len, vor Behand­lungs­be­ginn eine Kos­ten­über­nah­me mit Ihrer Ver­si­che­rung zu klä­ren. Auf Wunsch unter­stüt­zen wir Sie ger­ne mit den erfor­der­li­chen Unter­la­gen für die Antrag­stel­lung.

Hin­weis zu den Kos­ten

Die Abrech­nung erfolgt trans­pa­rent gemäß der Gebüh­ren­ord­nung für Ärz­te (GOÄ). Die oben genann­ten Beträ­ge stel­len Richt­wer­te dar. Die tat­säch­li­chen Kos­ten hän­gen von der indi­vi­du­el­len Behand­lung und dem Umfang der erbrach­ten Leis­tun­gen ab.

Single Mom mit Baby auf dem Arm nach künstlicher Befruchtung beim Kinderwunschzentrum in München

Häu­fi­ge Fra­gen zu IVF / ICSI

Eine IVF- oder ICSI-Behand­lung wirft oft vie­le Fra­gen auf. Hier fin­den Sie Ant­wor­ten auf The­men, die Patient:innen beson­ders häu­fig beschäf­ti­gen.

Was ist der Unter­schied zwi­schen IVF und ICSI?

Bei­de Ver­fah­ren gehö­ren zur künst­li­chen Befruch­tung. Bei der IVF (In-vitro-Fer­ti­li­sa­ti­on) wer­den Eizel­len und Sper­mi­en im Labor zusam­men­ge­bracht, sodass die Befruch­tung selbst­stän­dig erfol­gen kann. Bei der ICSI (Intra­zy­to­plas­ma­ti­schen Sper­mi­en­in­jek­ti­on) wird dage­gen ein ein­zel­nes Sper­mi­um direkt in die Eizel­le ein­ge­bracht. Die ICSI kommt ins­be­son­de­re bei ein­ge­schränk­ter Sper­mi­en­qua­li­tät oder nach einer erfolg­lo­sen IVF-Behand­lung zum Ein­satz.

Was ist bes­ser – IVF oder ICSI?

Weder IVF noch ICSI ist grund­sätz­lich bes­ser. Wel­che Metho­de emp­foh­len wird, hängt von der Ursa­che des uner­füll­ten Kin­der­wun­sches ab. Bei einer ein­ge­schränk­ten Sper­mi­en­qua­li­tät kann die ICSI die Chan­cen auf eine Befruch­tung ver­bes­sern. Liegt kei­ne männ­li­che Frucht­bar­keits­stö­rung vor, errei­chen IVF und ICSI in vie­len Fäl­len ver­gleich­ba­re Schwan­ger­schafts- und Gebur­ten­ra­ten. Wel­che Behand­lung für Sie sinn­voll ist, bespre­chen wir indi­vi­du­ell auf Basis Ihrer Dia­gnos­tik.

Haben Frau­en über 40 mit IVF oder ICSI bes­se­re Erfolgs­chan­cen?

Nicht unbe­dingt. Bei Frau­en über 40 Jah­ren spie­len das Alter, die Eizell­re­ser­ve und die Qua­li­tät der ent­stan­de­nen Embryo­nen meist eine grö­ße­re Rol­le für den Behand­lungs­er­folg als die Wahl zwi­schen IVF und ICSI. Liegt kei­ne ein­ge­schränk­te Sper­mi­en­qua­li­tät vor, zeigt die ICSI gegen­über der IVF in der Regel kei­nen Vor­teil. Des­halb pla­nen wir jede Behand­lung indi­vi­du­ell auf Basis der per­sön­li­chen Aus­gangs­si­tua­ti­on.

Ist eine IVF- oder ICSI-Behand­lung schmerz­haft?

Die Behand­lung wird meist als gut ver­träg­lich emp­fun­den. Die Hor­mon­in­jek­tio­nen ver­ur­sa­chen nur ein leich­tes Piek­sen. Die Eizell­ent­nah­me erfolgt in der Regel in einer kur­zen Nar­ko­se oder Sedie­rung, sodass kei­ne Schmer­zen wäh­rend des Ein­griffs auf­tre­ten. Der Embryo­trans­fer ist nor­ma­ler­wei­se schmerz­frei.

Wie vie­le IVF- oder ICSI-Ver­su­che sind häu­fig not­wen­dig?

Das ist indi­vi­du­ell sehr unter­schied­lich. Man­che Paa­re errei­chen bereits im ers­ten Behand­lungs­zy­klus eine Schwan­ger­schaft, wäh­rend ande­re meh­re­re Ver­su­che benö­ti­gen. Die Erfolgs­aus­sich­ten hän­gen unter ande­rem vom Alter der Frau, der Ursa­che des uner­füll­ten Kin­der­wun­sches und wei­te­ren per­sön­li­chen Fak­to­ren ab.

Was pas­siert mit befruch­te­ten Eizel­len, die nicht ein­ge­setzt wer­den?

Nicht über­tra­ge­ne befruch­te­te Eizel­len oder Embryo­nen kön­nen unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen kryo­kon­ser­viert (ein­ge­fro­ren) und für einen spä­te­ren Behand­lungs­zy­klus auf­be­wahrt wer­den. Je nach Ent­wick­lungs­sta­di­um kann es sich dabei um befruch­te­te Eizel­len, Embryo­nen oder Blas­to­zys­ten han­deln. So kön­nen wei­te­re Behand­lungs­ver­su­che genutzt wer­den, ohne die gesam­te IVF- oder ICSI-Behand­lung erneut durch­lau­fen zu müs­sen.

Wie lan­ge dau­ert eine IVF- oder ICSI-Behand­lung ins­ge­samt?

Die Dau­er hängt stark von den indi­vi­du­el­len Vor­aus­set­zun­gen ab. Von der ers­ten Dia­gnos­tik bis zur mög­li­chen Schwan­ger­schaft kann die Behand­lung meh­re­re Wochen bis eini­ge Mona­te dau­ern. Die eigent­li­che Hor­mon­sti­mu­la­ti­on umfasst meist 8 bis 12 Tage, in denen die Eizell­rei­fung regel­mä­ßig per Ultra­schall kon­trol­liert wird. Nach der Punk­ti­on und Befruch­tung dau­ert es weni­ge Tage bis zum Embryo­trans­fer – anschlie­ßend folgt die Ein­nis­tungs­pha­se.

Über­nimmt die Kran­ken­kas­se die Kos­ten einer IVF- oder ICSI-Behand­lung?

Die Kos­ten­über­nah­me hängt von der jewei­li­gen Ver­si­che­rung ab. Pri­va­te Kran­ken­kas­sen über­neh­men die Behand­lung häu­fig voll­stän­dig, wenn eine orga­ni­sche Ursa­che der Unfrucht­bar­keit vor­liegt – auch bei unver­hei­ra­te­ten Paa­ren. Bei den meis­ten pri­va­ten Tari­fen ist die Anzahl der Ver­su­che nicht begrenzt, vor­aus­ge­setzt, die erwar­te­te Erfolgs­wahr­schein­lich­keit liegt über 15 %. Gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen über­neh­men die Kos­ten nur teil­wei­se und unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen. Wir unter­stüt­zen Sie gern bei der Klä­rung der Kos­ten­er­stat­tung mit Ihrer Ver­si­che­rung.

Wel­che Risi­ken gibt es bei einer IVF?

Zu den mög­li­chen Risi­ken einer IVF gehö­ren vor allem eine hor­mo­nel­le Über­sti­mu­la­ti­on der Eier­stö­cke (OHSS) sowie Mehr­lings­schwan­ger­schaf­ten. Bei­de Risi­ken kön­nen durch eine indi­vi­du­ell abge­stimm­te Behand­lung und moder­ne The­ra­pie­kon­zep­te deut­lich redu­ziert wer­den. Schwe­re Kom­pli­ka­tio­nen sind sel­ten. Nach aktu­el­lem wis­sen­schaft­li­chem Kennt­nis­stand ist das Risi­ko für Krebs­er­kran­kun­gen durch eine IVF nicht erhöht. Wel­che Risi­ken in Ihrem Fall rele­vant sind, bespre­chen wir aus­führ­lich im Rah­men der indi­vi­du­el­len Bera­tung.

Was ist ein Über­sti­mu­la­ti­ons­syn­drom (OHSS)?

Ein Über­sti­mu­la­ti­ons­syn­drom (OHSS) kann auf­tre­ten, wenn die Eier­stö­cke beson­ders stark auf die Hor­mon­be­hand­lung reagie­ren. Dank moder­ner Behand­lungs­ver­fah­ren und eng­ma­schi­ger Kon­trol­len ist die­se Kom­pli­ka­ti­on heu­te jedoch sel­ten.

Erhöht eine IVF das Risi­ko für Mehr­lings­schwan­ger­schaf­ten?

Bei der Über­tra­gung eines ein­zel­nen Embry­os ist das Risi­ko für eine Mehr­lings­schwan­ger­schaft sehr gering und ähnelt dem einer natür­li­chen Schwan­ger­schaft. Mehr­lin­ge kön­nen dann nur in sel­te­nen Fäl­len ent­ste­hen, wenn sich der Embryo teilt.

Wie kann ich den Erfolg einer Kin­der­wunsch­be­hand­lung unter­stüt­zen?

Neben der medi­zi­ni­schen Behand­lung kön­nen auch Lebens­stil­fak­to­ren eine wich­ti­ge Rol­le spie­len. Eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung, die Ein­nah­me von Fol­säu­re, regel­mä­ßi­ge Bewe­gung sowie der Ver­zicht auf Niko­tin und Alko­hol wer­den emp­foh­len. Aus­rei­chend Schlaf und ein bewuss­ter Umgang mit Stress kön­nen zudem dazu bei­tra­gen, die Behand­lung kör­per­lich und emo­tio­nal gut zu beglei­ten. Ger­ne bera­ten wir Sie indi­vi­du­ell zu unter­stüt­zen­den Maß­nah­men.